Krypto-Marktstimmung steigt aus 'extremer Angst' – Analysten debattieren über Beginn des Bärenmarkts

Ein vielbeachteter Stimmungsindikator hat erstmals seit Wochen das Gebiet extremer Angst verlassen, während CryptoQuant-Analysen darauf hindeuten, dass Bitcoin möglicherweise bereits im November in einen Bärenmarkt eingetreten ist.
Stimmungsbarometer zeigt Verbesserung trotz anhaltender Unsicherheit
Die Stimmung am Kryptomarkt hat sich nach einer längeren Phase extremen Pessimismus moderat verbessert, obwohl Fragen bleiben, ob digitale Vermögenswerte in einen längeren Bärenmarkt eingetreten sind.
Ein weitverbreiteter Marktstimmungsindikator verzeichnete in seinem Freitags-Update einen "Angst"-Wert von 29 und markierte damit seinen Ausstieg aus der "extremen Angst"-Zone, wodurch er sein höchstes Niveau seit 21 Tagen erreichte [1]. Diese Verbesserung kommt, obwohl Bitcoin weiterhin unter 90.000 Dollar gehandelt wird – zum Zeitpunkt der Messung lag der Preis bei 88.995 Dollar [1].
Der Stimmungsindex hat sich seit acht Wochen im Angstbereich befunden, eine Periode, die der Krypto-Unternehmer Brian Rose als "sogar länger als der Crash im April 2025" charakterisierte, der auf die Ankündigung globaler Handelszölle durch den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump folgte [1]. Rose deutete in sozialen Medien an, dass die verlängerte Angstphase günstige Bedingungen für potenzielle Gewinne signalisieren könnte, und erklärte, dass "das Risiko-Ertrags-Verhältnis so gut wie nie zuvor" sei [1].
Gemischte Signale zu Beginn von 2026
Die Krypto-Analyseplattform Santiment beobachtete, dass Marktteilnehmer beim Eintritt in 2026 "gemischte Emotionen" zeigten, wobei einige persönliche Verluste beklagten, während andere Gewinne und die Widerstandsfähigkeit der Community feierten [1]. Die Plattform stellte fest, dass "der Markt Erholungszeichen zeigt, da Halter Stolz auf Gewinne und anhaltendes Engagement ausdrücken", während Events und Giveaways trotz jüngster Herausforderungen das Engagement gesteigert haben [1].
Andere Indikatoren deuten darauf hin, dass Investoren vorsichtig bleiben. Der CoinMarketCap Altcoin Season Index verzeichnete am Freitag einen "Bitcoin Season"-Wert von 23 von 100 Punkten, was eine geringe Risikobereitschaft unter Tradern widerspiegelt [1]. Der Index misst, ob die Top-100-Altcoins über einen 90-Tage-Zeitraum besser oder schlechter als Bitcoin abschneiden.
Bärenmarkt könnte bereits im November begonnen haben
Laut Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant, könnte Bitcoin basierend auf mehreren Schlüsselkennzahlen bereits vor zwei Monaten in einen Bärenmarkt eingetreten sein [2]. In der Milk Road Show am Donnerstag erklärte Moreno, dass die meisten in seinem Bull-Score-Index verwendeten Indikatoren Anfang November bärisch wurden und sich seitdem nicht erholt haben [2].
Der Bull-Score-Index misst Marktbedingungen anhand von Faktoren wie Netzwerkaktivität, Investorenrentabilität, Bitcoin-Nachfrage und Liquidität auf einer Skala von 0 bis 100 [2]. Moreno nannte das Fallen des Preises unter seinen Ein-Jahres-Durchschnitt als technische Bestätigung bärischer Bedingungen [2].
Bitcoin startete 2025 bei etwa 93.000 Dollar und erreichte im Oktober einen Höchststand von 126.080 Dollar, bevor das Jahr niedriger als zu Jahresbeginn endete [2]. Am Freitag wurde die Kryptowährung bei etwa 88.543 Dollar gehandelt [2].
Potenzieller Tiefpunkt und historische Vergleiche
Moreno prognostizierte, dass der Tiefpunkt des Bärenmarkts im kommenden Jahr im Bereich von 56.000 bis 60.000 Dollar liegen könnte, basierend auf Bitcoins realisiertem Preis und historischen Performancemustern [2]. Der realisierte Preis repräsentiert den durchschnittlichen Preis, zu dem aktuelle Bitcoin-Halter ihre Vermögenswerte erworben haben [2].
"Historisch gesehen ist in früheren Bärenmärkten zu sehen, wie der Preis auf den sogenannten realisierten Preis fällt", erklärte Moreno [2]. Er fügte hinzu, dass die Kennzahl "im Bullenmarkt stark nach oben abweicht und wenn es dann einen Bärenmarkt gibt, sollte das, ich würde sagen, vielleicht die Basiserwartung für einen Tiefpunkt sein" [2].
Ein Rückgang auf 56.000 Dollar würde einen Rückgang von etwa 55% vom Allzeithoch Bitcoins bedeuten, was Moreno im Vergleich zu früheren Zyklen mit 70% bis 80% Rückgängen als relativ moderat ansah [2].
Moreno verwies auch auf strukturelle Unterschiede zu vergangenen Abschwüngen, einschließlich des Fehlens aufsehenerregender Krypto-Zusammenbrüche wie jener, die den Bärenmarkt 2022 prägten, als Terra, Celsius Network und FTX nacheinander scheiterten [2]. Er wies auf anhaltende institutionelle Akkumulation und die Präsenz von ETFs als Faktoren hin, die eine konsistentere Nachfrage bieten, und erklärte, dass "wir jetzt strukturell mehr institutionelle Anleger oder ETFs haben, die nicht verkaufen, und es gibt dort auch einige Käufe" [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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