Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin fällt unter 87.000 US-Dollar, Ethereum und BNB kämpfen mit technischen Widerständen

Kryptomarkt unter Druck: Bitcoin fällt unter 87.000 US-Dollar, Ethereum und BNB kämpfen mit technischen Widerständen

Bitcoin ist unter die Marke von 87.000 US-Dollar gefallen und nähert sich einer kritischen Unterstützungszone. Auch Ethereum und Binance Coin zeigen anhaltende Schwäche, während Wale große Mengen zu Exchanges transferieren.

Bitcoin nähert sich entscheidender Unterstützungsmarke

Der Bitcoin-Kurs ist unter 87.000 US-Dollar gefallen und rückt damit an eine kritische Marke heran [2]. Nach aktuellen Onchain-Daten steht der sogenannte True Market Mean bei 81.500 US-Dollar nun im Fokus. Diese Kennzahl gibt den durchschnittlichen Einstiegspreis aller aktiven Marktteilnehmer wieder, Miner ausgenommen [2].

"Dieses Niveau fungiert wie eine psychologische Linie", erklärte der CryptoQuant-Analyst MorenoDV in einer Analyse [2]. Oberhalb dieser Marke bewege sich der Markt in der Regel stabil. Fällt sie jedoch, werde derselbe Bereich häufig zum Widerstand, da Anleger Kursanstiege nutzten, um Positionen in der Nähe ihres Einstandspreises zu veräußern.

Sollte Bitcoin die Marke von 81.500 US-Dollar nicht halten, rechnet der Analyst mit einem deutlichen Rückgang und einer anschließenden Suche nach tieferen Unterstützungszonen [2]. Ein Blick auf frühere Marktphasen unterstreicht die Bedeutung dieses Kursbereichs: Zwischen dem 22. Januar und dem 5. Mai 2022 notierte Bitcoin oberhalb des True Market Mean. Nach dem Bruch im Mai folgte ein weiterer Kursverlust von 61 Prozent, der im November desselben Jahres bei rund 15.500 US-Dollar endete [2].

Große Wallet-Bewegungen sorgen für Verunsicherung

Zusätzlich sorgen neue Bewegungen großer Marktteilnehmer für Verunsicherung. Dem Onchain-Dienst Lookonchain zufolge transferierten zwei Wallets mit Verbindung zum Finanzdienstleister Matrixport insgesamt 4.000 Bitcoin im Wert von rund 347,6 Millionen US-Dollar zur Krypto-Börse Binance [2]. Solche Zuflüsse werden häufig mit Verkaufsaktivitäten in Verbindung gebracht.

Der Analyst 0xNobler erklärte, Matrixport habe in den vergangenen fünf Tagen rund achtzig Prozent seiner Krypto-Bestände abgebaut und fortlaufend größere Bitcoin-Mengen veräußert [2].

Trotz der negativen Stimmung zeigte der Markt kurzzeitige Erholungsversuche. Daten zeigten eine erratische BTC-Kursbewegung mit 2,5 Prozent Tagesgewinnen vor einer Umkehr [4]. "A great move upwards on $BTC and there are a lot of shorts ready to be taken out", reagierte der Krypto-Trader und Analyst Michaël van de Poppe auf X und bezeichnete die Kursbewegung als "great" [4]. Die neuesten Daten von CoinGlass zeigten, dass Krypto-Short-Liquidationen in den vier Stunden zum Zeitpunkt der Berichterstattung 120 Millionen US-Dollar überschritten [4].

Ethereum drohen neue Verlaufstiefs

Ethereum kann sich weiterhin nicht nachhaltig gen Norden befreien [1]. Auf den zwischenzeitlichen Kursanstieg in der Vorwoche folgte ein erneuter Rücksetzer bis an das untere Bollinger-Band im Tageschart. Eine anhaltende Kursschwäche in den nächsten Tagen könnte den größten Altcoin zurück in Richtung Vormonatstiefs wegbrechen lassen [1].

Binance Coin kämpft mit technischen Hürden

Auch Binance Coin steht unter Druck. Im Tageschart hat der BNB-Kurs in den vergangenen Tagen den EMA 200 nach unten verloren und damit ein klares Zeichen technischer Schwäche geliefert [3]. Aktuell gelingt es dem Kurs nur noch knapp, sich auf der grünen Support-Linie zu stabilisieren. Dieses Niveau besitzt kurzfristig eine hohe Relevanz, da ein Verlust dieser Zone die Wahrscheinlichkeit eines beschleunigten Abwärtsimpulses deutlich erhöhen würde [3].

Um das negative Szenario zu entschärfen, wäre ein zeitnaher Ausbruch über die bestehende Widerstandszone erforderlich [3]. Im 4-Stunden-Chart präsentiert sich der BNB-Kurs weiterhin in einer seitwärts gerichteten Konsolidierung mit insgesamt geringer Dynamik. Der RSI zeigt keine bullische Struktur und scheitert weiterhin daran, sich oberhalb der 50-Punkte-Marke zu etablieren. Parallel dazu verharrt der MACD seit geraumer Zeit im negativen Momentum und liefert bislang keine Anzeichen für eine Trendwende [3].

Insgesamt bleibt das Marktumfeld für die großen Kryptowährungen angespannt, solange sich Bitcoin nicht nachhaltig stabilisieren kann.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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