Krypto-Markt unter Druck: Bitcoin stabilisiert sich bei 89.000 US-Dollar während Altcoins deutlich verlieren

Krypto-Markt unter Druck: Bitcoin stabilisiert sich bei 89.000 US-Dollar während Altcoins deutlich verlieren

Während der Bitcoin-Kurs sich am Wochenende bei rund 89.000 US-Dollar stabilisiert, verzeichnen Altcoins deutliche Verluste. Derweil zeigen Daten, welche Protokolle trotz Marktturbulenzen weiterhin starke Umsätze generieren.

Bitcoin hält sich über 89.000 US-Dollar

Nach einem deutlichen Kursrutsch bis auf etwa 88.300 US-Dollar hat sich der Bitcoin-Kurs zum Wochenstart bei über 89.000 US-Dollar stabilisiert[3]. Damit liegt BTC knapp 3 Prozent unter dem Vortagesniveau. Die Marktturbulenzen führten zu erheblichen Liquidationen: Innerhalb von nur vier Stunden wurden gehebelte Positionen im Wert von über 200 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert[3].

Die gesamte Krypto-Marktkapitalisierung verharrt mit knapp über 3 Billionen US-Dollar zwar auf hohem Niveau, gibt jedoch auf 24-Stunden-Sicht um über 3 Prozent nach[3]. Die Bitcoin-Dominanz liegt aktuell bei rund 58 Prozent.

Altcoins unter deutlichem Verkaufsdruck

Während Bitcoin eine gewisse Stabilität zeigt, trifft es die großen Altcoins härter. Ethereum, Solana und XRP notieren mit etwa 3 bis 4 Prozent im Minus bei circa 3.000, 132 beziehungsweise 2,02 US-Dollar und ziehen den breiten Altcoin-Markt mit nach unten[3]. Besonders XRP-Anleger befinden sich derzeit in Aufruhr, nachdem ein spezifischer Indikator anschlug[3].

Protokolle mit starken Umsätzen trotz Marktdruck

Inmitten des allgemeinen Abverkaufs lohnt sich ein Blick auf jene Protokolle, die trotz Kursdruck und negativem Sentiment weiterhin kräftig Umsatz generieren[1]. Nach aktuellen Daten von DeFiLlama führt Tether die Liste der umsatzstärksten Protokolle der letzten 30 Tage an. Das Unternehmen verwaltet die Reserven hinter USDT, legt den Großteil in kurzlaufende US-Staatsanleihen an und streicht daraus Zinseinnahmen ein[1].

Auf Platz drei folgt mit Hyperliquid das erste echte DeFi-Protokoll[1]. Dahinter rangieren edgeX, Fragment, Pump.fun, Lighter, Axiom Pro, Jupiter und Sky. Die meisten dieser Protokolle sind Derivate- und Trading-Plattformen, auf denen vor allem die im Krypto-Space beliebten Perpetual Futures gehandelt werden[1]. Sie verdienen hauptsächlich an Handelsgebühren.

Bemerkenswert: Trotz des Endes der Memecoin-Season gehört pump.fun, ein auf Solana heimisches Launchpad für neue Token, weiterhin zu den ertragreichsten Protokollen[1]. Die Plattform verdient sowohl am Token-Launch als auch am nachgelagerten Handel mit.

Bewertung erfordert differenzierte Analyse

Allerdings warnen Experten davor, hohe Umsätze automatisch als Kaufsignal zu interpretieren. Hoher Umsatz kann zwar auf ein starkes Produkt-Markt-Fit und aktive Nutzung hinweisen, sagt aber nichts darüber aus, wie viel davon tatsächlich beim Token ankommt, wie nachhaltig das Geschäftsmodell ist, wie hoch das Projekt bereits bewertet ist und welche Risiken bestehen[1].

Dezember-Effekt bei Memecoins

Historische Daten deuten darauf hin, dass Memecoins wie Dogecoin, Pepe und Bonk im Dezember häufig eine Rallye erleben[2]. Als Gründe werden unter anderem die erhöhte Nachfrage während der Feiertage genannt, wenn Anleger mehr Zeit haben, sich mit Kryptowährungen zu beschäftigen. Hinzu kommt eine psychologische Komponente: Viele Anleger sind während der Feiertage optimistischer und bereit, mehr Risiken einzugehen[2].

Für risikofreudige Anleger könnten sich in der aktuellen Marktphase Chancen ergeben – vorausgesetzt, sie berücksichtigen die fundamentalen Daten der Protokolle und deren tatsächliche Einnahmenströme.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Market Development and Price Movements

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