Krypto-Markt im Spannungsfeld: Bitcoin erholt sich leicht, Monero erreicht Rekordhoch

Krypto-Markt im Spannungsfeld: Bitcoin erholt sich leicht, Monero erreicht Rekordhoch

Während Bitcoin sich vorsichtig auf 91.000 US-Dollar vorarbeitet und Ethereum um Stabilisierung ringt, sticht Monero mit einem neuen Allzeithoch hervor. Der Gesamtmarkt bleibt von Unsicherheit geprägt.

Bitcoin und Ethereum zeigen gemischtes Bild

Der Krypto-Markt startete die neue Woche mit moderaten Zuwächsen. Bitcoin konnte innerhalb von 24 Stunden um 1,4 Prozent auf 91.000 US-Dollar zulegen [3]. Ethereum bewegt sich ebenfalls leicht im Plus und notiert über der Marke von 3.000 US-Dollar, bleibt jedoch unter dem Vorjahresniveau [3]. Die Gesamtmarktkapitalisierung stieg im Vergleich zum Vortag um 1,3 Prozent [3].

Ethereum handelt aktuell bei rund 3.107 US-Dollar und hat in den vergangenen 30 Tagen etwa 4,6 Prozent verloren [1]. Der Rückgang folgt auf eine Marktliquidation im Wert von 19 Milliarden US-Dollar im Oktober, die einen breiteren Abwärtstrend auslöste [1]. Dennoch bleibt ETH auf seiner erwarteten Position als zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung.

Analyst Brian Quinlivan von Santiment weist darauf hin, dass die aktuelle Social-Media-Stimmung für Ethereum jenen Niveaus ähnelt, die vor der Rallye 2025 beobachtet wurden [1]. Dies könnte auf ein begrenztes Abwärtspotenzial und eine mögliche starke Erholung hindeuten. Quinlivan erinnerte daran, dass ETH im vergangenen Jahr von einem Jahrestief nahe 1.470 US-Dollar im April auf ein neues Allzeithoch von rund 4.900 US-Dollar kletterte, nachdem die Stimmung besonders pessimistisch war [1].

Monero setzt sich vom Markt ab

Ein deutlicher Ausreißer im aktuellen Marktumfeld ist Monero. Der Privacy-Coin erreichte in der Nacht auf Montag mit zeitweise 596 US-Dollar ein neues Allzeithoch – den höchsten Stand seit acht Jahren [2]. Allein innerhalb von 24 Stunden stieg der Kurs um fast 20 Prozent, auf Wochensicht verzeichnete Monero einen Zuwachs von rund 30 Prozent [2]. Das vorherige Rekordhoch stammte aus dem Januar 2018 und lag bei etwa 542 US-Dollar [2].

Der Handel mit Privacy-Coins weist strukturelle Besonderheiten auf, da viele dieser Kryptowährungen auf regulierten Börsen nicht verfügbar sind und sich der Handel auf eine begrenzte Anzahl von Offshore-Plattformen konzentriert [2]. Die Liquidität ist entsprechend ungleich verteilt, was kurzfristige Kursschwankungen verstärken kann [2].

Marktbeobachter verweisen auf längerfristige Faktoren für das wachsende Interesse an Privacy-Coins: Die Nutzung von Bargeld wird in vielen Staaten weiter eingeschränkt, während die Überwachung von Zahlungsströmen zunimmt [2]. Der Krypto-Investor Andreessen Horowitz sieht Privatsphäre als entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Blockchains und geht davon aus, dass sie langfristig über Dominanz oder Bedeutungslosigkeit entscheiden werde [2].

Markt bleibt angespannt

Das allgemeine Sentiment am Krypto-Markt bleibt schwach. Der Crypto Fear and Greed Index verzeichnet einen Wert von 27 bis 29 und bewegt sich damit im Bereich "Angst" [1][3]. Seit Anfang November schwankt die Stimmung zwischen "Fear" und "Extreme Fear" [1].

Der Altcoin Season Index signalisiert weiterhin eine "Bitcoin Season", die BTC gegenüber Altcoins bevorzugt [1]. XRP verlor auf Tagesbasis rund ein Prozent und nähert sich der 2-Dollar-Marke [3].

Daten vom Bitcoin-Derivate-Markt zeigen ein ausgeglichenes Bild mit Funding Rates von etwa 0,5 Prozent ohne Anzeichen übermäßiger Hebelung [3]. Das Verhältnis von Long- zu Short-Positionen bleibt mit 1,45 ausgewogen [3].

Bevorstehende Marktereignisse

Für die kommenden Tage werden mehrere potenziell marktbewegende Ereignisse erwartet. Im Januar stehen Token-Unlocks im Wert von bis zu zwei Milliarden US-Dollar an, unter anderem bei ONDO, SUI, TRUMP und UXD, was insbesondere bei kleineren Altcoins zu erhöhter Volatilität führen könnte [3].

Am 13. Januar werden zudem die neuen US-Inflationsdaten veröffentlicht, die entscheidend für die Zinserwartungen der Federal Reserve sind und unmittelbare Bedeutung für Risikoanlagen haben [3].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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