Krypto-Zahlungen im Aufwind: Kraken startet Debitkarte und Klarna lanciert eigenen Stablecoin
Zwei große Player im Finanzsektor treiben die Integration von Kryptowährungen voran: Kraken führt in Europa eine Multi-Asset-Debitkarte ein, während Zahlungsdienstleister Klarna überraschend einen eigenen Stablecoin ankündigt.
Kraken bringt Krak Card nach Europa
Die Kryptobörse Kraken hat am 25. November 2025 die schrittweise Einführung der Krak Card bekanntgegeben und erweitert damit sein europäisches Angebot um ein vollständig integriertes Multi-Asset-Zahlungsprodukt[1]. Die Debitkarte wird zunächst in Großbritannien und der Europäischen Union ausgerollt.
Das Besondere an der Krak Card: Sie bietet Nutzern 1 Prozent Cashback auf jeden Einkauf, wahlweise ausgezahlt in lokaler Fiatwährung oder in Bitcoin[1]. Die Karte verzichtet dabei auf Fremdwährungsgebühren sowie monatliche Gebühren[1].
Multi-Asset-Zahlungen über Mastercard
Möglich wird die flexible Nutzung durch die Anbindung an das globale Zahlungsnetzwerk von Mastercard. Über die Krak-App unterstützt die Karte Transaktionen mit mehr als 400 Krypto- und Fiatwährungen[1]. Nutzer können selbst festlegen, welche Vermögenswerte zuerst belastet werden, und einzelne Bestände von Zahlungen ausschließen[1].
"Für uns ist jeder Vermögenswert Geld", erklärt Mark Greenberg, Global Head of Consumer bei Kraken[1]. Parallel zur Karten-Einführung führt das Unternehmen neue Funktionen zur Vermögensbildung ein. Sogenannte Vaults sollen ungenutzte Vermögenswerte über geprüfte Lending-Protokolle in tägliche Erträge umwandeln, mit angestrebten Renditen von bis zu zehn Prozent jährlich[1].
Klarna vollzieht Kehrtwende bei Krypto
Während Kraken sein Krypto-Angebot ausbaut, vollzieht der schwedische Zahlungsdienstleister Klarna eine überraschende strategische Wende. Lange galt Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski als Krypto-Skeptiker, doch nun startet das Unternehmen mit KlarnaUSD einen eigenen Stablecoin[2].
Die Entscheidung erfolgt vor dem Hintergrund einer dynamischen Marktentwicklung: Laut McKinsey übersteigen Stablecoin-Transaktionen mittlerweile 27 Billionen US-Dollar pro Jahr und könnten traditionelle Zahlungsnetzwerke noch vor Ende des Jahrzehnts überholen[2]. Die Marktkapitalisierung dieses boomenden Krypto-Sektors liegt bei rund 275 Milliarden US-Dollar[2].
Kooperation mit Stripe auf neuer Blockchain
Als erste Bank überhaupt launcht Klarna den hauseigenen Stablecoin auf der neuen Stripe-Blockchain Tempo[2]. Das langfristige Ziel: Die hohen Kosten von geschätzten 120 Milliarden US-Dollar im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr für Händler und Verbraucher deutlich senken[2].
"Mit Klarnas Reichweite und Tempos Infrastruktur können wir alte Netzwerke herausfordern und Zahlungen für alle schneller und günstiger machen", erklärt Sebastian Siemiatkowski[2]. Der CEO und Mitgründer fügt hinzu: "Krypto ist endlich an einem Punkt, an dem es schnell, kostengünstig, sicher und skalierbar ist. Das ist der Beginn von Klarnas Einstieg in Krypto und ich freue mich darauf, gemeinsam mit Stripe und Tempo die Zukunft der Zahlungen zu gestalten."[2]
Start 2026 geplant
Derzeit befindet sich der Stablecoin noch in der Testumgebung und ist nicht für die breite Öffentlichkeit zugänglich[2]. KlarnaUSD basiert auf Open Issuance von Bridge, einem führenden Anbieter für Stablecoin-Technologie und Stripe-Unternehmen. Der Start im Hauptnetzwerk von Tempo ist für 2026 geplant[2].
Beide Entwicklungen zeigen, wie etablierte Finanzunternehmen zunehmend auf Krypto-Technologie setzen, um ihre Zahlungsprodukte zu erweitern und Kosten zu senken. Während Kraken mit der Krak Card auf die praktische Alltagsnutzung von Kryptowährungen setzt, zielt Klarna mit seinem Stablecoin auf die Disruption traditioneller Zahlungsnetzwerke ab.
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
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