Krypto-Zahlungen auf dem Vormarsch: Sony plant Stablecoin für PlayStation, RedotPay expandiert nach Nigeria

Während Sony 2026 einen eigenen Stablecoin für den PlayStation Store einführen will, ermöglicht RedotPay in Kooperation mit Ripple Krypto-Auszahlungen in nigerianischen Naira. Die Entwicklungen zeigen den wachsenden Trend zu Stablecoin-basierten Zahlungslösungen.
Sony setzt auf Stablecoin für PlayStation Store
Der japanische Elektronikkonzern Sony plant offenbar die Einführung eines eigenen US-Dollar-Stablecoins im Jahr 2026. Dies berichtet das Nikkei Asia unter Berufung auf informierte Kreise[2]. Bereits im Oktober hatte die Sony Bank, der Finanzarm des Konzerns, in Zusammenarbeit mit dem Stablecoin-Unternehmen Bastion eine entsprechende Lizenz erworben[2].
Ein Hauptanwendungsgebiet des geplanten Stablecoins soll der PlayStation Store sein, wo er als alternative Zahlungsmethode neben Kreditkarten und PayPal angeboten werden könnte[2]. Der Fokus liegt dabei auf dem US-amerikanischen Markt, der rund 30 Prozent des Sony-Umsatzes ausmacht[2].
Kosteneinsparungen als treibende Kraft
Hinter dem Engagement großer Unternehmen für Stablecoins steckt auch betriebswirtschaftliches Kalkül. Durch die Ausgabe eigener Stablecoins können Konzerne erhebliche Gebühren einsparen, die sonst an Banken oder Zahlungsdienstleister wie Visa oder Mastercard fließen würden[2]. Sony folgt damit einem Trend, den immer mehr institutionelle Akteure in diesem Jahr aufgreifen[2].
RedotPay ermöglicht Krypto-Auszahlungen in Nigeria
Parallel zur Sony-Ankündigung hat RedotPay in Kooperation mit Ripple eine neue Funktion eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, digitale Assets in nigerianische Naira umzuwandeln und innerhalb von Minuten auf lokale Bankkonten auszuzahlen[1]. Der Service "Send Crypto, Receive NGN" basiert auf Ripple Payments und unterstützt beim Start eine Reihe wichtiger Tokens, darunter USDC, USDt, Bitcoin, Ether, Solana, Tron, XRP und BNB[1]. Die Integration von Ripple USD ist für einen späteren Zeitpunkt geplant[1].
"RedotPay baut Stablecoin-gestützte Zahlungen auf, die digitale Assets so einfach nutzbar machen wie lokale Währungen, wobei Nutzer XRP oder Stablecoins sicher senden und innerhalb von Minuten NGN erhalten können", erklärte RedotPay-CEO Michael Gao[1].
Nigeria als wichtiger Krypto-Markt
Nigeria gehört zu den weltweit aktivsten Ländern in Bezug auf Krypto-Nutzung und Suchinteresse und belegt Platz sechs im Global Adoption Index 2025 von Chainalysis[1]. Allerdings haben die Regulierungsbehörden seit dem vergangenen Jahr einen härteren Kurs eingeschlagen. Die nigerianische Wertpapier- und Börsenaufsicht (SEC) verschärfte im Dezember 2024 die Vorschriften für Krypto-Marketing und -Werbung[1].
Früher in diesem Jahr verklagte das Land zudem die Börse Binance auf 81,5 Milliarden US-Dollar mit der Begründung, die Plattform habe zum Wertverlust der lokalen Währung beigetragen, und forderte zwei Milliarden Dollar an Steuernachzahlungen[1].
Regulatorische Öffnung trotz Kontroversen
Trotz dieser Kontroversen signalisierte Informationsminister Mohammed Idris im März, dass viele Krypto-Unternehmen im Land operieren, ohne mit Klagen oder strafrechtlicher Verfolgung konfrontiert zu werden[1]. Im Juli kündigte auch SEC-Generaldirektor Emomotimi Agama an, dass Nigeria offen für Stablecoin-Geschäfte sei, die lokale Vorschriften einhalten[1].
Die parallelen Entwicklungen bei Sony und RedotPay unterstreichen die wachsende Akzeptanz von Stablecoins und Krypto-Zahlungen sowohl im Unternehmens- als auch im Verbraucherbereich.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.