Krypto-Regulierung in Bewegung: Grüne fordern Ende der Bitcoin-Haltefrist, Großbritannien beschleunigt Stablecoin-Gesetzgebung

Krypto-Regulierung in Bewegung: Grüne fordern Ende der Bitcoin-Haltefrist, Großbritannien beschleunigt Stablecoin-Gesetzgebung

Während im Bundestag über die Abschaffung der steuerfreien Bitcoin-Haltefrist debattiert wird, plant Großbritannien eine umfassende Stablecoin-Regulierung bis 2026. Zwei unterschiedliche Ansätze zur Krypto-Regulierung nehmen Form an.

Politische Debatte um steuerfreie Bitcoin-Haltefrist

Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen steht im deutschen Bundestag erneut auf der Agenda. Die Grünen fordern die Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist, um die sogenannte "Krypto-Lücke" zu schließen [1]. Im Bundestag ist von einer steuerlichen "Krypto-Lücke" die Rede, die geschlossen werden müsse [1].

Die politische Debatte über die steuerfreie Bitcoin-Haltefrist nimmt an Fahrt auf, wobei verschiedene Fraktionen im Bundestag unterschiedliche Positionen vertreten [1]. Gleichzeitig fordern einige Fraktionen die Einführung des digitalen Euros – andere warnen vor Überwachung und Kontrollverlust [1].

Regulatorische Unsicherheiten in Deutschland

Die steuerliche Behandlung von Kryptowährungen ist in Deutschland noch nicht eindeutig geregelt [1]. Dies führt zu Unsicherheiten bei Investoren und Nutzern von Kryptowährungen [1]. Neben der Krypto-Besteuerung steht auch das Bargeld zur Diskussion, wobei Union, AfD, SPD, Grüne und Linke unterschiedliche Positionen vertreten [1].

Der digitale Euro wird als öffentliches Gegengewicht zu privaten Zahlungsdiensten diskutiert [1], während die Debatte um die steuerliche Behandlung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen weitreichende Folgen für Anleger haben könnte [1].

Großbritannien setzt auf beschleunigte Stablecoin-Regulierung

Während in Deutschland die Diskussion um Besteuerung im Vordergrund steht, verfolgt Großbritannien einen anderen regulatorischen Ansatz. Die britische Finanzaufsicht FCA hat die Förderung lokal emittierter Stablecoins als zentrale Priorität für 2026 festgelegt [2]. Stablecoins gewinnen weltweit an Bedeutung, was die regulatorischen Bemühungen antreibt [2].

Die FCA eröffnet einen neuen regulatorischen Testraum, in dem britische Stablecoin-Emittenten sichere Experimente und Pilotprojekte unter realen Bedingungen durchführen können [2]. In einer Pressemitteilung betont FCA-Chef Nikhil Rathi: "Unsere Reformen helfen [Großbritannien], seine globale Wettbewerbsfähigkeit auf unseren weltweit führenden Großhandelsmärkten zu erhalten, internationale Investitionen anzuziehen und bei Innovationen im Bereich der Finanzdienstleistungen eine Vorreiterrolle einzunehmen" [2].

Umfassendes Regelwerk bis 2026 geplant

Bis 2026 soll gemeinsam mit der Bank of England ein umfassendes Regelwerk für Stablecoins, Handelsplattformen, Kreditvergabe, Staking und Verwahrung fertiggestellt werden [2]. Großbritannien verfolgt eine schrittweise Krypto-Regulierung, um Innovation und Verbraucherschutz auszubalancieren [2].

Dieser Ansatz wurde jedoch von Unternehmen wie Consensys kritisch bewertet [2]. Consensys, das Unternehmen hinter MetaMask, bemängelt, dass die Anwendung bestehender Finanzregeln im internationalen Wettbewerb hinter die USA zurückgeworfen hat [2].

Rechtliche Anerkennung digitaler Vermögenswerte

Durch das Property (Digital Assets etc.) Act 2025 sind digitale Vermögenswerte erstmals explizit als rechtlich anerkannte Eigentumsform definiert und gestärkt [2]. Die FCA lädt Unternehmen ein, sich bis Januar für den Stablecoin-Testbereich zu bewerben [2].

"Der rasante technologische Wandel erfordert, dass wir uns auf Ergebnisse und nicht auf starre Regeln konzentrieren", so Rathi. "Wir werden unseren Aufsichtsansatz weiter anpassen, ihn stärker auf die Größe und Art der Unternehmen zuschneiden, akzeptieren, dass Fehler passieren werden, und die schwerwiegendsten Schäden priorisieren" [2].

Stablecoins sind eine Art von Kryptowährung, die an den Wert einer traditionellen Währung wie dem US-Dollar gebunden ist und eine stabilere Alternative zu anderen Kryptowährungen wie Bitcoin bieten sollen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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