Krypto-Skandale: Binance suspendiert Mitarbeiter wegen Insiderhandels – Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft für Do Kwon

Krypto-Skandale: Binance suspendiert Mitarbeiter wegen Insiderhandels – Staatsanwaltschaft fordert 12 Jahre Haft für Do Kwon

Während Binance einen Mitarbeiter wegen mutmaßlichen Insidertradings beim Launch eines Memecoins bestraft, fordert die US-Staatsanwaltschaft für Terra-Gründer Do Kwon eine zwölfjährige Haftstrafe wegen Milliardenbetrugsverdachts.

Binance reagiert auf Insidertrading-Vorwürfe

Die weltweit führende Krypto-Börse Binance hat einen Mitarbeiter suspendiert, der verdächtigt wird, Insiderinformationen für persönliche Gewinne missbraucht zu haben[1]. Der betroffene Angestellte soll einen neu gelisteten Token vor dessen offiziellem Launch gekauft haben, um von steigenden Kursen zu profitieren.

Bei dem Token handelt es sich um den Memecoin "Year of the Yellow Fruit", der auf der BNB Chain gelauncht wurde[1]. Laut Vorwürfen soll der Mitarbeiter weniger als eine Minute nach dem Start Texte und Bilder des Tokens über verschiedene offizielle X-Konten von Binance verbreitet haben. Screenshots zeigen, dass offizielle Binance-Kanäle Trader ermutigten, "klug zu pflanzen" und "reichlich zu ernten" – eine Anspielung auf die "gelbe Frucht", vermutlich eine Banane[1].

Whistleblower werden belohnt

Nach einer internen Untersuchung bestätigte Binance den Vorfall. "Wir tolerieren keinerlei Fehlverhalten. Wir werden weiterhin unsere internen Kontrollen verstärken, unsere Richtlinien verfeinern und sicherstellen, dass sich Vorfälle wie dieser nicht wiederholen", betonte ein Vertreter der Krypto-Börse gegenüber TheBlock[1].

Binance kündigte zudem an, eine Belohnung in Höhe von 100.000 US-Dollar zu gleichen Teilen unter fünf verifizierten Whistleblowern aufzuteilen, die Meldungen über den offiziellen Whistleblowing-Kanal eingereicht hatten[1].

Klassisches Pump-and-Dump-Schema

Der Memecoin wurde um etwa 5:30 UTC gelauncht und erreichte zunächst einen Höchststand von 0,0038 US-Dollar[1]. Nach der offiziellen Binance-Bestätigung des Vorfalls stieg der Kurs sogar auf bis zu 0,0061 US-Dollar, bevor er um mehr als 50 Prozent korrigierte – ein klassisches Pump-and-Dump-Schema[1].

Zwölf Jahre Haft für Do Kwon gefordert

In einem weiteren bedeutenden Fall fordert die US-Staatsanwaltschaft nun eine zwölfjährige Haftstrafe für Do Kwon, den Gründer des zusammengebrochenen Terra-Ökosystems[2]. Aus Gerichtsdokumenten geht hervor, dass die Staatsanwaltschaft ihre Forderung mit der Schwere des Verbrechens und den verheerenden Folgen für Investoren begründet.

"Kwons Fehlverhalten, die Folgen seines Verbrechens und seine Reaktion auf die Aufdeckung seiner Taten zeigen, dass er eine erhebliche Gefahr für die Gemeinschaft darstellt und eine empfindliche Strafe verdient", heißt es in den Dokumenten[2].

Do Kwon hatte sich im August des Betrugs in zwei Fällen schuldig bekannt und auf ein Gerichtsverfahren zu diesen Vorwürfen verzichtet[2]. Sein Anwaltsteam fordert hingegen nur fünf Jahre Gefängnis und argumentiert, dass seine Haftstrafe in Montenegro auf das Urteil angerechnet werden müsse[2].

Folgen des Terra-Crashs

Der Zusammenbruch des Terra-Ökosystems im Mai 2022 gilt als einer der verheerendsten in der Geschichte der Kryptowährungen. Berichten zufolge wurden dabei über 40 Milliarden US-Dollar vernichtet[2]. Do Kwon gab über seine Firma Terraform Labs unter anderem den algorithmischen Stablecoin UST aus, dessen Zusammenbruch das gesamte Netzwerk in die Knie zwang[2].

Die Anklage gegen Kwon umfasst mehrere Punkte, darunter Betrug und Verstöße gegen die Wertpapiergesetze[2]. Das Urteil wird für den 11. Dezember erwartet[2].

Beide Fälle unterstreichen die wachsende Bedeutung von Compliance und Kontrollen in der Krypto-Branche sowie die zunehmende Bereitschaft von Regulierungsbehörden, gegen Fehlverhalten hart durchzugreifen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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