Crypto-Wallet-Hersteller bringen quantenresistente Produkte auf den Markt trotz weit entfernter Bedrohung

Hardware-Wallet-Hersteller führen Post-Quanten-Kryptographie-Funktionen ein, während Experten darüber debattieren, ob die Produkte echten Schutz bieten oder unbegründete Ängste ausnutzen.
Kryptowährungs-Wallet-Hersteller bringen quantenresistente Produkte auf den Markt, obwohl Experten schätzen, dass die tatsächliche Bedrohung noch fünf bis fünfzehn Jahre entfernt liegt. Dies löst eine Debatte darüber aus, ob diese Angebote eine umsichtige Vorbereitung oder eine verfrühte Kommerzialisierung darstellen.
Trezor und qLabs haben Hardware-Wallets vorgestellt, die mit Post-Quanten-Fähigkeiten vermarktet werden. Dies folgt auf die Fertigstellung der Post-Quanten-Kryptographie-Standards durch das US National Institute of Standards and Technology im Jahr 2024. Branchenbeobachter bleiben jedoch über deren aktuellen Nutzen geteilter Meinung.
Alexei Zamyatin, Mitgründer von Build on Bitcoin, bezeichnete den Trend als "eine Art Angststeuer" und argumentierte, dass Schutzmaßnahmen auf Wallet-Ebene die zentrale Schwachstelle von Bitcoin nicht beheben können, da das Protokoll selbst modifiziert werden müsste, um echte Quantenresistenz zu erreichen. Untersuchungen von CoinShares zeigen, dass derzeit nur 10.230 Bitcoin in Adressen mit offengelegten öffentlichen Schlüsseln liegen, die für potenzielle Quantenangriffe anfällig sind.
Wallet-Hersteller räumen ein, dass Blockchain-Protokolle letztendlich ihre eigene quantenresistente Kryptographie implementieren müssen. Dennoch machen sie geltend, dass ihre Produkte Übergangschutz gegen "Jetzt sammeln, später entschlüsseln"-Strategien bieten, bei denen böswillige Akteure heute kryptographische Daten für eine zukünftige Ausnutzung sammeln.
Quranium-CEO Kapil Dhiman betonte, dass sich das Quantenrisiko schrittweise aufbaut, anstatt an einem einzelnen "Q-Day" einzutreffen, und schlug vor, dass aktuelle Produkte als langfristige Versicherung fungieren. Bitcoin steht vor zusätzlichen Herausforderungen bei der Implementierung von Quantenschutzmaßnahmen aufgrund seiner dezentralen Governance-Struktur, der die koordinierte Führung fehlt, die in Netzwerken wie Ethereum zu finden ist.
Quellen
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