Cyberangriffe im Krypto-Sektor: Solana wehrt massiven DDoS-Angriff ab, während Betrüger die Feiertage ausnutzen

Cyberangriffe im Krypto-Sektor: Solana wehrt massiven DDoS-Angriff ab, während Betrüger die Feiertage ausnutzen

Während Solana einem der größten DDoS-Angriffe der Internetgeschichte standhält, warnen Experten vor einer deutlichen Zunahme von Krypto-Betrugsmaschen während der Weihnachtszeit.

Solana unter Beschuss: Massive Cyberattacke bleibt unbemerkt

Die Solana-Blockchain steht seit mehreren Tagen unter einem massiven Cyberangriff, von dem die meisten Krypto-Anleger bisher nichts mitbekommen haben. Wie Solana-Mitbegründer Anatoly Yakovenko am 9. Dezember bekannt gab, ist das Netzwerk einem Distributed-Denial-of-Service-Angriff (DDoS) mit sechs Terabit pro Sekunde ausgesetzt [2].

Bei einem DDoS-Angriff überschwemmen viele Geräte ein Ziel mit Datenverkehr, um es zu überlasten und offline zu schalten oder zu verlangsamen [2]. David Rhodus, CEO des auf Solana heimischen DePIN-Projekts Pipe Network, bezeichnete den Angriff als "industriell". Pipe Network behauptete darüber hinaus, dass es sich um "einen der größten in der Geschichte des Internets" handle [2].

Netzwerk zeigt Widerstandsfähigkeit

Trotz der enormen Belastung zeigt das Solana-Netzwerk eine bemerkenswerte Stabilität. Helius-CEO Mert Mumtaz erklärte: "Solana ist übrigens seit mindestens einer Woche Opfer eines massiven DDoS-Angriffs. Die Tatsache, dass ihr davon nichts mitbekommen habt, spricht Bände über das hohe technische Niveau hier" [2].

Yakovenko bewertete die erfolgreiche Abwehr des Angriffs sogar als "bullish" [2]. Pipe Network betonte, dass "unter einer solchen Belastung normalerweise mit steigender Latenz, verpassten Slots oder Bestätigungsverzögerungen zu rechnen wäre", das Netzwerk jedoch keine nennenswerten Anzeichen von Überlastung zeigte [2].

Solana hatte in der Vergangenheit mehrfach mit Netzwerkausfällen zu kämpfen. Im Dezember 2020 kam es durch einen Bug zum Stillstand, im September 2021 folgte ein rund 17-stündiger Ausfall. 2022 gab es drei Ausfälle, während sich die Lage danach stabilisierte: 2023 und 2024 verzeichnete das Netzwerk jeweils nur einen Ausfall [2].

Feiertage als Hochsaison für Krypto-Betrüger

Zeitgleich warnen Experten vor einer massiven Zunahme von Betrugsmaschen im Krypto-Sektor während der Feiertage. Die Weihnachtszeit schafft ideale Bedingungen für Cyberkriminelle: Menschen verbringen mehr Zeit online, Emotionen laufen hoch und viele Nutzer sind durch Feierlichkeiten abgelenkt [1].

Phishing-Angriffe rund um Black Friday stiegen um das Sechsfache im Vergleich zu Anfang November, während weihnachtsthematische Betrugsmaschen in der geschäftigsten Einkaufswoche des Jahres um über 300 Prozent zunahmen [1].

Vielfältige Betrugsmaschen

Betrüger nutzen verschiedene Taktiken: Phishing-E-Mails tarnen sich als Werbeaktionen vertrauenswürdiger Exchanges wie Coinbase oder Binance und versprechen "Feiertagsboni". Gefälschte Wallet-Apps in offiziellen App Stores fordern Nutzer zur Eingabe ihrer Private Keys auf [1].

Besonders perfide sind sogenannte "Pig Butchering"-Betrügereien. In einem weithin berichteten Fall verlor die in Philadelphia lebende Tech-Fachfrau Shreya Datta 450.000 US-Dollar, nachdem sie einen vermeintlichen französischen Weinhändler über die Dating-App Hinge kennengelernt hatte. Der Betrüger gewann über Wochen ihr Vertrauen und überzeugte sie, in eine scheinbar legitime Krypto-Trading-Plattform zu investieren [1].

Anfang Ende 2025 verhafteten Behörden in London fünf Männer, die verdächtigt werden, Krypto-Betrugsmaschen betrieben zu haben, die Opfer mehr als eine Million britische Pfund gekostet haben könnten [1].

Schutzmaßnahmen

Experten empfehlen, unaufgeforderte Angebote skeptisch zu prüfen, ausschließlich offizielle Apps zu nutzen, niemals Private Keys oder Recovery Phrases zu teilen und Zwei-Faktor-Authentifizierung zu aktivieren [1]. Besonders während der emotional aufgeladenen Feiertage sollten Nutzer sich Zeit nehmen, Quellen zu verifizieren, bevor sie Gelder transferieren [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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