Dateneingabefehler bei Bithumb erzeugt 620.000 'Geister-Bitcoin', löst behördliche Untersuchung aus
Eine Panne bei einer Werbekampagne an der südkoreanischen Bithumb-Exchange führte dazu, dass Nutzerkonten kurzzeitig nicht existente Bitcoin gutgeschrieben wurden, was Trades im Wert von 1.788 BTC ermöglichte, bevor die Plattform den Betrieb sperrte.
Eine routinemäßige Werbekampagne bei Bithumb, einer der größten Kryptowährungs-Exchanges Südkoreas, führte zu einem bedeutenden behördlichen Vorfall, nachdem ein Dateneingabefehler den Nutzern etwa 620.000 Bitcoin gutschrieb, die nicht existierten.
Die Exchange hatte beabsichtigt, im Rahmen eines Prämienprogramms Anfang Februar 2026 kleine Beträge in koreanischen Won – etwa 2.000 Won (1,37 Dollar) pro Person – zu verteilen. Stattdessen führte ein Eingabefehler dazu, dass das System Bitcoin anstelle von Fiat-Währung gutschrieb. Die fehlerhaften Guthaben erschienen für etwa 20 Minuten in den Nutzerkonten, währenddessen Trader Transaktionen im Wert von rund 1.788 BTC ausführten, bevor Mitarbeiter die betroffenen Konten sperrten.
Der Vorfall verdeutlichte Schwachstellen in der Art und Weise, wie zentralisierte Exchanges interne Ledger verwalten. Im Gegensatz zu dezentralen Plattformen aktualisieren diese Exchanges Nutzerguthaben in privaten Datenbanken, anstatt jede Transaktion in Echtzeit auf der Blockchain abzuwickeln. Behördliche Unterlagen zeigten, dass Bithumb im dritten Quartal 2025 nur 175 BTC an eigenen Reserven hielt, während die Exchange über 42.000 BTC für Kunden verwaltete.
Der südkoreanische Financial Supervisory Service leitete Vor-Ort-Inspektionen ein und stellte die Frage, wie die Exchange Trades auf Basis fehlerhafter interner Daten zulassen konnte. Die Behörde wies darauf hin, dass bestehende Vorschriften möglicherweise unzureichend für die Überwachung interner Systeme sind. Bithumb hat Berichten zufolge 93% des verlorenen Wertes zurückerlangt und die verbleibenden Verluste mit eigenen Mitteln ausgeglichen.
Der Vorfall hat branchenweite Audits und Diskussionen über die Einführung strengerer Kontrollen ausgelöst, einschließlich mehrstufiger Genehmigungsverfahren und häufigerer Abgleiche zwischen internen Ledgern und tatsächlichen Reserven.
Quellen
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