DeFi-Protokolle zeigen starkes Gebührenwachstum trotz Kursverlusten

Während die meisten Altcoin-Token massiv an Wert verloren haben, verzeichnen führende DeFi-Protokolle deutlich steigende Einnahmen – ein mögliches Signal für eine Trendwende.
Trotz anhaltender Kursverluste von bis zu 50 Prozent bei Altcoins zeigen die Gebührendaten führender DeFi-Protokolle ein anderes Bild. Nach Analysen von Jamie Coutts weisen die zehn umsatzstärksten Protokolle – überwiegend auf Ethereum und Solana – ein Verhältnis von unter zehn zwischen Marktkapitalisierung und annualisierten Gebühren auf. Traditionelle Finanzwerte wie Visa notieren beim Vielfachen dieser Bewertung [1].
Besonders Lending-Protokolle verzeichnen starkes Wachstum: Sky steigerte seine Gebühreneinnahmen in 90 Tagen um 204 Prozent, Morpho um 160 Prozent. Dennoch sind viele Token strukturell von den Protokolleinnahmen entkoppelt – eine Folge regulatorischer Unsicherheit in der Vergangenheit.
Mit dem Governance-Vorschlag "Aave Will Win" könnte sich dies ändern. Das Protokoll plant, sämtliche Produkteinnahmen direkt an die DAO zu überführen, während das Entwicklungsteam Aave Labs ein Finanzierungspaket von 25 Millionen US-Dollar plus Token erhält. Dies würde erstmals einen direkten Zusammenhang zwischen Protokollerfolg und Token-Performance schaffen.
Institutionelle Investoren wie BlackRock und Apollo haben bereits in DeFi-Projekte investiert. Analysten sehen in der Kombination aus niedrigen Bewertungen und Tokenomics-Reformen eine interessante Ausgangslage für langfristig orientierte Anleger [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
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