Demokraten kritisieren SEC wegen eingestellter Krypto-Verfahren, während Plattform X Token-Belohnungsprogramme einschränkt

Demokratische Abgeordnete hinterfragen die Entscheidung der SEC, mehrere hochkarätige Kryptowährungs-Durchsetzungsmaßnahmen auszusetzen oder einzustellen, während Elon Musks Plattform X Krypto-Belohnungssysteme für Beiträge unter Verweis auf Spam-Bedenken abschafft.
Demokraten im Kongress kritisieren Rückzug der SEC bei Durchsetzungsmaßnahmen
Mehrere demokratische Mitglieder des US-Repräsentantenhauses erhöhen den Druck auf die Securities and Exchange Commission wegen ihrer jüngsten Handhabung von Kryptowährungs-Durchsetzungsfällen. Die Abgeordneten Maxine Waters, Sean Casten und Brad Sherman schickten einen Brief an SEC-Vorsitzenden Paul Atkins, in dem sie die Behörde dafür kritisieren, seit Anfang 2025 zahlreiche prominente Krypto-Verfahren ausgesetzt oder eingestellt zu haben, darunter den Fall gegen Tron-Gründer Justin Sun [1].
Den Abgeordneten zufolge hat sich die SEC aus mehr als einem Dutzend Durchsetzungsmaßnahmen zurückgezogen, einschließlich Fällen gegen die großen Exchanges Binance, Coinbase und Kraken [1]. Die Abgeordneten argumentieren, dass diese Entwicklung grundlegende Fragen über die Prioritäten und Durchsetzungsfähigkeiten der Behörde aufwirft, insbesondere angesichts früherer Anlegerverluste in der Branche.
Vorwürfe politischer Einflussnahme
Der Zeitpunkt des Rückzugs der SEC bei Durchsetzungsmaßnahmen hat besondere Aufmerksamkeit von demokratischen Abgeordneten auf sich gezogen, die darauf hinweisen, dass er mit deutlich erhöhten politischen Spenden aus dem Kryptowährungssektor zusammenfällt. Die Abgeordneten beschrieben, was sie als "unverkennbare Schlussfolgerung eines Pay-to-Play-Systems" bezeichnen [1].
Laut dem Kongressbrief spendeten Krypto-Unternehmen mindestens 85 Millionen Dollar an die Wiederwahlkampagne von Präsident Donald Trump [1]. Darüber hinaus haben mehrere Firmen, deren Fälle eingestellt wurden, Berichten zufolge jeweils mindestens eine Million Dollar zu Trumps Amtseinführung beigetragen [1].
Justin-Sun-Fall im Fokus
Die Abgeordneten hoben insbesondere die Strafverfolgung von Justin Sun durch die SEC hervor, die seit fast einem Jahr pausiert [1]. Sun wurde 2023 wegen angeblich nicht registrierter Wertpapierangebote, Marktmanipulation und irreführender Promi-Werbung verklagt [1].
Die Abgeordneten kritisierten die verlängerte Aussetzung und argumentierten, sie sende die Botschaft, dass Wertpapiergesetze selektiv zugunsten politisch einflussreicher Akteure durchgesetzt würden [1]. Sie äußerten auch Sicherheitsbedenken hinsichtlich Suns angeblicher Verbindungen zu China und forderten die Aufbewahrung aller relevanten Kommunikationen [1].
X-Plattform beendet Krypto-Belohnungen für Beiträge
In einer separaten regulatorischen Entwicklung hat Elon Musks Social-Media-Plattform X Programme eingestellt, die es Kryptowährungsprojekten ermöglichten, Nutzer mit Token für das Posten von Inhalten zu belohnen. X-Produktchef Nikita Bier kündigte an, dass das Unternehmen den API-Zugang für diese Belohnungsanwendungen widerrufen habe, da sie übermäßigen Spam und minderwertige KI-generierte Beiträge erzeugten [2].
Nach der Ankündigung fiel der KAITO-Token um etwa 15 Prozent und sank von rund 0,70 Dollar auf 0,57 Dollar [2].
Branche passt sich Plattformänderungen an
KaitoAI-Gründer Yu Hu kündigte an, dass das Unternehmen sein "Yaps"-Belohnungs- und Bestenlisten-System als Reaktion auf die Richtlinienänderung von X einstellen werde [2]. Kaito wechselt zu einem neuen Modell namens Kaito Studio, das höherwertige Creator und verbesserte Markenpartnerschaften statt Massen-Belohnungsprogramme betonen wird [2].
Hu erklärte, dass Yaps zwar darauf ausgelegt war, Nutzer auf der Grundlage ihrer Beiträge fair zu entlohnen, Spam sich jedoch auf X aufgrund anderer Projekte mit schwächeren Standards und Algorithmusänderungen, die es minderwertigen Inhalten ermöglichten, sich zu verbreiten, vermehrt habe [2].
Das neue Kaito Studio wird ein gestuftes System implementieren, das Marken mit ausgewählten Creatorn auf Basis von Daten und Relevanz verbindet, und auf Plattformen wie YouTube und TikTok expandieren, bevor es in Nicht-Krypto-Sektoren vordringt [2]. Hu bestätigte, dass Kaitos andere Produkte, darunter Kaito Pro, API, Launchpad und Markets, von den Änderungen unberührt bleiben [2].
Die Entscheidung der Plattform stieß in der Kryptowährungs-Community auf gemischte Reaktionen, wobei einige Experten das Problem KI-Spam-Kampagnen zuschrieben, während andere X dafür lobten, gefälschtes Engagement anzugehen und die Inhaltsqualität zu verbessern [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.