Digitaler Euro und Bitcoin: Verschiedene Rollen im künftigen Geldsystem

Experten sehen Koexistenz von digitalen Zentralbankwährungen für Alltagszahlungen und Kryptowährungen als Wertspeicher.
Die Europäische Zentralbank plant die Einführung des digitalen Euro bis 2029 in zwei Varianten: Als Retail-CBDC für Bürger mit anonymer Bezahlfunktion innerhalb der EU, begrenzt auf einige tausend Euro Guthaben, sowie als Wholesale-CBDC für größere Unternehmenstransaktionen. Dies schreiben Dr. Robert Bosch und Ralph Bärligea von BearingPoint in einem Gastbeitrag.
Während China den digitalen Yuan bereits im Testbetrieb hat, gehen die USA einen anderen Weg: Die Trump-Administration stoppte alle CBDC-Projekte und setzt stattdessen auf staatlich regulierte Stablecoins durch den GENIUS Act.
Bitcoin und andere Kryptowährungen haben sich laut den Autoren nach über 15 Jahren nicht als Alltagszahlungsmittel etabliert, sondern fungieren als digitales Gold zur Wertaufbewahrung. In einer repräsentativen Studie gaben 34 Prozent der deutschen Befragten an, einen digitalen Euro nutzen zu wollen – doppelt so viele wie bei Kryptowährungen für Alltagszahlungen.
Die Experten prognostizieren eine Koexistenz: Digitale Zentralbankwährungen würden wertstabiles Bargeld für tägliche Transaktionen bieten, während Kryptowährungen ihre Rolle als internationale Reservewährung behalten. Besonders die geplante anonyme Offline-Zahlungsfunktion per Smartphone unterscheide den digitalen Euro von anderen digitalen Zahlungsformen [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
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