Geteilte Meinungen am Kryptomarkt: Schiff warnt vor Bitcoin-Crash, Hayes setzt auf Privacy Coins

Geteilte Meinungen am Kryptomarkt: Schiff warnt vor Bitcoin-Crash, Hayes setzt auf Privacy Coins

Während Gold-Verfechter Peter Schiff die Bitcoin-Rallye auf 95.000 Dollar als bloßen Hype bezeichnet, prognostiziert Ex-BitMEX-CEO Arthur Hayes einen massiven Reflationstrade und empfiehlt Privacy Coins wie Zcash.

Schiff attackiert Bitcoin-Rally nach Venezuela-Ereignissen

Der bekannte Bitcoin-Kritiker und Edelmetallhändler Peter Schiff hat zum Jahresauftakt erneut scharfe Kritik an der führenden Kryptowährung geübt. Auf der Plattform X warnte er Investoren eindringlich: "Glaubt nicht dem Hype. Nutzt die Rallye zum Verkauf und erwerbt stattdessen Gold" [1].

Hintergrund seiner Äußerungen ist die jüngste Bitcoin-Rallye auf fast 95.000 US-Dollar, die im Zusammenhang mit den Ereignissen in Venezuela stand. Nach der Festnahme von Nicolás Maduro durch US-Spezialkräfte am 3. Januar reagierte Bitcoin als "geopolitischer Seismograph" [1]. Da Venezuela Schätzungen zufolge bis zu 600.000 BTC als Schattenreserve halten könnte, spekuliert der Markt nun auf eine mögliche offizielle strategische Reserve unter einer neuen Führung [1].

Schiff, der seit 2014 vor einem Kollaps der Kryptowährung warnt, bezeichnete die Neuigkeiten als von "Bullshit" umgeben, der von "Pumpern" stamme, die den Preis künstlich nach oben treiben wollten [1]. Aktuell notiert Bitcoin bei 93.500 US-Dollar [1].

Zwölf Jahre Skepsis trotz massiver Kursgewinne

Trotz seiner konstanten Warnungen seit über einem Jahrzehnt hat sich Bitcoin deutlich anders entwickelt als von Schiff prognostiziert. Seit seiner ersten Warnung im Jahr 2014 ist die Kryptowährung von rund 750 US-Dollar auf aktuell knapp 95.000 US-Dollar gestiegen – ein Plus von mehreren tausend Prozent [1]. Dennoch bleibt der US-amerikanische Börsenmakler und Autor bei seiner Einschätzung und betonte in einem Interview: "Bitcoin wird crashen – und Anleger werden verlieren" [1].

Die jüngste Marktentwicklung scheint Schiffs Position jedoch zu stärken. Im Jahr 2025 erwies sich Gold als klarer Gewinner im Duell der Wertspeicher: Während Bitcoin lediglich eine Netto-Rendite von fünf Prozent erzielte, legte der Goldpreis eine beeindruckende Rallye mit 65 Prozent hin und erreichte immer neue Rekordstände [1]. Dieser Trend setzt sich auch 2026 fort, wobei eine Unze Gold aktuell bei knapp unter 4.500 US-Dollar notiert [1].

Hayes prognostiziert massiven Reflationstrade

Eine völlig konträre Position vertritt Arthur Hayes, ehemaliger CEO der Krypto-Börse BitMEX. In seinem neuesten Beitrag bezeichnet er die Venezuela-Intervention als "kolonialen Raubzug" mit dem Ziel, billiges Öl zu sichern [2]. Seine These: "In Amerika existierst du ohne Auto nicht" – Benzinpreise seien wahlentscheidend, weshalb die Politik alles unternehmen werde, um sie niedrig zu halten [2].

Für die Kapitalmärkte sieht Hayes den Übergriff jedoch als Segen. Sein Fazit: "Solange die Aktienmärkte steigen und der Ölpreis niedrig bleibt, wird Trump weiter Geld drucken" [2]. Der Bitcoin-Preis werde aufgrund der zu erwartenden Geldflut steigen. Seine Empfehlung an Trader lautet: "Wenn Öl und Renditen stark steigen, wird es Zeit, Risiko runterzufahren. Aber solange das nicht passiert: kaufen" [2].

Privacy Coins als nächster Narrativ-Hype

Hayes begründet seine optimistische Einschätzung mit der Annahme, dass die einzige Sorge des Durchschnittswählers die Wirtschaft sei [2]. Seine Prognose für 2026: ein massiver Reflationstrade unter einem Präsidenten, den er als "den sozialistischsten seit Franklin D. Roosevelt" bezeichnet [2].

Sein Portfolio reflektiert diese Überzeugung: Hayes hält Long-Positionen in Bitcoin und Ethereum – sowie einen "Haufen an Privacy Coins" [2]. Zcash sieht er dabei als besonders vielversprechend, wobei ein Analyst sogar ein Potenzial bis 1.000 US-Dollar attestiert [2]. Sein abschließender Rat an Trader: "Hör auf, dich über Sozialismus, Kommunismus oder Kapitalismus aufzuregen. Niemand lebt diese Ismen. Kauf einfach" [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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