Ethena-Token vor möglichem Kurssprung – NEAR Protocol an entscheidender Marke

Ethena-Token vor möglichem Kurssprung – NEAR Protocol an entscheidender Marke

Während Arthur Hayes für Ethena (ENA) einen Kursgewinn von über 300 Prozent prognostiziert, steht NEAR Protocol vor einem technisch wichtigen Widerstandsbereich. Beide Altcoins zeigen unterschiedliche Entwicklungsperspektiven.

Hayes prognostiziert Dollar-Marke für Ethena

Der Maelstrom-CIO Arthur Hayes hat sich optimistisch zum Ethena-Token (ENA) geäußert und prognostiziert einen Anstieg auf einen US-Dollar. Auslöser für diese Einschätzung ist die Listung des Ethena-Stablecoins USDe auf Upbit, der größten Kryptobörse Südkoreas [1].

Auf der Plattform X formulierte Hayes seine Erwartung deutlich: "Auf geht's, ihr Schlampen! Es ist Zeit für ENA = 1 US-Dollar!" [1] Bei einem aktuellen Kurs von etwa 0,24 US-Dollar würde die Erreichung dieser Marke einem Kursgewinn von über 300 Prozent entsprechen [1].

Die Marktreaktion auf die Ankündigung ließ nicht lange auf sich warten: ENA legte unmittelbar um mehr als acht Prozent zu [1]. Seit dem 14. Januar 2026 können Nutzer von Upbit den Stablecoin USDe gegen koreanische Won (KRW), Bitcoin und USDT handeln [1].

Delta-neutrale Struktur unterscheidet USDe von klassischen Stablecoins

Das Ethena-Protokoll verfolgt mit USDe einen anderen Ansatz als etablierte Stablecoins wie USDT oder USDC. Anstelle von Fiat-Reserven nutzt das System eine delta-neutrale Konstruktion, die Krypto-Collateral mit Short-Positionen in Perpetual-Futures kombiniert, um die Preisstabilität nahe einem Dollar zu gewährleisten [1].

Mit dieser Strategie hat sich USDe mittlerweile zum viertgrößten Stablecoin nach Marktkapitalisierung entwickelt [1]. Hayes selbst ist nicht nur als bedeutender Investor in den Governance-Token ENA aktiv, sondern fungiert seit 2023 offiziell als Gründungsberater des Ethena-Protokolls [1].

NEAR Protocol testet kritischen Widerstandsbereich

Während Ethena auf Unterstützung durch prominente Befürworter bauen kann, befindet sich NEAR Protocol an einem technisch entscheidenden Punkt. Im Tageschart testet der Kurs einen bedeutenden Widerstandsbereich, dessen erfolgreiche Überwindung den Markt zurück in die übergeordnete Range führen würde [2].

Diese Preisspanne prägt das Marktgeschehen bereits seit April des vergangenen Jahres, wobei der Kurs über mehrere Monate seitwärts konsolidierte [2]. Ein Wiedereintritt in diese Range würde markttechnisch als bullishes Signal gelten und das Ende der vorangegangenen Abwärtsphase bestätigen [2].

Positiv zu werten ist die Rückeroberung der EMA 50 im Tageschart, die nun als dynamische Unterstützung fungiert und zeigt, dass Käufer verstärkt Kontrolle über das kurzfristige Marktgleichgewicht übernehmen [2]. Das Liquiditätsbild der Heatmap bestätigt diese Entwicklung: Mit dem jüngsten Anstieg wurde gezielt obere Liquidität abgeholt, ein Verhalten, das typischerweise zu Beginn neuer Expansionsphasen auftritt [2].

Momentum-Indikatoren deuten auf mögliche Konsolidierung hin

Im 4-Stunden-Chart präsentiert sich NEAR mit einer konstruktiven Marktstruktur. Der Kurs entwickelt ein wiederkehrendes Muster aus seitwärts gerichteter Konsolidierung, gefolgt von impulsiven Aufwärtsbewegungen – ein klassisch bullishes Verhalten, das für eine gesunde Akkumulationsphase mit anschließender Expansion spricht [2].

Allerdings zeigen die Momentum-Indikatoren auch Warnsignale: Der MACD beginnt, sein positives Momentum graduell abzubauen, was auf eine mögliche erneute Konsolidierungsphase hindeutet [2]. Gleichzeitig befindet sich der RSI im überkauften Bereich, was kurzfristig eine Abkühlung oder Seitwärtsbewegung begünstigen könnte [2].

Das Liquidationsprofil zeigt in der aktuellen Preisspanne einen deutlichen Long-Delta-Überschuss, während nahezu sämtliche Short-Positionen bereits abgeholt wurden [2]. Dies könnte das Tempo der Aufwärtsbewegung kurzfristig dämpfen, ohne jedoch die übergeordnete bullishe Struktur grundsätzlich infrage zu stellen [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

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