Ethereum plant Anti-Zensur-Mechanismus FOCIL für 2026

Mit dem Hegota-Upgrade sollen Validatoren künftig verpflichtet werden, gültige Transaktionen zu verarbeiten – Buterin sieht darin einen entscheidenden Schritt zur Zensurresistenz.
Die Ethereum-Entwickler haben FOCIL (Fork-Choice Enforced Inclusion Lists) als zentralen Bestandteil des Hegota-Upgrades für die zweite Jahreshälfte 2026 angekündigt. Der Mechanismus soll Validatoren dazu verpflichten, alle gültigen Transaktionen aus öffentlichen Mempools zu berücksichtigen [1].
In Verbindung mit dem Vorschlag EIP-8141 ermögliche FOCIL eine "zensurresistente, schnelle Aufnahme jeder Transaktion", erklärte Ethereum-Mitgründer Vitalik Buterin. Smart Accounts würden dadurch zu vollwertigen Protokollteilnehmern. Transaktionen von Smart Wallets, gasgesponserte und Privacy-Protokoll-Transaktionen könnten über einen von 17 zufällig ausgewählten Akteuren pro Slot verarbeitet werden – typischerweise innerhalb von ein bis zwei Slots [1].
Das Netzwerk erhält damit die Möglichkeit, Blöcke zurückzuweisen, wenn Validatoren bestimmte gültige Transaktionen bewusst auslassen. Dies soll verhindern, dass einzelne Validatoren systematisch Transaktionen blockieren, etwa von sanktionierten Adressen [1].
Der Ethereum-Entwickler Ameen Soleimani äußerte Bedenken, dass der Eingriff Validatoren unkalkulierbaren Risiken aussetzen könnte. Andere Entwickler verweisen hingegen auf die Bedeutung der Zensurresistenz als Grundprinzip des Netzwerks [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
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