Ethereum-Upgrade Fusaka: Auf dem Weg zu einer Million Transaktionen pro Sekunde

Das Ethereum-Upgrade Fusaka könnte die Transaktionsgeschwindigkeit revolutionieren. Mit PeerDAS und weiteren technischen Verbesserungen strebt das Netzwerk eine deutliche Skalierung an, während institutionelle Investoren wie BitMine die Kursschwäche zum Nachkauf nutzen.
PeerDAS als Herzstück des Upgrades
Das Ethereum-Upgrade Fusaka markiert einen entscheidenden Schritt in der technischen Weiterentwicklung der Blockchain. Im Zentrum steht PeerDAS (EIP-7594), das die mit dem Dencun-Update 2024 eingeführten Blobs grundlegend optimiert [1]. Statt komplette Blob-Daten laden zu müssen, können Validatoren künftig nur kleine Datenstücke sampeln, was die Bandbreite senkt und die Effizienz erhöht [1].
Die Auswirkungen auf Layer-2-Lösungen könnten erheblich sein: Für Plattformen wie Base steht ein Sprung von 1.500 auf voraussichtlich 10.000 Transaktionen pro Sekunde im Raum [1]. Der Ethereum Layer-2 Lighter könnte sogar bis zu 350.000 TPS erreichen [1]. Mit weiteren Optimierungen in Aussicht könnten Rollups schon bald die Marke von einer Million TPS im Ökosystem überschreiten [1].
Technische Verbesserungen für mehr Effizienz
Neben PeerDAS bringt Fusaka eine Reihe weiterer technischer Neuerungen. Das Gaslimit, also die Rechenkapazität pro Block, soll auf bis zu 60 Millionen steigen [1]. Mit EIP-7939 erhält die Ethereum Virtual Machine (EVM) einen neuen Befehlscode, der komplexe Berechnungen effizienter machen soll [1].
Für die Nutzerfreundlichkeit relevant ist EIP-7951, das einen weit verbreiteten Signaturalgorithmus integriert, der in Apple-Geräten, Android-Smartphones und modernen Web-Logins verwendet wird [1]. Dadurch könnten Wallets künftig nahtlos mit bestehender Hardware interagieren [1].
Das Upgrade setzt den mit Pectra begonnenen Fokus auf Layer-1-Skalierung fort. Die veraltete Architektur der Mainchain soll durch "Lean-Ethereum" ein Makeover erhalten, wobei Zero-Knowledge "SNARKs" helfen sollen, die Mainchain auf ein mit Solana konkurrenzfähiges Level anzuheben [1]. Entwickler Justin Drake bezeichnet dies als Ethereums "Manhattan Project" [1].
Institutionelle Investoren kaufen nach
Während das technische Fundament gestärkt wird, zeigen institutionelle Investoren Kaufinteresse trotz des Kursrückgangs. BitMine, das größte Unternehmen mit ETH-Beständen, hat kürzlich weitere 16.693 ETH im Wert von 50,1 Millionen US-Dollar erworben [2]. Die Wallet erhielt die Token von FalconX [2].
Parallel dazu verzeichnen Ethereum-ETFs eine positive Entwicklung. Nach einer achttägigen Abfluss-Phase folgte eine Serie von fünf aufeinanderfolgenden Tagen mit Netto-Zuflüssen [2]. BlackRocks ETHA, der größte Spot-ETH-ETF nach kumulierten Zuflüssen, verzeichnete allein in der jüngsten Handelssitzung 68,3 Millionen US-Dollar an Zuflüssen [2].
Marktausblick und technische Indikatoren
Die Analysefirma Santiment prognostiziert, dass ETH bald die Marke von 3.200 US-Dollar zurückerobern könnte, da niedrige Stablecoin-Renditen darauf hindeuten, dass der Kryptomarkt noch nicht überhitzt ist [2]. "Derzeit liegen die Renditen bei rund 4 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der Markt keinen großen Höhepunkt erreicht hat und noch weiter steigen könnte", so Santiment [2].
Technisch versucht ETH derzeit, die Widerstandsmarke bei 3.070 US-Dollar in eine Unterstützung umzuwandeln [2]. Ein Durchbruch über dieses Niveau könnte einen Anstieg von über 15 Prozent bis auf 3.590 US-Dollar ermöglichen [2]. Der Moving Average Convergence Divergence (MACD) zeigt, dass die Käufer einen leichten Vorteil haben, während der Relative Strength Index (RSI) ein größeres Aufwärtspotenzial als Abwärtspotenzial signalisiert [2].
Markus Thielen von 10x Research bezeichnete Kursniveaus unter 3.000 US-Dollar als attraktives "Value-Level" für Investitionen in ETH [1]. Tom Lee, bekannter Ethereum-Befürworter, dessen Digital Asset Treasury mittlerweile rund drei Prozent des verfügbaren ETH-Angebots hält, erwartet nach einem möglichen Rückgang auf 2.500 US-Dollar eine Aufwärtsbewegung in Richtung 7.000 US-Dollar [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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