EU plant pauschales Verbot für russische Krypto-Dienstleister

Die Europäische Union will mit ihrem 20. Sanktionspaket erstmals umfassend gegen den russischen Krypto-Sektor vorgehen, um die Umgehung von Finanzsanktionen zu verhindern.
Die Europäische Union bereitet weitreichende Sanktionen gegen den russischen Krypto-Sektor vor. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen kündigte an, dass das 20. Sanktionspaket noch Ende Februar in Kraft treten soll, sofern die Mitgliedsstaaten zustimmen [1].
Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, die systematische Umgehung bestehender Finanzsanktionen durch Kryptowährungen zu stoppen. Seit dem SWIFT-Ausschluss im Jahr 2022 nutzen russische Akteure zunehmend Blockchains für ihren internationalen Zahlungsverkehr [1].
Die EU plant ein pauschales Verbot jeglicher Zusammenarbeit mit in Russland ansässigen Krypto-Dienstleistern. Auch Plattformen, die russischen Akteuren den Tausch und Transfer digitaler Währungen ermöglichen, sollen untersagt werden. Damit will Brüssel das bisherige erfolglose System beenden, bei dem einzelne Firmen auf schwarze Listen gesetzt wurden, während Russland einfach neue Unternehmen gründete [1].
Experten zweifeln jedoch an der Wirksamkeit der Strategie. Die dezentrale Struktur von Blockchains erschwert externe Eingriffe erheblich, da Transaktionen ohne zentrale Vermittler ablaufen und meist keine namentliche Identifizierung erforderlich ist. Zudem lockerte Russland Ende 2025 bewusst seine Vorschriften, um Unternehmen die Nutzung von Krypto-Assets zu erleichtern [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
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