Fed-Treasury-Käufe und abkühlende Inflation senden gemischte Signale an Kryptomärkte

Die Ankündigung der Federal Reserve, kurzfristige Treasury-Wertpapiere zu kaufen und gleichzeitig die Zinsen zu senken, hat eine Debatte über die Ausrichtung der Geldpolitik ausgelöst, während schwächere US-Inflationsdaten vorsichtigen Optimismus an den Kryptowährungsmärkten beflügeln.
Fed kündigt Treasury-Käufe inmitten von Zinssenkung an
Das Federal Open Market Committee (FOMC) senkte am 10. Dezember die Zinsen um 25 Basispunkte und kündigte den Kauf kurzfristiger Treasury-Wertpapiere an[1]. Fed-Chef Jerome Powell erklärte, die Käufe dienten "ausschließlich dem Zweck, eine ausreichende Versorgung mit Reserven aufrechtzuerhalten" und seien von der geldpolitischen Ausrichtung getrennt[1].
Die Fed teilte mit, dass sich die Käufe im ersten Monat zunächst auf etwa 40 Milliarden US-Dollar belaufen und über mehrere Monate erhöht bleiben könnten, um kurzfristige Belastungen an den Geldmärkten zu lindern, insbesondere im Zusammenhang mit saisonalen Schwankungen wie Steuerzahlungen[1].
Bitcoin fällt trotz Zinssenkung
Trotz der Zinssenkung und der Ankündigung von Treasury-Käufen fiel der Bitcoin-Preis von etwa 92.695 US-Dollar am 10. Dezember auf rund 87.300 US-Dollar zum Zeitpunkt der Berichterstattung[1]. Analysten sagten, dass gemischte Signale von Powell wahrscheinlich eine nachhaltige Bitcoin-Rallye dämpfen würden, bis der Zinssenkungszyklus 2026 wieder aufgenommen wird[1].
Polymarket-Trader preisten überwiegend keine Änderung der Fed-Politik im Januar ein, wobei die Wahrscheinlichkeit unveränderter Zinsen bei etwa 77% lag, während die Chancen für eine weitere Senkung um 25 Basispunkte bei etwa 21% lagen[1].
Schwächere Inflationsdaten beflügeln Ethereum
Ethereum stieg innerhalb von 24 Stunden um 4% und notierte um 4:00 Uhr EST bei 2.947 US-Dollar, bei einem Anstieg des Handelsvolumens um 41% auf 36 Milliarden US-Dollar[2]. Der Preisanstieg erfolgte, als der US-Verbraucherpreisindex (CPI) in den 12 Monaten bis November um 2,7% stieg, gegenüber 3% im September, was Analysten überraschte und eine Verlangsamung des Preisdrucks signalisierte[2].
Sinkende Kosten für Hotels, Milch, Kleidung und Wohnraum sowie Feiertagsrabatte stärkten das Anlegervertrauen[2]. Eine schwächere Inflation erhöht die Wahrscheinlichkeit von Zinssenkungen der US-Federal Reserve, was den Optimismus bei Kryptowährungen wie Ethereum und Bitcoin befeuert[2].
Zinserhöhung der Bank of Japan erzeugt globale Auswirkungen
Die Bank of Japan erhöhte die Zinsen um 25 Basispunkte auf 0,75%, den höchsten Stand seit 30 Jahren, und markierte damit ihre zweite Erhöhung in diesem Jahr[2]. Gouverneur Kazuo Ueda deutete an, dass 2026 weitere Erhöhungen folgen könnten, obwohl die Realzinsen negativ bleiben und die japanischen Finanzbedingungen akkommodierend halten[2].
Der Yen schwächte sich auf etwa 156 pro Dollar ab, was die unmittelbaren Risiken einer Auflösung von Carry Trades verringerte[2]. Bitcoin zeigte Volatilität als Reaktion auf die BOJ-Erhöhung, wobei frühere Zinserhöhungen historisch Rückgänge von 23-31% auslösten[2]. Die Renditen 10-jähriger US-Treasury-Anleihen stiegen auf 4,14%, und der Dollar-Index (DXY) erreichte 98,52[2].
Technischer Ausblick für Ethereum
Ethereums OI-gewichtete Finanzierungsrate zeigte überwiegend positive Werte mit kurzen negativen Spitzen um den 10.-12. Oktober, was auf kurzfristigen bärischen Druck hindeutet[2]. Die Finanzierungsrate hat sich nahe null stabilisiert, was auf einen ausgeglichenen Markt zwischen Long- und Short-Positionen hindeutet[2].
Derzeit wird ETH bei etwa 2.957 US-Dollar gehandelt, knapp unter einem kleineren Widerstandsbereich[2]. Wenn die wichtige Unterstützung nahe 2.800 US-Dollar durchbrochen wird, könnte ETH weiter fallen und die vorherige große Unterstützungszone um 1.000-1.200 US-Dollar erneut testen[2]. Der RSI-Indikator (14) bewegte sich unter das 50er-Niveau, was eine nachlassende Kaufdynamik und ein höheres Risiko für weitere Rückgänge zeigt[2].
Bevorstehender Führungswechsel bei der Fed
Powells Amtszeit läuft im Mai 2026 aus[1]. US-Präsident Donald Trump, der öffentlich darauf gedrängt hat, dass der nächste Fed-Chef aggressive Zinssenkungen verfolgt, bereitet sich darauf vor, Finalisten für seine Nachfolge zu interviewen, wobei der Direktor des National Economic Council, Kevin Hassett, weithin als Favorit gilt[1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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