Notenbank senkt Zinssätze auf 3,75 %, signalisiert aber minimale zukünftige Senkungen und dämpft Bitcoin-Rally-Hoffnungen

Die Federal Reserve reduzierte die Zinssätze um 25 Basispunkte, doch die gemischte Orientierung von Vorsitzender Jerome Powell deutet auf nur eine zusätzliche Senkung bis 2026 hin und lässt Bitcoin-Händler an nachhaltiger Dynamik über 100.000 Dollar zweifeln.
Notenbank senkt Zinssätze inmitten wirtschaftlicher Unsicherheit
Die Federal Reserve senkte die Zinssätze am Mittwoch um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,5 % bis 3,75 %, doch die gemischte Zukunftsorientierung von Vorsitzender Jerome Powell hat die Erwartungen an den Kryptowährungsmarkt gedämpft und Fragen zur Geschwindigkeit künftiger geldpolitischer Lockerungen aufgeworfen [1].
"Kurzfristig sind die Risiken für die Inflation nach oben geneigt und die Risiken für die Beschäftigung nach unten geneigt – eine schwierige Situation. Es gibt keinen risikofreien Weg für die Geldpolitik", erklärte Powell auf dem Treffen des Federal Open Market Committee (FOMC) am Mittwoch [1].
Die Entscheidung war mit bemerkenswerten internen Unstimmigkeiten verbunden, da zwei Notenbankmitglieder für die Beibehaltung der Zinssätze bei 4 % stimmten – eine ungewöhnlich starke Abweichung für ein Komitee, das typischerweise starke interne Übereinstimmung zeigt [2].
Begrenzte Zinssenkungen bis 2026 erwartet
Marktanalysten rechnen nun bis 2026 unter der Leitung Powells, dessen Amtszeit im Mai 2026 endet, nur mit einer zusätzlichen Zinssenkung [1]. Nach Daten der CME Group erwarten nur 24,4 % der Händler eine Zinssenkung auf dem nächsten FOMC-Treffen im Januar 2026 [1].
Der Marktanalyst und Coinbureau-Gründer Nic Puckrin bemerkte, dass "die Aufmerksamkeit Anfang 2026 auf die Liquidität und die Bilanzpolitik der Federal Reserve gerichtet sein wird. Allerdings wird quantitative Lockerung erst kommen, wenn Dinge anfangen zu brechen – und das bedeutet immer mehr Volatilität und potenziellen Schmerz" [1].
Notenbank führt Liquiditätsmaßnahmen ein
Bedeutender für die Finanzmärkte war die Ankündigung der Federal Reserve eines neuen 40-Milliarden-Dollar-Programms zum Kauf kurzfristiger Staatsanleihen, das auf die Verwaltung der Liquiditätsniveaus abzielt [2]. Dies markiert eine substanzielle politische Umkehrung gegenüber den letzten Jahren, in denen ein stetiger Abbau der Bilanzsumme der Federal Reserve von einem Höchststand von 9 Billionen Dollar 2022 auf die aktuelle 6,6 Billionen Dollar zu verzeichnen war [2].
Die zusätzliche Liquidität erhöht das verfügbare Bargeld für Bankenkredite und könnte das Kreditwachstum, UnternehmensInvestitionen und Verbraucherkredite während Phasen wirtschaftlicher Verlangsamung unterstützen [2].
Bitcoin-Märkte bleiben vorsichtig
Trotz der Verschiebung hin zu einer expansiveren Geldpolitik spiegeln Bitcoin-Derivatmärkte wachsende Skepsis gegenüber nachhaltiger bullischer Dynamik wider. Bitcoin-Optionspreise implizieren eine 70-%-Wahrscheinlichkeit, dass BTC bis zum 30. Januar auf oder unter 100.000 Dollar bleibt – nach dem Black & Scholes-Modell [2].
Während niedrige Zinssätze typischerweise Risiko-Anlageklassen wie Bitcoin antreiben, hat die Kryptowährung im Vergleich zu Gold weiterhin unterperformt, wobei Händler angesichts unsicherer wirtschaftlicher Bedingungen vorsichtig bleiben [2].
Wirtschaftsausblick und politische Drücke
Powell charakterisierte die Verbraucherausgaben und UnternehmensInvestitionen als "solide", bemerkte aber, dass Entlassungen und Einstellungen niedrig bleiben [1]. Allerdings bleibt die Inflation "etwas erhöht" über dem 2-%-Ziel der Federal Reserve, und der Wohnungssektor bleibt "schwach" [1].
Die Notenbank erkannte die Herausforderungen bei der Bewertung der aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen aufgrund fehlender Monate öffentlicher Wirtschaftsberichte infolge der jüngsten Schließung der US-Regierung an [1].
Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge die Ersetzung Powells in Betracht gezogen, wobei der Direktor des National Economic Council, Kevin Hassett, weit verbreitet als Favorit gilt. Hassett war zuvor Berater im Academic and Regulatory Advisory Council von Coinbase [1]. Trump hat bereits angedeutet, dass er erwartet, dass der nächste Fed-Vorsitzende aggressivere Zinssenkungen verfolgt [1].
Marktfolgen
Der Aktienmarkt wird direkter von der expansiven Haltung der Federal Reserve profitieren, da Unternehmen mit niedrigeren Kapitalkosten und leichterer Verbraucherfinanzierung rechnen [2]. Bitcoins Reaktion bleibt weniger vorhersehbar, da Anleger, die aus sicheren kurzfristigen Staatsanleihen abziehen, Kryptowährungen in der aktuellen Umgebung wahrscheinlich nicht als zuverlässiges Wertaufbewahrungsmittel betrachten [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.