Politikwechsel der Federal Reserve schafft gemischte Aussichten für Bitcoin und Kryptomärkte im Jahr 2026

Politikwechsel der Federal Reserve schafft gemischte Aussichten für Bitcoin und Kryptomärkte im Jahr 2026

Das Ende der quantitativen Straffung durch die Federal Reserve und die Einführung von Reserve Management Purchases könnten den Märkten Liquidität zuführen, obwohl die Unsicherheit über künftige Zinssenkungen Krypto-Investoren mit divergierenden Prognosen konfrontiert.

Fed beendet quantitative Straffung und startet Treasury-Käufe

Die Federal Reserve beendete am 1. Dezember formell die quantitative Straffung und wechselte zu vollständigen Verlängerungen fälliger Treasury- und hypothekenbesicherter Wertpapiere, um einen weiteren Reservenabfluss zu stoppen [1]. Die Zentralbank startete dann Reserve Management Purchases (RMPs), etwa 40 Milliarden Dollar an kurzfristigen Treasury-Bill-Käufen, um die Bankreserven zu stabilisieren und den Geldmarktstress zu verringern [1].

Einige Analysten beschreiben diesen Schritt als eine Form der quantitativen Lockerung oder "verdeckte QE" [1]. Wenn RMPs im ersten Quartal 2026 in einem langsameren Tempo fortgesetzt werden, könnten sie stillschweigend Liquidität zuführen, die Risikobereitschaft unterstützen und Kryptopreise stabilisieren, selbst ohne aggressive Zinssenkungen [1].

Unsicherheit über Zinssenkungen birgt Abwärtsrisiko

Trotz drei aufeinanderfolgender Zinssenkungen um 0,25% betonten die meisten Fed-Vertreter, darunter der New Yorker Präsident John Williams, das Inflationsrisiko und die Datenabhängigkeit, ohne ein klares Signal für weitere Lockerungen zu geben [1].

"Ich persönlich habe kein Gefühl der Dringlichkeit, jetzt weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen, weil ich denke, dass die von uns vorgenommenen Senkungen uns wirklich gut positioniert haben", sagte Williams am 19. Dezember und fügte hinzu: "Ich möchte sehen, dass die Inflation auf 2% sinkt, ohne dem Arbeitsmarkt unangemessenen Schaden zuzufügen. Es ist ein Balanceakt" [1].

Diese vorsichtige Haltung der Fed-Vertreter schafft Unsicherheit für Bitcoin und Ethereum, die stärkere Rückgänge erleiden könnten, wenn die Zentralbank Zinssenkungen pausiert [1].

Mögliche Preisszenarien für wichtige Kryptowährungen

Wenn die Liquiditätsmaßnahmen der Fed fortgesetzt werden, könnte Bitcoin laut Analyst Mei auf 92.000 bis 98.000 Dollar steigen, unterstützt durch anhaltende ETF-Zuflüsse von über 50 Milliarden Dollar und institutionelle Akkumulation [1]. Ethereum könnte in Richtung 3.600 Dollar vorstoßen und von jüngsten Layer-2-Skalierungsverbesserungen und Restaking-Erträgen profitieren, die DeFi-Nutzer anziehen [1].

Markt gespalten über Wachstumsprognosen

Über die Politik der Federal Reserve hinaus bleibt die Krypto-Community bei umfassenderen wirtschaftlichen Prognosen, die digitale Assets betreffen, gespalten. Bitcoin-Unternehmer Anthony Pompliano antwortete auf Elon Musks Wirtschaftsprognosen mit den Worten: "Der reichste Mann der Welt prognostiziert zweistelliges BIP-Wachstum innerhalb von 18 Monaten. Er sagt, über 100% BIP-Wachstum sei möglich, wenn KI ihr wahres Potenzial erfüllt" [2].

Oryon Finance, ein Anbieter von Yield-Infrastruktur für Real World Assets, sagte, Musks Vorhersagen seien "normalerweise kein zufälliges Rauschen" [2]. Einige Marktbeobachter stellten jedoch die Genauigkeit von Musks Prognosen in Frage, wobei Artem Russakovskii sagte, dass Vorhersagen nicht Musks "Stärke" seien [2].

Sorgen vor Bärenmarkt bestehen fort

Trotz optimistischer Szenarien kursieren weiterhin Bedenken über einen möglichen Bitcoin-Bärenmarkt im Jahr 2026. Marktkommentator Bariksis sagte als Reaktion auf Musks Post, dass wir trotz seiner Vorhersage "2026 in einen Bärenmarkt gehen" [2].

Der erfahrene Trader Peter Brandt und Fidelity-Forscher Jurrien Timmer sagten beide im Dezember, dass Bitcoin 2026 im Preisbereich von 60.000 Dollar landen könnte [2].

Die divergierenden Aussichten unterstreichen die Unsicherheit, mit der die Kryptomärkte konfrontiert sind, während die Federal Reserve die Balance zwischen Inflationskontrolle und Unterstützung des Wirtschaftswachstums durch ihre geldpolitischen Instrumente navigiert. Ob die Liquiditätsmaßnahmen der Fed ausreichen, um Risikoanlagen wie Kryptowährungen zu stützen, oder ob eine Pause bei Zinssenkungen eine breitere Marktkorrektur auslöst, bleibt in den kommenden Quartalen abzuwarten.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Makroökonomie

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