Florida bringt Bitcoin-Reserve-Gesetzgebung voran, nachdem frühere Vorschläge ins Stocken gerieten

Floridas Gesetzgeber haben eine neue Gesetzgebung eingebracht, um eine staatlich verwaltete Kryptowährungsreserve zu schaffen, die Bestände effektiv auf Bitcoin beschränken würde. Dies markiert einen engeren Ansatz, nachdem breitere Vorschläge 2025 auf Widerstand stießen.
Überarbeitete Gesetzgebung konzentriert sich ausschließlich auf Bitcoin
Florida unternimmt einen erneuten Vorstoß zur Einrichtung einer staatlichen Kryptowährungsreserve durch eine Gesetzgebung, die den Chief Financial Officer des Staates ermächtigen würde, öffentliche Mittel in digitale Vermögenswerte zu investieren, mit Einschränkungen, die berechtigte Bestände effektiv auf Bitcoin begrenzen [1][2].
Senate Bill 1038, gesponsert vom republikanischen Senator Joe Gruters, wurde am 30. Dezember eingereicht und an den Haushaltsausschuss für Landwirtschaft, Umwelt und Allgemeine Regierung verwiesen [1]. Ein Begleitgesetz, House Bill 1039, wurde am 7. Januar vom republikanischen Abgeordneten John Snyder eingereicht [2]. Die Gesetzgebung würde einen Florida Strategic Cryptocurrency Reserve Fund schaffen, der außerhalb der staatlichen Hauptkasse operiert [2].
Obwohl keiner der Gesetzentwürfe Bitcoin ausdrücklich nennt, beschränken beide berechtigte Käufe auf Kryptowährungen, die in den letzten zwei Jahren eine durchschnittliche Marktkapitalisierung von mindestens 500 Milliarden Dollar aufrechterhalten haben [1][2]. Bitcoin ist derzeit der einzige digitale Vermögenswert, der diese Schwelle erfüllt, mit einer Marktkapitalisierung von über 1 Billion Dollar, während andere Kryptowährungen deutlich darunter liegen [2].
Engerer Ansatz nach früheren Rückschlägen
Die aktuellen Vorschläge stellen eine wesentliche Abkehr von früheren Bemühungen dar, die keine legislative Unterstützung erhielten. Im Oktober 2025 reichte der republikanische Abgeordnete Webster Barnaby House Bill 183 ein, die es dem Staat und bestimmten öffentlichen Einrichtungen ermöglichen sollte, bis zu 10% ihrer Mittel in eine breite Palette digitaler Vermögenswerte zu investieren, einschließlich Bitcoin, börsengehandelter Krypto-Produkte, Non-Fungible Tokens und anderer Blockchain-basierter Produkte [1].
Diese Maßnahme war selbst eine Überarbeitung von HB 487, die im Juni zurückgezogen wurde, nachdem sie in einem Unterausschuss für Hausoperationen nicht vorankam [1]. Trotz der Hinzufügung strengerer Custody-, Dokumentations- und Treuhandstandards stieß Barnabys überarbeiteter Vorschlag auf Widerstand von Gesetzgebern, die über den breiten Umfang der Vermögenswerte und die potenzielle Gefährdung von Pensions- und Treuhandfonds besorgt waren [1].
Die neue Gesetzgebung geht auf diese Bedenken ein, indem sie Pensions- und Rentenfonds vollständig von der Berechtigung ausschließt und die Aufsicht direkt dem Chief Financial Officer durch eine eigenständige Reservestruktur überträgt [1][2].
Verwaltungsstruktur und Aufsichtsanforderungen
Im Rahmen des vorgeschlagenen Systems hätte Floridas Chief Financial Officer Ermessensspielraum darüber, ob und wann investiert wird, ohne dass eine Mindestallokation vorgeschrieben ist [2]. Der CFO wäre befugt, Kryptowährungen zu kaufen, zu halten, zu verwalten und zu liquidieren, und zwar nach Standards, die denen für öffentliche Treuhandvermögen ähneln [1].
Die Gesetzgebung enthält Anforderungen für unabhängige Prüfungen und die Einrichtung eines Beratungsausschusses zur Steuerung der Investitionsstrategie und des Risikomanagements [2]. Sollten die Gesetzentwürfe vorankommen, wäre der CFO verpflichtet, ab Dezember 2026 Berichte an die legislativen Führungskräfte vorzulegen, in denen die Bestände, der Wert und die Verwaltungsmaßnahmen der Reserve detailliert aufgeführt werden [1].
Floridas Chief Financial Officer Jimmy Patronis hat Bitcoin öffentlich als "digitales Gold" bezeichnet und erklärt, dass ein begrenztes Engagement dazu beitragen könnte, staatlich verwaltete Mittel über längere Zeiträume zu diversifizieren [2]. Die Gesetzgebung deutet darauf hin, dass die Reserve dazu dienen soll, öffentliche Vermögenswerte vor Inflation und Währungsabwertung zu schützen [2].
Legislativer Weg nach vorn
SB 1038 ist abhängig von einer Begleitgesetzgebung, die die notwendigen Treuhandfondsmechanismen für die Reserve etabliert, was bedeutet, dass sie nur in Kraft treten kann, wenn verwandte Gesetzentwürfe ebenfalls während derselben Legislaturperiode verabschiedet werden [1]. Die Gesetzentwürfe enthalten ein bedingtes Inkrafttreten zum 1. Juli 2026 [2].
Die koordinierte Unterstützung von Senat und Repräsentantenhaus signalisiert eine stärkere legislative Ausrichtung als frühere Bemühungen [1]. Die Marktkapitalisierungs-Berechtigungsanforderung spiegelt Ansätze wider, die in Staaten wie New Hampshire und Texas übernommen wurden, die beide 2025 enger definierte Bitcoin-Reserve-Rahmenwerke verabschiedeten [1].
Ob der Vorschlag letztendlich erfolgreich sein wird, hängt davon ab, ob die Gesetzgeber die engere, auf Bitcoin fokussierte Struktur als hinreichend unterschiedlich von früheren Bemühungen ansehen, die keine Unterstützung fanden [1]. Beide Gesetzentwürfe müssen während der Legislaturperiode 2026 Ausschussanhörungen und Abstimmungen im Plenum überstehen, bevor sie vorankommen können [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.