Geopolitische Spannungen und monetäre Bedenken treiben risikoscheue Stimmung auf den Kryptomärkten voran

Geopolitische Spannungen und monetäre Bedenken treiben risikoscheue Stimmung auf den Kryptomärkten voran

Bitcoin kämpft darum, die Unterstützung nahe 88.000 Dollar zu halten, während globale makroökonomische Faktoren und Warnungen vor dem Zusammenbruch der Währungsordnung Trader dazu veranlassen, ihr Risikoengagement an den Kryptowährungsmärkten zu reduzieren.

Bitcoin testet Unterstützung inmitten globaler Unsicherheit

Bitcoin kämpft darum, eine Unterstützung im Bereich von 88.000 Dollar zu etablieren, während zunehmende geopolitische Spannungen und makroökonomische Bedenken Trader dazu bewegen, ihr Risikoengagement an den Kryptowährungsmärkten zu reduzieren [1].

Die führende Kryptowährung sieht sich Gegenwind aus mehreren Richtungen ausgesetzt, darunter ein möglicher erneuter Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und der Europäischen Union, was Investoren zu einer vorsichtigeren Haltung veranlasst [1]. Die umfassendere Marktschwäche hat sich auf die wichtigsten Altcoins ausgeweitet, wobei Käufer nun damit beauftragt sind, kritische Unterstützungsniveaus zu verteidigen, um eine weitere Verschlechterung zu verhindern [1].

Warnungen vor systemischem Zusammenbruch des Währungssystems

Der prominente Investor Ray Dalio hat eindringliche Warnungen vor fundamentalen Verschiebungen in der globalen Wirtschaftsordnung ausgesprochen. Der Hedgefonds-Manager erklärte am Montag, dass das bestehende Fiat-Währungssystem, die innenpolitische Ordnung und die internationale geopolitische Struktur zusammenbrechen und die Welt an den Rand von Konflikten bringen [2].

In anschließenden Bemerkungen gegenüber CNBC führte Dalio aus, dass das aktuelle Währungssystem zerfällt, was sich in veränderten Verhaltensmustern der Zentralbanken zeigt. "Fiat-Währungen und Schulden als Wertaufbewahrungsmittel werden von den Zentralbanken nicht mehr in der gleichen Weise gehalten", erklärte er [2]. Er stellte fest, dass Gold sich im vergangenen Jahr als der am stärksten performende Markt herausstellte und den Technologiesektor deutlich übertraf [2].

Der milliardenschwere Investor hob die wachsenden Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und wichtigen ausländischen Haltern von US-Dollar und Treasury-Anleihen hervor und warnte, dass es "ein großes Problem" sei, wenn andere Nationen, die Dollar halten, nervös werden, während die USA das Angebot weiter ausweiten [2].

Marktteilnehmer bewerten Abwärtsrisiken

Die Stimmung unter Tradern spiegelt Unsicherheit über Bitcoins potenzielle Entwicklung wider. Der erfahrene Trader Peter Brandt deutete in einem Beitrag auf X an, dass BTC möglicherweise auf zwischen 58.000 und 62.000 Dollar fallen könnte, räumte jedoch ein, dass er in etwa der Hälfte der Fälle falsch liege und es ihm nicht peinlich wäre, wenn die Preise diese Niveaus nicht erreichen würden [1].

Tom Lee, Forschungsleiter bei Fundstrat, hat Investoren gewarnt, sich auf einen potenziell schmerzhaften Rückgang sowohl an den Aktien- als auch an den Kryptowährungsmärkten im Jahr 2026 vorzubereiten. Lee bot jedoch einen bescheidenen Hoffnungsschimmer und prognostizierte ein starkes Ende des laufenden Jahres, wobei Bitcoin möglicherweise ein neues Allzeithoch erreichen könnte [1].

Technischer Ausblick deutet auf anhaltende Schwäche hin

Aus technischer Perspektive liegt der 20-Tage-exponentielle gleitende Durchschnitt von Bitcoin bei 91.786 Dollar und weist einen Abwärtstrend auf, während der Relative-Stärke-Index im negativen Bereich verbleibt, was darauf hindeutet, dass die Bären einen leichten Vorteil behalten [1]. Sollte das Unterstützungsniveau von 86.500 Dollar nicht halten, könnte das BTC/USDT-Paar in Richtung 84.000 Dollar fallen [1].

Für eine bedeutsame Erholung müssten die Bullen die Preise über 97.924 Dollar treiben, was eine potenzielle Trendumkehr signalisieren und es Bitcoin ermöglichen würde, in Richtung 100.000 Dollar und anschließend 107.500 Dollar vorzustoßen [1].

Alternative Vermögenswerte als Absicherung

Dalio hat zuvor empfohlen, dass Privatanleger erwägen sollten, etwa 15 Prozent ihrer Portfolios in Gold oder Bitcoin zu allokieren, um sich gegen die Entwertung des US-Dollars und anderer Fiat-Währungen zu schützen [2]. Trotz seiner persönlichen Präferenz für Edelmetalle identifizierte er Bitcoin ausdrücklich als effektives Diversifikationsinstrument [2].

Der Hedgefonds-Manager charakterisierte die Flucht aus Fiat-Währungen als natürliche Reaktion auf Instabilität und als Spiegelbild historischer Zyklen, in denen geopolitische Konflikte und fiskalische Exzesse Institutionen in Richtung härterer Vermögenswerte trieben [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Makroökonomie

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