Deutsche Genossenschaftsbanken und britische Börse erweitern Zugang zu Kryptowährungen

Während deutsche Volks- und Raiffeisenbanken erstmals Bitcoin-Handel direkt in ihrer Banking-App anbieten, ermöglicht die Londoner Börse britischen Privatanlegern den Zugang zu einem kombinierten Bitcoin-Gold-Produkt.
Banking-App wird zur Krypto-Handelsplattform
Privatkunden der Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland können künftig direkt über ihre Banking-App Kryptowährungen handeln. Die neue Plattform "meinKrypto" der DZ Bank hat die offizielle MiCAR-Zulassung der Finanzaufsicht BaFin erhalten und ermöglicht den Handel mit Bitcoin, Ethereum, Litecoin und Cardano [2].
Die Lizenz gestattet es der DZ Bank, das Angebot flächendeckend für die angeschlossenen Genossenschaftsbanken zu betreiben. Die Plattform richtet sich an Selbstentscheider, die ohne Beratung eigenständig in Kryptowährungen investieren möchten [2]. In die VR-Banking-App wird dafür eine digitale Geldbörse integriert, über die Kunden ihre Kryptowerte eigenständig verwalten können [2].
Schrittweise Einführung bei Genossenschaftsbanken
Von den rund 700 Volks- und Raiffeisenbanken werden nicht alle das Angebot sofort einführen. Laut Umfragen plant jedoch mindestens ein Drittel der Institute den Start in den kommenden Monaten [2]. Jede Genossenschaftsbank entscheidet individuell über die Teilnahme, muss dafür allerdings selbst eine MiCAR-Notifizierung bei der BaFin beantragen [2].
Die technische Entwicklung der Plattform erfolgte durch den IT-Dienstleister Atruvia in Zusammenarbeit mit der DZ Bank [2]. Für die Custody der Kryptowährungen ist die Börse Stuttgart Digital Custody verantwortlich, während die Handelsausführung über die EUWAX erfolgt [2].
Sparkassen planen eigene Lösung
Auch die Sparkassen bereiten einen Einstieg in das Krypto-Geschäft vor. Sie wollen über die Dekabank im ersten Halbjahr 2026 eine eigene Lösung für die Custody von Kryptowährungen anbieten [2].
Bitcoin-Gold-ETP startet in London
Parallel zur deutschen Entwicklung erweitert der globale ETP-Anbieter 21Shares den Zugang zu seinem Investmentprodukt, das sowohl Bitcoin als auch Gold abbildet. Das 21Shares Bitcoin Gold ETP (BOLD) wurde am Dienstag an der London Stock Exchange gelistet [1].
"Jetzt, da britische Privatanleger Zugang zu Krypto-ETPs haben, ist 21Shares bestrebt, eine breitere Auswahl innovativer regulierter Produkte zu liefern", erklärte Russell Barlow, CEO von 21Shares [1].
Die Londoner Notierung erfolgt Jahre nach dem Debüt von BOLD an der SIX Swiss Exchange im April 2022. Seitdem hat das Unternehmen das Produkt an wichtigen europäischen Börsen gelistet, darunter die Deutsche Börse Xetra, Euronext Amsterdam, Euronext Paris und Nasdaq Stockholm [1].
Ausgewogene Allokation zwischen Gold und Bitcoin
Das in Partnerschaft mit der Investmentforschungsplattform ByteTree Asset Management entwickelte Produkt ist zu 100 Prozent physisch durch seine Basiswerte gedeckt. Zum 12. Januar hielt das 21Shares Bitcoin Gold ETP 65,85 Prozent Gold und 34,15 Prozent Bitcoin [1].
"Bitcoin und Gold werden zunehmend als komplementäre Vermögenswerte in einer Welt anhaltender Inflation und monetärer Unsicherheit betrachtet", sagte Charles Morris, Gründer und Chief Investment Officer von ByteTree [1]. Der Fonds wird an der LSE unter dem Ticker "BOLD" in britischen Pfund und "BOLU" in US-Dollar gehandelt [1].
Das ETP verfügt über einen Nettoinventarwert von 50,3 US-Dollar, ein verwaltetes Vermögen von 40,2 Millionen US-Dollar und eine jährliche Verwaltungsgebühr von 0,65 Prozent [1]. Ende letzter Woche verwaltete 21Shares etwa 4 Milliarden US-Dollar an Vermögen in europäischen Krypto-ETPs, was etwa 2 Prozent der weltweit 181,9 Milliarden US-Dollar in Krypto-ETP-Vermögen entspricht [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.