Deutsch-schweizerische Razzia: Krypto-Mixer mit 1,3 Milliarden Euro Umsatz stillgelegt

Schweizer und deutsche Behörden haben in Zürich die Plattform "Cryptomixer" beschlagnahmt, über die seit 2016 illegal erworbene Gelder im Wert von über 1,3 Milliarden Euro gewaschen wurden.
Schweizer und deutsche Strafverfolgungsbehörden haben vergangene Woche in Zürich den Krypto-Mixer "Cryptomixer" vom Netz genommen. Das teilte Europol in einer aktuellen Pressemitteilung mit [1].
Die Plattform diente nach Angaben der Ermittler als zentrale Anlaufstelle zur Geldwäsche aus verschiedenen Bereichen der Cyberkriminalität, darunter Drogen- und Waffenhandel, Ransomware-Attacken sowie Kreditkartenbetrug. Seit 2016 sollen über die Plattform Gelder im Wert von mehr als 1,3 Milliarden Euro transferiert worden sein [1].
Bei der Aktion beschlagnahmten die Behörden Bitcoin im Wert von 25 Millionen Euro sowie rund 12 Terabyte an Daten. Ob gegen die Betreiber ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, blieb zunächst unklar [1].
Mixing-Dienste erschweren die Nachverfolgbarkeit von Transaktionen auf der Blockchain erheblich und stehen daher im Fokus der Strafverfolgung. Die Razzia erinnert an die Abschaltung von "Tornado Cash" im Jahr 2022. Einer der Entwickler jener Plattform wurde kürzlich in den USA schuldig gesprochen und muss mit bis zu fünf Jahren Haft rechnen [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.