Gold und Silber steigen an die Spitze der Marktkapitalisierungen, während Bitcoin technischen Gegenwind erfährt

Edelmetalle eroberten kurzzeitig die ersten beiden Plätze der globalen Vermögenswert-Marktkapitalisierungen inmitten von Anlegerunsicherheit zurück, während Bitcoin auf kritische technische Widerstandsniveaus trifft, die neue Allzeithochs kurzfristig verhindern könnten.
Edelmetalle dominieren globale Vermögenswert-Rankings
Gold und Silber haben zu Beginn des Jahres 2026 ihre Positionen als die beiden größten Vermögenswerte nach Marktkapitalisierung vorübergehend zurückerobert, da erhöhte Marktunsicherheit herrscht. Laut der Analyseplattform CompaniesMarketCap weist Gold derzeit eine Marktkapitalisierung von 31,1 Billionen US-Dollar auf und sichert sich damit die Spitzenposition weltweit [1].
Silber konkurriert seit Dezember mit dem Technologiegiganten Nvidia um den zweiten Platz und überholte den Chiphersteller kurzzeitig, bevor es wieder überholt wurde [1]. Nvidia hat selbst einen Anstieg seiner Bewertung erlebt, der durch die robuste Nachfrage nach Rechenressourcen zur Unterstützung von Anwendungen im Bereich künstlicher Intelligenz angetrieben wurde [1].
Flucht in Sicherheit treibt Nachfrage nach Edelmetallen
Investoren haben sich im vergangenen Jahr zunehmend traditionellen Wertaufbewahrungsmitteln zugewandt und suchten Zuflucht vor globalen Konflikten und Handelsstreitigkeiten [1]. Die erhöhte Nachfrage hat sowohl Gold als auch Silber in Rekordterritorium getrieben, wobei Gold etwa 4.500 US-Dollar und Silber rund 80 US-Dollar bei den jüngsten Allzeithochs erreichte [1].
Marktteilnehmer erwarten zudem erhebliche Zinssenkungen der US-Notenbank Federal Reserve unter ihrer neuen Führung, was zusätzliche Investitionen in Rohstoffe wie Gold und Silber zu lenken scheint [1]. Owen Lau, Geschäftsführer von Clear Street, argumentierte in einem kürzlichen Interview, dass die geldpolitischen Entscheidungen der Fed im Jahr 2026 als "einer der Schlüsselkatalysatoren für den Krypto-Bereich" dienen werden [1]. Lau deutete an, dass niedrigere Zinsen den Appetit sowohl von Privatanlegern als auch institutionellen Investoren auf Risiko-Assets, einschließlich digitaler Währungen, stimulieren würden [1].
Bitcoin steht vor kritischen technischen Barrieren
Während Edelmetalle rallyen, sieht sich Bitcoin einer herausfordernden technischen Landschaft gegenüber. Keith Alan, Mitbegründer der Trading-Ressource Material Indicators, prognostiziert, dass Bitcoin den Jahreseröffnungskurs 2026 bei 87.500 US-Dollar erneut testen wird, und erklärt, es sei "keine Frage des Ob, sondern des Wann" [2].
Die aktuellen Marktdynamiken zeigen Bullen, die versuchen, die Unterstützung bei 92.000 US-Dollar aufrechtzuerhalten, wobei Alan anmerkt, dass "FireCharts eine Echtzeit-Schlacht im $BTC-Orderbuch zeigt" [2]. Seiner Analyse zufolge scheinen Wale einen Unterstützungstest näher am Jahreseröffnungskurs anzustreben, bevor sich ein Golden Cross im Tageschart bildet, um möglicherweise die nächste Rally auszulösen [2].
Das erwartete Golden Cross betrifft die einfachen gleitenden Durchschnitte der 21-Tage- und 50-Tage-Periode, wobei ersterer über letzteren kreuzt und erneute Stärke auf niedrigeren Zeitrahmen signalisiert [2]. Alan erwartet jedoch, dass der Unterstützungstest entweder innerhalb von 24 Stunden oder nach Bildung eines Death Cross im Wochenchart um Monatsmitte erfolgt [2].
Langfristige Aussichten bleiben ungewiss
Mehrere Short-Signale auf Trading-Tools deuten darauf hin, dass Bitcoin vor 2027 wahrscheinlich keine neuen Allzeithochs erreichen wird [2]. Alan räumte ein, dass "in 6 Monaten viel passieren kann, das dies entkräften könnte, aber im Moment ist es leicht, einen Fall dafür aufzubauen, dass der Preis fallen wird, nachdem dieser aktuelle Pump an Momentum verliert" [2].
Sowohl Bitcoin als auch Ethereum werden als "an kritischen Wendepunkten" befindlich beschrieben [2]. Für eine echte Trendwende sind Werte des Relative-Strength-Index auf Wochenbasis über 41 von 100 erforderlich, kombiniert mit Wochenschlusskursen über dem einfachen gleitenden 50-Wochen-Durchschnitt bei 101.500 US-Dollar [2].
Altcoin-Analyse zeigt gemischte Signale
Chainlink hat technische Stärke demonstriert, indem es erfolgreich über die Linie des exponentiellen gleitenden 50-Tage-Durchschnitts im Tageschart ausgebrochen ist [3]. Die Fähigkeit der Kryptowährung, sich über diesem Niveau zu etablieren, bleibt entscheidend für nachhaltiges Momentum [3]. Die technische Analyse zeigt, dass Chainlinks Fortschritt erheblich von Bitcoins fortgesetzter Aufwärtsbewegung und allgemeiner Marktstabilität abhängt [3].
Das 4-Stunden-Chart zeigt, dass Chainlink eine konstruktive technische Positionierung beibehält, wobei der Relative-Strength-Index über der 50-Punkte-Schwelle bleibt und anhaltende bullische Marktbedingungen signalisiert [3]. Der Moving-Average-Convergence-Divergence-Indikator hat jedoch begonnen, leicht in negatives Momentum-Territorium zu wechseln, obwohl dies als gesunde kurzfristige Abkühlung und nicht als strukturelle Schwäche charakterisiert wird [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.