Grayscale-Analyse deutet darauf hin, dass sich Bitcoin möglicherweise vom traditionellen Vier-Jahres-Zyklus befreit

Grayscale-Analyse deutet darauf hin, dass sich Bitcoin möglicherweise vom traditionellen Vier-Jahres-Zyklus befreit

Neue Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Bitcoins Preisbewegungen zunehmend von institutioneller Nachfrage und makroökonomischen Faktoren beeinflusst werden, anstatt von dem Halbierungs-getriebenen Muster, das seine frühe Geschichte prägte.

Institutionelle Kräfte gestalten Bitcoin-Marktdynamiken neu

Bitcoins traditioneller Vier-Jahres-Preiszyklus, lange Zeit als zuverlässiger Rahmen für das Verständnis des Marktverhaltens der Kryptowährung angesehen, könnte seine Vorhersagekraft verlieren, da institutionelles Kapital und makroökonomische Faktoren in den Mittelpunkt rücken, wie aus einer aktuellen Analyse des Investmentunternehmens Grayscale hervorgeht.

Seit Bitcoins Entstehung hat die Kryptowährung einem relativ vorhersehbaren Muster gefolgt, das an ihre programmierten Halbierungsereignisse gebunden ist, die ungefähr alle vier Jahre stattfinden und die Neuemission von BTC um 50% reduzieren. Diese Angebotsschocks gingen in der Vergangenheit großen Hausse-Märkten in den Jahren 2013, 2017 und 2021 voraus [1]. Die neuesten Forschungsergebnisse von Grayscale, unterstützt durch On-Chain-Daten von Glassnode und Markterkenntnisse von Coinbase Institutional, deuten jedoch darauf hin, dass der Markt der mittleren 2020er Jahre unter grundlegend anderen Bedingungen operiert.

Drei zentrale strukturelle Verschiebungen

Grayscale identifiziert drei Hauptunterschiede, die den aktuellen Markt von früheren Zyklen unterscheiden. Erstens dominieren institutionelle Anleger nun die Nachfrage anstelle der Einzelhandelshändler, die frühere Rallys vorantrieben. Kapitalströme stammen zunehmend von börsengehandelten Fonds (ETFs), Unternehmensbilanzbeständen und professionellen Investmentfonds und bringen geduldiges, langfristiges Kapital im Gegensatz zum emotional getriebenen Einzelhandelshandel vergangener Zyklen [1].

Zweitens war Bitcoins jüngster Preisanstieg deutlich kontrollierter als die explosiven Rallys von 2013 und 2017. Der nachfolgende 30%-ige Rückgang "ähnelt einer typischen Hausse-Korrektur", anstatt den Beginn eines mehrjährigen Bärenmarkts zu signalisieren, merkt Grayscale an [1].

Drittens üben makroökonomische Faktoren nun einen erheblichen Einfluss auf Bitcoins Preis aus. Zinserwartungen, parteiübergreifender US-Krypto-Regulierungsschwung und Bitcoins Integration in institutionelle Portfolios prägen das Marktverhalten zunehmend unabhängig vom Halbierungsplan [1].

On-Chain-Daten unterstützen strukturelle Veränderung

Glassnodes On-Chain-Forschung offenbarte mehrere Abweichungen von historischen Normen. Langfristige Halter kontrollieren nun einen größeren Anteil der zirkulierenden Versorgung als je zuvor, was das verfügbare Handelangebot begrenzt und den Angebotsschock-Effekt reduziert, der normalerweise mit Halbierungen verbunden ist [1].

Trotz signifikanter Preiskorrektionen im späten 2025 blieb die realisierte Volatilität deutlich unter den Niveaus, die bei früheren Zyklus-Wendepunkten zu sehen waren, was auf eine effizientere Markthandhabung großer Bewegungen aufgrund stärkerer institutioneller Beteiligung hindeutet [1].

On-Chain-Daten zeigen auch wachsende Transfers in Verwahrstellen, die an ETFs und institutionelle Produkte gebunden sind, wo Münzen tendenziell untätig bleiben. In den letzten zwei Wochen verließen mehr als 25.000 BTC die Börsen-Auftragsbücher, wobei Glassnode-Daten Zwei-Wochen-Börsen-Abflüsse auf näher an 35.000 BTC beziffern [2].

"Bitcoin-ETFs und Unternehmensschätze halten nun gemeinsam mehr BTC als Börsen, eine bedeutungsvolle Verschiebung, die signalisiert, dass das Angebot in längerfristige Verwahrung wandert und den verfügbaren Float einengt", notierte die Handelsfirma QCP Capital [2].

Jüngste Preisbewegungen spiegeln neue Dynamiken wider

Bitcoins jüngste Preisbewegungen veranschaulichen diese verändernden Dynamiken. Nachdem BTC die Marke von 92.000 US-Dollar während der asiatischen Handelssitzung überschritten hatte, verlor der BTC/USD schnell an Aufwärtsdynamik und gab einen möglichen Retest der jährlichen Eröffnung bei 93.500 US-Dollar auf [2]. Selbst die Ankündigung von Strategys Kauf von knapp 10.624 BTC – im Wert von fast 1 Milliarde US-Dollar zu einem Durchschnittskurs von knapp über 90.000 US-Dollar pro Münze – konnte das Marktvertrauen nicht wesentlich stärken [2].

Debatte unter Analysten dauert an

Nicht alle Analysten sind sich einig, dass der Vier-Jahres-Zyklus seine Relevanz verloren hat. Einige argumentieren weiterhin, dass Halbierungen der primäre Treiber bleiben, und merken an, dass die Halbierung einen fundamentalen und irreversiblen Angebotsschnitt darstellt und dass die Aktivität langfristiger Halter weiterhin um Halbierungsperioden clustert [1].

Nichtsdesotrotz betont Grayscale, dass Analysten sich zunehmend auf On-Chain-Metriken, Liquiditätstrends und Indikatoren für institutionelle Flüsse konzentrieren, anstatt auf feste Halbierungs-basierte Timing-Modelle zu verlassen. Während Korrektionen unvermeidlich bleiben und dennoch schwerwiegend sein können, signalisieren sie nicht länger automatisch anhaltende Bärenmärkte in diesem sich entwickelnden Rahmen [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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