Grayscale: Bitcoin-Korrektur im historischen Durchschnitt – Neue Höchststände 2025 möglich

Die aktuelle Bitcoin-Korrektur von 32 Prozent seit Oktober entspricht laut Grayscale dem historischen Durchschnitt. Mehrere Indikatoren deuten bereits auf eine mögliche Bodenbildung hin.
Korrektur liegt im Rahmen historischer Bullenmärkte
Bitcoin hat seit Anfang Oktober einen Kursrückgang von 32 Prozent verzeichnet – eine Entwicklung, die laut dem jüngsten Monatsreport von Grayscale Research nahezu dem historischen Durchschnitt entspricht [1]. Seit 2010 gab es rund fünfzig Rückgänge von mindestens zehn Prozent, mit einem mittleren Ausmaß von 30 Prozent [1].
Das Research-Team von Grayscale unterscheidet dabei zwischen langfristigen zyklischen Drawdowns, die zwei bis drei Jahre anhalten, und kurzen Rücksetzern während Bullenmärkten, die im Schnitt zwei bis drei Monate dauern [1]. Die aktuelle Bewegung ordnen die Analysten klar der zweiten Kategorie zu: "Die aktuelle Korrektur liegt vollständig im Rahmen historischer bullischer Rücksetzer" [1].
Indikatoren deuten auf Bodenbildung hin
Mehrere technische und fundamentale Indikatoren sprechen laut Grayscale für eine mögliche Bodenbildung. Besonders auffällig sei die starke Absicherung über Put-Optionen. "Der erhöhte Put-Skew zeigt, dass Marktteilnehmer ihr Abwärtsrisiko bereits umfangreich abgesichert haben", schreibt Grayscale in seinem Report [1].
Gleichzeitig blieben die Mittelzuflüsse in ETFs bis Ende November verhalten, während das Futures Open Interest weiter sank [1]. Onchain-Daten zeigten zudem einen erneuten Anstieg der Coin Days Destroyed, was auf Bewegungen älterer Bitcoin-Bestände hindeutet [1].
Deleveraging-Event bereinigt Markt
Am Montag erlebte der Kryptomarkt ein massives Deleveraging-Event, bei dem Bitcoin bis zu acht Prozent und Ethereum bis zu zehn Prozent fielen [2]. Insgesamt wurde eine Milliarde US-Dollar an gehebelten Positionen liquidiert [2]. Hintergrund war die steigende Wahrscheinlichkeit für Zinserhöhungen in Japan, die sich negativ auf die globale Liquidität auswirken würden [2].
Dennoch spricht einiges dafür, dass die Risiken bei Bitcoin bereits weitgehend eingepreist sind. Die BTC-ETFs verzeichneten am Montag trotz des Abverkaufs Zuflüsse in Höhe von 74,4 Millionen US-Dollar [2]. Der Bitcoin-Kurs stabilisierte sich bei 86.910 US-Dollar mit einem leichten Plus von 1,1 Prozent [2].
Makroökonomische Rahmenbedingungen im Fokus
Auf makroökonomischer Ebene richtet sich der Blick auf die nächste Sitzung der US-Notenbank am 10. Dezember [1]. Der Markt preist derzeit eine Wahrscheinlichkeit von 87,2 Prozent für eine Zinssenkung im Dezember ein [2].
Laut US-Medien gilt Kevin Hassett als führender Kandidat für die Nachfolge des aktuellen Fed-Vorsitzes [1]. Hassett hatte im September in einem CNBC-Interview erklärt, der damalige Zinsschritt sei "ein guter erster Schritt" in Richtung "viel niedrigerer Zinsen" [1].
Ein weiteres positives Signal kommt aus der Politik: Der Landwirtschaftsausschuss des US-Senats veröffentlichte im November seinen parteiübergreifenden Entwurf zur Marktstruktur für digitale Vermögenswerte [1].
Ausblick: Neue Höchststände 2025 möglich
Grayscale zeigt sich optimistisch für die weitere Entwicklung: "Wir sehen keinen bevorstehenden tiefen, langfristigen Abverkauf und halten neue Höchststände im kommenden Jahr für möglich" [1]. Die Analysten gehen davon aus, dass die aktuelle Korrekturphase in wenigen Wochen bereits abgeschlossen sein könnte [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
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