Historische Bitcoin-Wallet nach 15 Jahren Inaktivität reaktiviert – Millionenwerte in Bewegung

Eine Bitcoin-Wallet aus der Satoshi-Ära hat nach 15 Jahren Stillstand 50 BTC im Wert von über vier Millionen US-Dollar bewegt. Währenddessen zeigt eine neue Analyse, dass Milliarden in unerreichbaren Wallets verloren sein könnten.
Seltene Transaktion aus der Bitcoin-Frühphase
Eine Bitcoin-Wallet, die seit März 2010 vollständig inaktiv war, hat am Montag wieder Lebenszeichen von sich gegeben. Die Adresse übertrug rund 50 BTC auf fünf neue Adressen zu je zehn BTC – zum Transaktionszeitpunkt entsprach dies einem Gegenwert von etwa 4,33 Millionen US-Dollar [1].
Die Wallet mit der Adresse 17uEQxSfy76bkuq2f3UTU2EGHoM6N3j9Pa gehört zur sogenannten Satoshi-Ära, einem Begriff für Adressen, die in den Jahren 2009 und 2010 aktiv waren [1]. Damals wurde die Kryptowährung noch ausschließlich von einer kleinen Entwickler- und Community-Gruppe genutzt.
Coins aus der Zeit der hohen Block Rewards
Die nun bewegten Coins stammen aus dem Block Reward der Frühphase, der damals noch 50 BTC betragen hatte [1]. Zum Vergleich: Die aktuelle Block Subsidy liegt bei lediglich 3,125 BTC. Transaktionen von Adressen aus dieser Epoche sind äußerst selten, da schätzungsweise nur einige hundert Wallets mit signifikanten historischen Beständen existieren, die bis heute nicht wieder bewegt wurden [1].
Die genauen Gründe für solche Reaktivierungen lassen sich aus den Blockchain-Daten nicht ableiten. In Branchenkreisen wird die Bewegung solcher historischer Bestände seit Jahren aufmerksam verfolgt, da größere Wallets aus der Anfangszeit zu den ältesten bekannten Investoren gehören [1].
Satoshi Nakamoto führt Krypto-Vermögens-Ranking an
Passend zur Reaktivierung der historischen Wallet hat die On-Chain-Analyseplattform Arkham Intelligence ein Ranking der zehn vermögendsten Krypto-Halter veröffentlicht [2]. An der Spitze steht wenig überraschend Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto mit rund 1,1 Millionen BTC, verteilt auf zehntausende Adressen – ein Vermögen von etwa 115 Milliarden US-Dollar [2].
Das Ranking berücksichtigt ausschließlich Vermögen, die eindeutig bestimmten Personen auf der Blockchain zugeordnet werden können. Coins in Sammelwallets von Börsen, Off-Chain-Vermögen wie Firmenanteile oder OTC-Deals sowie unklare Zuordnungen bleiben außen vor [2].
Auf den weiteren Plätzen folgen unter anderem Tron-Gründer Justin Sun mit 1,9 Milliarden US-Dollar, der estnische Banker Rain Lohmus mit 886 Millionen US-Dollar und Ethereum-Gründer Vitalik Buterin mit 867 Millionen US-Dollar [2].
Milliarden in unerreichbaren Wallets
Besonders auffällig: Ein erheblicher Teil der aufgeführten Vermögen ist nicht mehr zugänglich [2]. Prominentestes Beispiel ist der Waliser James Howells, der 2010 rund 8.000 BTC minte, deren Private Keys sich heute auf einer verschollenen Festplatte befinden – ein Vermögen von etwa 838 Millionen US-Dollar [2].
Ähnlich ergeht es dem deutschstämmigen Entwickler Stefan Thomas, der 7.002 BTC für ein frühes Bitcoin-Erklärvideo erhielt, aber das Passwort zu seiner verschlüsselten Wallet vergaß – aktuell ein Wert von rund 734 Millionen US-Dollar [2].
Auswirkungen auf den Markt
Für den Markt bedeuten diese verlorenen Coins, dass die tatsächlich verfügbare Umlaufmenge von Bitcoin geringer ist, als die reine On-Chain-Zirkulation vermuten lässt [2]. Dies stützt langfristig das Knappheitsnarrativ der Kryptowährung und kann als bullischer Faktor interpretiert werden. Für die Betroffenen ist es dagegen eine persönliche Tragödie – Milliarden auf dem Papier, aber kein Zugriff [2].
Quellen
- [1]btc-echo.de
- [2]btc-echo.de
KI-gestützter Inhalt
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