Illegale Kryptowährungs-Transaktionen steigen auf Rekordhoch von 154 Milliarden Dollar im Jahr 2025, angetrieben durch sanktionierte Staaten

Illegale Kryptowährungs-Transaktionen steigen auf Rekordhoch von 154 Milliarden Dollar im Jahr 2025, angetrieben durch sanktionierte Staaten

Kryptowährungs-Kriminalität erreichte im Jahr 2025 ein beispielloses Niveau mit 154 Milliarden Dollar, die an illegale Adressen flossen, was einem Anstieg von 162 % gegenüber 2024 entspricht, so das Blockchain-Analyseunternehmen Chainalysis.

Beispielloser Anstieg der Krypto-Kriminalität

Illegale Kryptowährungs-Transaktionen erreichten im Jahr 2025 einen Rekordwert von 154 Milliarden Dollar und markierten damit eine dramatische Eskalation krimineller Aktivitäten im digitalen Asset-Ökosystem, wie neu veröffentlichte Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis zeigen [1][2]. Diese Zahl stellt einen Anstieg von 162 % im Vergleich zum Vorjahr dar [1][2].

Der Anstieg wurde hauptsächlich durch sanktionierte Einrichtungen verursacht, die für ein erstaunliches Wachstum von 694 % bei illegalen Kryptowährungs-Volumina verantwortlich waren [1][2]. Selbst unter Ausschluss sanktionierter Akteure aus der Berechnung würde 2025 jedoch weiterhin ein Rekordjahr für kryptowährungsbezogene kriminelle Aktivitäten darstellen, da die meisten Kategorien illegalen Verhaltens Anstiege verzeichneten [2].

Chainalysis betonte, dass diese Zahlen konservative Schätzungen darstellen, die nur auf derzeit identifizierten illegalen Adressen basieren [2]. Der umfassende jährliche Crypto Crime Report soll im Februar veröffentlicht werden [2].

Aktivitäten von Nationalstaaten dominieren die Landschaft

Der bedeutendste Trend, der im Jahr 2025 identifiziert wurde, war der dramatische Anstieg der Beteiligung von Nationalstaaten an kryptowährungsbasierten kriminellen Operationen [1]. Russlands rubelgestützter A7A5-Token allein verarbeitete in seinem ersten Jahr über 93,3 Milliarden Dollar an Transaktionen und diente als prominentes Beispiel für staatlich unterstützte Sanktionsumgehung durch Kryptowährungen [1].

Der Iran nutzte weiterhin Proxy-Netzwerke für Geldwäsche, illegale Ölverkäufe und Waffenbeschaffung und leitete mehr als 2 Milliarden Dollar durch Wallets, die in Sanktionsbezeichnungen identifiziert wurden [1]. Nordkorea intensivierte seine Cyber-Operationen, wobei mit der DPRK verbundene Hacker im Laufe des Jahres 2 Milliarden Dollar stahlen [1]. Dazu gehörte der größte Kryptowährungs-Raub aller Zeiten: der Bybit-Exploit im Februar, der fast 1,5 Milliarden Dollar einbrachte [1].

Diese Entwicklungen signalisieren einen grundlegenden Wandel, bei dem Nationalstaaten nun an derselben professionalisierten Kryptowährungs-Dienstleistungsinfrastruktur teilnehmen, die ursprünglich für Cyberkriminalität und organisierte Kriminalität konzipiert wurde [1].

Stablecoins entwickeln sich zum bevorzugten Werkzeug für Kriminelle

Stablecoins dominierten im Jahr 2025 die illegalen Kryptowährungs-Aktivitäten und machten 84 % des gesamten illegalen Transaktionsvolumens aus [1][2]. Diese Präferenz rührt von ihrer Liquidität, Preisstabilität und der Einfachheit grenzüberschreitender Transfers her [1]. Währenddessen sank Bitcoins Anteil an kriminellen Transaktionen weiter [2].

Chinesische Netzwerke und andere Bedrohungen

Chinesische Geldwäsche-Netzwerke festigten ihre Position als wichtige Akteure im illegalen Ökosystem und bieten umfassende Dienstleistungen an, darunter Laundering-as-a-Service und technische Infrastruktur [1]. Diese Operationen unterstützen Aktivitäten, die von der Wäsche nordkoreanischer Hack-Erlöse bis hin zu Sanktionsumgehung und Terrorismusfinanzierung reichen [1].

Chainalysis beobachtete auch verstärkte Hacking-Aktivitäten aus Nordkorea, neue Trends in chinesischen Betrugsnetzwerken und die Nutzung von Kryptowährungen durch Terrororganisationen wie Hamas "in beispiellosem Ausmaß" [2]. Die Terrorismusfinanzierung bleibt jedoch nur für einen kleinen Bruchteil des kriminellen Transaktionsvolumens verantwortlich [2].

Kontext und Proportionen

Trotz der absoluten Rekordzahlen bleiben illegale Kryptowährungs-Aktivitäten unter 1 % des gesamten Kryptowährungs-Transaktionsvolumens, obwohl dieser Prozentsatz im Vergleich zu 2024 leicht gestiegen ist [2]. Zum Vergleich: Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung schätzt, dass 2-5 % der weltweiten Wirtschaftsleistung jährlich auf Geldwäsche zurückzuführen sind [2].

Der Bericht hob hervor, dass Kryptowährungs-Kriminalität zunehmend mit physischer Gewalt in Verbindung steht, einschließlich Menschenhandel und Erpressungsangriffen, die manchmal zeitlich so abgestimmt werden, dass sie die Volatilität von Kryptowährungspreisen ausnutzen [1]. Diese Konvergenz unterstreicht die Bedeutung der Koordination zwischen Strafverfolgungsbehörden, Aufsichtsbehörden und Kryptowährungs-Plattformen [1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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