IWF warnt vor Stablecoins als Bedrohung für monetäre Souveränität in Schwellenländern

IWF warnt vor Stablecoins als Bedrohung für monetäre Souveränität in Schwellenländern

Der Internationale Währungsfonds hat Bedenken geäußert, dass auf Fremdwährungen lautende Stablecoins die Kontrolle der Zentralbanken untergraben und die Geldpolitik erschweren könnten, besonders in Entwicklungsländern.

Der Internationale Währungsfonds hat eine Warnung ausgegeben, dass Stablecoins eine erhebliche Herausforderung für die Zentralbankautorität darstellen, insbesondere in Schwellenländern in Afrika, dem Nahen Osten, Lateinamerika und der Karibik.

Nach einem neuen IWF-Bericht können Stablecoins "eine Wirtschaft schnell über das Internet und Smartphones durchdringen", was es Bürgern ermöglicht, traditionelle Bankensysteme zu umgehen und Fremdwährungen direkt on-chain zu halten. Die Organisation äußerte Bedenken, dass eine weit verbreitete Einführung von auf Fremdwährungen lautenden Stablecoins zu einer Währungssubstitution führen und die monetäre Souveränität untergraben könnte, besonders wenn sie mit nicht verwahrten Geldbörsen kombiniert wird.

Der Bericht vermerkt, dass Einwohner in diesen Regionen zunehmend Stablecoins gegenüber lokalen Fremdwährungskonten bei Banken bevorzugen, da Bedenken hinsichtlich finanzieller Instabilität bestehen. Der IWF warnte zudem, dass digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) Schwierigkeiten haben würden, konkurrenzfähig zu bleiben, falls Stablecoins sich in Zahlungssystemen etablieren.

Der Stablecoin-Markt hat 2025 eine Größe von etwa 316 Milliarden US-Dollar erreicht, wobei auf US-Dollar lautende Token über 90 Prozent des Sektors ausmachen. Tethers USDT und Circles USDC dominieren den Markt mit einer kombinierten Marktkapitalisierung von über 250 Milliarden US-Dollar. Das Marktwachstum beschleunigte sich nach der Verabschiedung des GENIUS Act in den Vereinigten Staaten, der den ersten umfassenden Regulierungsrahmen für Stablecoins schuf.

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Stablecoins and central banks

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