Institutionelle Bitcoin-Investments nehmen Fahrt auf: Strive plant 500 Millionen Dollar Kapitalerhöhung

Der von Vivek Ramaswamy gegründete Assetmanager Strive kündigt ein 500-Millionen-Dollar-Programm für weitere Bitcoin-Käufe an. Gleichzeitig prognostiziert MicroStrategy-Gründer Michael Saylor einen Bitcoin-Kurs von 10 Millionen Dollar bei verstärkter institutioneller Adoption.
Strive kündigt umfangreiches Kapitalbeschaffungsprogramm an
Der an der Nasdaq gelistete Assetmanager Strive hat am Dienstag ein sogenanntes At-the-Market-Programm im Volumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar angekündigt [1]. Das von Tech-Unternehmer und Politiker Vivek Ramaswamy gegründete Unternehmen hat dazu eine Vereinbarung mit Cantor Fitzgerald, Barclays und Clear Street geschlossen [1].
Die Erlöse aus dem Programm sollen nach Unternehmensangaben für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden, einschließlich weiterer Bitcoin-Käufe [1]. "Das Programm baut auf dem Erfolg des vergrößerten SATA-Börsengangs auf und verschafft uns zusätzliches Kapital für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich des Erwerbs weiterer Bitcoin", erklärte das Unternehmen [1].
Strive unter den größten Bitcoin-Holdern
Zum aktuellen Zeitpunkt hält Strive 7.525 Bitcoin und ist damit die vierzehntgrößte Bitcoin-Treasury der Welt [1][4]. Bei den derzeitigen Marktpreisen entspricht dies einem Wert von etwa 694 Millionen US-Dollar [4]. Seit der Ankündigung der Bitcoin-Treasury-Strategie durch einen öffentlichen Reverse Merger im Mai hat sich das Unternehmen strategisch positioniert [4]. Im September übernahm Strive den Bitcoin-Treasury-Anbieter Semler Scientific, wodurch die kombinierte Gesellschaft zu einem der größten Corporate-Holder von BTC wurde [1][4].
Der Aktienkurs von Strive hat sich seit der jüngsten Ankündigung kaum bewegt und notiert auf Jahressicht 3,5 Prozent im Plus [1]. Strive Asset Management verwaltet seit dem Start seines ersten Exchange-Traded-Funds im August 2022 inzwischen über zwei Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten [4].
Michael Saylor prognostiziert extreme Kursziele
Parallel zu den Expansionsplänen von Strive sorgt MicroStrategy-Gründer Michael Saylor mit gewagten Prognosen für Aufsehen. Auf der Bitcoin MENA 2025 in Abu Dhabi stellte Saylor die These auf, dass Bitcoin auf 10 Millionen US-Dollar steigen könnte, wenn institutionelle Investoren 7,5 Prozent des Netzwerks erreichen [5].
"Wenn wir Glück haben und jemals 5 Prozent des Netzwerks erreichen, wird Bitcoin mindestens 1 Million US-Dollar wert sein", sagte Saylor [5]. "Und wenn wir jemals 7,5 Prozent des Netzwerks erreichen, wird Bitcoin auf 10 Millionen US-Dollar steigen."
Saylor argumentiert, dass Treasury-Firmen wie MicroStrategy bereits "50 Millionen Menschen für Bitcoin begeistert" haben [5]. Diese Zahl könnte sich seiner Einschätzung nach in den nächsten Jahren mit der fortschreitenden Adoption durch institutionelle Anleger auf 100 Millionen Begünstigte verdoppeln [5].
Institutionelles Kapital als Preistreiber
Besonders bemerkenswert ist Saylors Einschätzung zur Bedeutung institutionellen Kapitals: Ohne öffentliche Beteiligungsstrukturen und Kreditinstrumente würde Bitcoin seiner Ansicht nach bei nur etwa 10.000 US-Dollar handeln, was einer Marktkapitalisierung von 200 Milliarden US-Dollar entspräche – deutlich unter den aktuellen 1,9 Billionen US-Dollar [5].
"Wenn ihr wollt, dass das Netzwerk einen Wert von 20 Billionen oder 200 Billionen US-Dollar erreicht", führte Saylor aus, "müsst ihr Vermögensverwaltern wie BlackRock, Konzernen wie uns und Banken den Zugang zum Netzwerk ermöglichen" [5].
MicroStrategy selbst hält als weltgrößter Corporate-Holder bereits 660.624 BTC im Wert von 62 Milliarden US-Dollar, was 3,14 Prozent aller jemals existierenden Coins entspricht [5]. Erst am Montag gab das Unternehmen den jüngsten Bitcoin-Nachkauf bekannt [5].
Internationale Entwicklungen
Die Entwicklung beschränkt sich nicht auf die USA. In Japan arbeiten Animoca Brands und das Protokoll Solv an Lösungen, um japanischen Bitcoin-Treasury-Unternehmen Renditen zwischen 4 und 12 Prozent zu ermöglichen [2]. In Japan halten bereits 11 börsennotierte Unternehmen Bitcoin in ihren Bilanzen, angeführt von Metaplanet mit rund 30.823 Coins [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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