Institutionelle Anleger investieren 53 Milliarden Dollar in Bitcoin, während Retail-Stimmung ängstlich wird

Institutionelle Anleger investieren 53 Milliarden Dollar in Bitcoin, während Retail-Stimmung ängstlich wird

Institutionelle Investoren haben im vergangenen Jahr 577.000 Bitcoin akkumuliert, während sich Retail-Trader angesichts der Marktunsicherheit zurückziehen – eine deutliche Divergenz in der Marktbeteiligung.

Institutionelle Akkumulation beschleunigt sich

Die institutionellen Investitionen in Bitcoin steigen trotz Zurückhaltung im Retail-Markt weiter an, wobei Wallet-Adressen mit 100 bis 1.000 BTC im vergangenen Jahr 577.000 Coins hinzugefügt haben [2]. Diese Kohorte, zu der auch börsengehandelte Fonds gehören, verzeichnete in den letzten 24 Monaten einen Anstieg der Bestände um etwa 33%, was mit der Einführung der ersten Spot-Bitcoin-ETFs zusammenfiel [2].

"Die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin bleibt stark", erklärte CryptoQuant-Gründer Ki Young Ju und stellte fest, dass Bitcoin weiterhin in diese Wallets institutioneller Größe fließt [2]. Wenn man Börsen und Miner aus den Daten ausschließt, geben die Zahlen Aufschluss über den echten institutionellen Appetit auf das digitale Asset [2].

Spot-Bitcoin-ETFs in den Vereinigten Staaten haben in diesem Jahr bisher Zuflüsse von insgesamt 1,2 Milliarden Dollar angezogen, obwohl der zugrunde liegende Vermögenswert um etwa 6% gestiegen ist [2].

Digital Asset Treasuries führen den Vorstoß an

Krypto-Digital-Asset-Treasuries haben sich als wichtige Akkumulationstreiber herauskristallisiert, angeführt von Michael Saylors Strategy, das seit Juli 260.000 BTC erworben hat, was zu aktuellen Marktpreisen etwa 24 Milliarden Dollar entspricht [2]. Dies bedeutet einen Anstieg von 30% in den letzten sechs Monaten – ein Tempo, das laut Glassnode das Miner-Angebot übertrifft [2]. Zusammen halten diese Unternehmens-Treasuries nun mehr als 1,1 Millionen BTC [2].

Ruhender Wal taucht nach 13 Jahren wieder auf

Zusätzlich zur institutionellen Akkumulationserzählung wurde kürzlich ein ruhendes Bitcoin-Wallet aus der Satoshi-Ära nach 13 Jahren Inaktivität reaktiviert und übertrug sein gesamtes Guthaben von 909,38 BTC – im Wert von etwa 84,6 Millionen Dollar – auf eine neue Adresse [1]. Daten der Blockchain-Analysefirma Arkham Intelligence zeigen, dass die Adresse erstmals 2013 Bitcoin erhielt, als eine Coin zu weniger als 7 Dollar gehandelt wurde [1].

Die ursprüngliche Investition von etwa 6.400 Dollar im Jahr 2013 stellt eine 13.900-fache Steigerung dar und übertrifft traditionelle Vermögenswerte bei weitem [1]. Zum Vergleich: Der gleiche Betrag, der in einen kostengünstigen S&P-500-Indexfonds investiert wurde, wäre heute nach einem Gewinn von 481% etwa 37.000 Dollar wert, während die Benchmark-Goldpreise im gleichen Zeitraum um etwa 150% gestiegen sind [1].

Diese Wallet-Bewegung reiht sich in eine breitere Wiederbelebung älterer Adressen in den Jahren 2024-25 ein, wobei lang ruhende Halter gemeinsam BTC im Wert von mehr als 50 Milliarden Dollar bewegt haben [1]. Der Halter zeigte bemerkenswerte Überzeugung, indem er mehrere Kursrückgänge von 70%-80%, die Marktzyklen von 2017 und 2021, größere Börsenausfälle, umstrittene Forks wie Bitcoin Cash und Bitcoin SV sowie regulatorische Durchgriffe überstanden hat [1].

Sicherheitsbedenken und Quantenrisiko

Die Übertragung auf eine neue Adresse könnte routinemäßige Sicherheitswartung, einen Custody-Wechsel oder die Vorbereitung einer eventuellen Liquidation darstellen [1]. Frühe Bitcoin-Halter könnten auch auf wachsende Warnungen vor zukünftigen Bedrohungen durch Quantencomputer für Bitcoins elliptische-Kurven-Signaturen reagieren, die besonders für ältere unverbrauchte Transaktionsausgaben relevant sind, die ihre öffentlichen Schlüssel bereits offengelegt haben [1].

Obwohl die meisten Kryptographen glauben, dass Quantencomputer noch Jahre entfernt sind, hat jüngste Forschung das Ökosystem ermutigt, Migrationspfade zu Post-Quanten-Sicherheitsschemata vorzubereiten [1].

Retail-Stimmung divergiert

In starkem Kontrast zur institutionellen Begeisterung haben Retail-Trader eine vorsichtigere Haltung eingenommen. Der Bitcoin Fear & Greed Index, der die Retail-Marktstimmung misst, rutschte diese Woche mit einer Bewertung von 32 von 100 zurück in den "Angst"-Bereich [2]. Dies folgt auf einen kurzen Ausschlag in den "Gier"-Bereich zum ersten Mal seit Oktober [2].

Die erhöhte Angst entstand, als die Bitcoin-Preise vom Hoch der letzten Woche von 97.000 Dollar auf unter 92.000 Dollar zurückfielen, wobei die Märkte auf eskalierende Handelskonflikte zwischen den Vereinigten Staaten und Europa reagierten [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

Marktanalyse

Artikel teilen

Verwandte Artikel