Kansas treibt Bitcoin-Reserve-Gesetzgebung voran, während das Weiße Haus auf parteiübergreifenden Krypto-Rahmen drängt

Gesetzgeber in Kansas haben einen Gesetzesentwurf zur Einrichtung eines staatlich verwalteten Bitcoin-Reservefonds eingebracht und schließen sich damit einer wachsenden Zahl von US-Bundesstaaten an, die strategische Kryptowährungsbestände prüfen, während die bundesweite Krypto-Regulierung im Kongress auf parteiische Herausforderungen stößt.
Kansas schlägt staatliches Bitcoin-Reserve-Rahmenwerk vor
Kansas hat einen Gesetzesentwurf eingebracht, der einen staatlich verwalteten Bitcoin and Digital Assets Reserve Fund einrichten würde, und wird damit zum jüngsten US-Bundesstaat, der die Integration von Kryptowährungen in öffentliche Finanzstrategien prüft. Der Staatssenator Craig Bowser brachte den Gesetzesentwurf ein, der Änderungen an den Gesetzen von Kansas für herrenlose Vermögenswerte vorschlägt, um digitale Vermögenswerte ausdrücklich anzuerkennen und einen Rahmen für deren Custody und Verwaltung zu schaffen [3].
Die Gesetzgebung würde dem Kansas State Treasurer Aufsichtsbefugnisse gewähren und es dem Staat ermöglichen, digitale Vermögenswerte über sein Treasury zu erwerben, zu halten und zu verwalten [2]. Gemäß dem Vorschlag würden herrenlose digitale Vermögenswerte nach drei Jahren Inaktivität im Anschluss an eine unzustellbare Mitteilung an den Eigentümer in staatliche Custody überführt [3].
Eine zentrale Bestimmung unterscheidet Bitcoin von anderen Kryptowährungen, indem sie verbietet, dass BTC in den allgemeinen Staatsfonds eingezahlt wird. Der Gesetzesentwurf behandelt Bitcoin als langfristigen Reservevermögenswert und nicht als kurzfristige Einnahmequelle, während er 10% der Einlagen digitaler Vermögenswerte, die nicht Bitcoin sind, in den allgemeinen Fonds leitet, vorbehaltlich legislativer Bewilligungen [3].
Die Gesetzgebung erlaubt es dem vom Staat benannten Custodian auch, digitale Vermögenswerte für Staking zu verwenden und Airdrops zu erhalten, wobei alle Erträge, die nach drei Jahren generiert werden, in den Reservefonds überführt werden, was einen Mechanismus für die schrittweise Vermögensakkumulation schafft [3].
Bundesweite Krypto-Regulierung steht vor parteipolitischer Spaltung
Während Bundesstaaten ihre eigenen Bitcoin-Initiativen vorantreiben, bleibt die bundesweite Kryptowährungsregulierung inmitten parteipolitischer Meinungsverschiedenheiten blockiert. Patrick Witt, Krypto-Berater des Weißen Hauses, hat die Demokraten im Agrarausschuss des Senats aufgefordert, einen neuen Gesetzesentwurf zur Krypto-Marktstruktur vor dessen Markup am 27. Januar zu unterstützen [1].
Witt betonte, dass der Senatsentwurf zu mehr als 80% Ähnlichkeit mit dem CLARITY Act des Repräsentantenhauses aufweist, der zuvor Unterstützung von 17 der 24 Demokraten im Agrarausschuss und fast 40% der Demokraten im Repräsentantenhaus insgesamt erhielt, darunter Nancy Pelosi, Pete Aguilar und Ted Lieu [1].
Trotz dieser Ähnlichkeiten bestätigte der Vorsitzende des Agrarausschusses des Senats, John Boozman, dass bisher kein Demokrat den Gesetzesentwurf öffentlich unterstützt hat. Senator Cory Booker, der monatelang die demokratischen Verhandlungen leitete, hat die Gesetzgebung nicht befürwortet, obwohl sein Team angab, dass er weiterhin mit Boozman zusammenarbeiten wird [1].
Witt erklärte, dass der überarbeitete Gesetzesentwurf von Booker geforderte Änderungen enthält, um seine Attraktivität für Demokraten zu erhöhen, und lobte Boozman für die Wahrung der Transparenz während der Verhandlungen [1].
Gemischte Reaktionen der Branche auf Bundesgesetzgebung
Die Krypto-Industrie hat unterschiedlich auf den Senatsentwurf reagiert. Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, bezeichnete den Gesetzesentwurf als guten Ausgangspunkt, merkte jedoch an, dass er noch zusätzlicher Arbeit bedürfe. Ji Hun Kim vom Crypto Council for Innovation beschrieb die Gesetzgebung als wichtigen Schritt hin zu klareren Regulierungsrahmen und verbessertem Verbraucherschutz [1].
Es bestehen jedoch weiterhin Bedenken hinsichtlich der Komplexität des Gesetzesentwurfs und des Umsetzungszeitplans. Bart Mol vom Satoshi Radio Podcast warnte, dass die Komplexität des Gesetzesentwurfs zu Verzögerungen bei dessen Verabschiedung führen könnte [1].
Präsident Donald Trump äußerte kürzlich die Hoffnung, bald eine Gesetzgebung zur Krypto-Marktstruktur zu unterzeichnen, obwohl kein klarer Zeitplan existiert, wann ein solcher Gesetzesentwurf Gesetz werden könnte [1]. Ein separater Krypto-Gesetzesentwurf des Bankenausschusses des Senats erfährt ebenfalls Verzögerungen, wobei ein Markup voraussichtlich erst Ende nächsten Monats stattfinden wird [1].
Wachsende Bitcoin-Akzeptanz auf Bundesstaatsebene
Kansas reiht sich in eine wachsende Liste von US-Bundesstaaten ein, die Bitcoin-Reserven als Teil ihrer Finanzstrategien prüfen. Texas etablierte am 20. November ein Bitcoin-Exposure im Wert von zehn Millionen Dollar und wies fünf Millionen Dollar dem BlackRock ETF IBIT zu, mit zusätzlichen fünf Millionen Dollar, die für direkt gehaltene Bitcoin-Käufe in Self-Custody vorgesehen sind [2].
Die Gesetzgebung in Kansas repräsentiert einen breiteren Trend von Bundesstaaten, die prüfen, ob Bitcoin als Inflationsschutz, Diversifizierungsinstrument oder Mittel zur Modernisierung der öffentlichen Finanzinfrastruktur dienen könnte [3].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.