Kiyosaki warnt vor globalem Crash – Tether-Insolvenzgerüchte erneut im Fokus

Kiyosaki warnt vor globalem Crash – Tether-Insolvenzgerüchte erneut im Fokus

Bestseller-Autor Robert Kiyosaki prognostiziert einen Liquiditätsengpass durch den Kollaps des Japan Carry Trade und empfiehlt Bitcoin und Ethereum. Gleichzeitig sorgen Gerüchte um die Zahlungsfähigkeit von Stablecoin-Marktführer Tether für Unruhe.

Kiyosaki warnt vor globalem Crash – Tether-Insolvenzgerüchte erneut im Fokus

Die Kryptowelt steht erneut im Spannungsfeld zwischen Crashwarnungen und Solvenzdebatten. Während Bestseller-Autor Robert Kiyosaki vor einem globalen Finanzcrash warnt und zur Flucht in Bitcoin und Ethereum rät, sorgen neue Gerüchte um die Zahlungsfähigkeit des Stablecoin-Emittenten Tether für Diskussionen in der Branche.

Japan Carry Trade: Kiyosaki sieht 20-Billionen-Dollar-Risiko

Robert Kiyosaki, Autor des Finanzbestsellers "Rich Dad, Poor Dad", meldet sich mit einer dringenden Warnung zurück. Am 28. November verkündete er auf der Plattform X das Ende des sogenannten Japan Carry Trade – ein gigantisches Finanzkonstrukt mit einem geschätzten Volumen von rund 20 Billionen US-Dollar [1].

Jahrzehntelang liehen sich Investoren günstig Yen, um weltweit in höher rentierende Assets wie Tech-Aktien oder Schwellenländer-Anleihen zu investieren [1]. Dieses System gerät nun ins Wanken: Der Yen stärkte sich zuletzt, und die Renditen japanischer Staatsanleihen stiegen im November 2025 stark an [1]. Investoren sind zunehmend gezwungen, ihre Positionen aufzulösen und Kredite zurückzuzahlen.

Kiyosaki befürchtet dadurch einen globalen Liquiditätsengpass, ähnlich wie in der Finanzkrise 2008 [1]. Seine Empfehlung bleibt unverändert: "Gold, Silber, Bitcoin und Ethereum" [1]. Seine These: "Ja, du kannst reicher werden, während die Welt ärmer wird" [1]. Der Autor sieht in einem Szenario einbrechender traditioneller Märkte Inhaber von knappem, digitalem oder physischem Geld im Vorteil.

Tether unter Druck: S&P stuft USDT herab

Parallel zu Kiyosakis Warnungen sorgt der Stablecoin-Marktführer Tether erneut für Schlagzeilen. BitMEX-Gründer Arthur Hayes hat eine neue Debatte über die Solvenz des 134-Milliarden-Dollar-Stablecoins USDT entfacht [2].

Hayes argumentiert, dass Tether massiv in Gold und Bitcoin umschichtet, da das Unternehmen mit sinkenden Zinsen der US-Notenbank rechnet, die die lukrativen Einnahmen aus US-Staatsanleihen schmälern würden [2]. Seine düstere Prognose: Sollten die Kurse von Bitcoin und Gold um rund 30 Prozent einbrechen, wäre das Eigenkapital von Tether rechnerisch vernichtet [2].

Der Zeitpunkt der Kritik ist brisant: Sie folgt unmittelbar auf den Reserven-Bericht vom 29. November 2025 und eine Herabstufung durch S&P Global Ratings, die USDT auf das Level "schwach" herunterstufte [2]. Als Begründung nannte die Agentur die wachsende Exposure gegenüber volatilen Assets wie Bitcoin, Gold sowie Unternehmensanleihen [2].

Experten kontern: Versteckte Reserven und profitables Geschäftsmodell

Marktbeobachter und Analysten halten jedoch entschieden dagegen und bezeichnen die Warnung als wiederkehrenden FUD. Ein ehemaliger Citi-Analyst weist darauf hin, dass die öffentlich ausgewiesenen Assets nicht dem gesamten Firmenvermögen entsprechen [2].

Tether verfolge eine "Matching"-Philosophie, bei der lediglich gezeigt werde, wie die Reserven gedeckt sind [2]. Das Unternehmen verfügt über ein separates Eigenkapital-Portfolio aus Venture-Investments, Mining-Operationen und weiteren Bitcoin-Beständen, das in den Transparenzberichten nicht auftaucht [2]. Analysten schätzen den Wert dieses Eigenkapitals konservativ auf 50 bis 100 Milliarden US-Dollar [2].

Der optisch dünne Eigenkapital-Puffer erklärt sich zudem durch die Dividendenpolitik: Gewinne werden regelmäßig an die Muttergesellschaft ausgeschüttet, statt in der Bilanz gehalten zu werden [2]. Mit rund 120 Milliarden US-Dollar in verzinslichen US-Staatsanleihen generiert Tether bei minimalen operativen Kosten jährliche Gewinne im zweistelligen Milliardenbereich [2].

Tether-CEO Paolo Ardoino konterte die S&P-Herabstufung scharf und bezeichnete die Kritik als Zeichen dafür, dass die "traditionelle Finanzpropagandamaschine" nervös werde [2]. Experten halten es für extrem unwahrscheinlich, dass die kapitalstarke Muttergesellschaft ihre profitabelste Tochterfirma in einem Krisenfall fallen lassen würde [2].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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