Metaplanet erwirbt 4.279 Bitcoin im vierten Quartal und erhöht Bestand auf 35.102 BTC

Das japanische Treasury-Unternehmen Metaplanet hat erstmals seit drei Monaten einen Bitcoin-Kauf bekanntgegeben und damit seinen Bestand deutlich erhöht. Die Finanzierung erfolgte über eine Kreditfazilität, Vorzugsaktien und ein Derivate-Geschäft.
Erste Kaufmitteilung seit Oktober
Metaplanet, das in Tokio gelistete Treasury-Unternehmen, hat den Kauf von 4.279 Bitcoin für 451,06 Millionen US-Dollar bekanntgegeben [1]. Der durchschnittliche Einkaufskurs lag bei 105.412 US-Dollar [1]. Mit dieser Transaktion stieg der Bitcoin-Bestand des Unternehmens von 30.823 auf 35.102 BTC [1].
Die Ankündigung erfolgte erstmals gebündelt für ein ganzes Quartal. Zuvor hatte Metaplanet Bitcoin-Käufe stets zeitnah verkündet, wobei der letzte Kauf am 1. Oktober mitgeteilt wurde [1]. Das Unternehmen zählt damit zu den größten börsennotierten Unternehmen weltweit, die Bitcoin halten [2].
Diversifizierte Kapitalbeschaffung
Aus begleitenden Dokumenten und der Unternehmenswebsite geht hervor, wie Metaplanet die Käufe im vierten Quartal finanzierte [1]:
- 280 Millionen US-Dollar durch Kreditaufnahme über eine neue Kreditfazilität
- 21,25 Milliarden Yen (etwa 135 Millionen US-Dollar) über die Ausgabe der Vorzugsaktie MERCURY
- 27,17 Millionen US-Dollar Erträge aus dem "BTC-Einkommensgeschäft"
Bei der Kreditfazilität, die ein Volumen von bis zu 500 Millionen US-Dollar umfasst, muss BTC als Sicherheit hinterlegt werden [1]. Das Unternehmen hatte im November mitgeteilt, dass 100 Millionen US-Dollar der Erlöse aus der MERCURY-Vorzugsaktie für Bitcoin-Käufe verwendet werden sollen [1].
Derivate-Geschäft als Einnahmequelle
Metaplanet betreibt neben der direkten Akkumulation von Bitcoin ein sogenanntes "BTC-Einkommensgeschäft", bei dem das Unternehmen Geld durch den Handel mit Derivaten verdient [1]. Ein Teil der Bilanz wird eingesetzt, um beispielsweise "cash-covered" Put-Optionen zu verkaufen und an der Optionsprämie zu verdienen [1].
Das Unternehmen hat angegeben, dass diese Einheit voraussichtlich etwa 55 Millionen US-Dollar Umsatz für das gesamte Geschäftsjahr generieren wird [2]. CEO Simon Gerovich arbeitete zuvor als Derivate-Trader bei Goldman Sachs [1].
Bewertungskennzahlen und Ausblick
Kumulativ hat Metaplanet etwa 559,7 Milliarden Yen investiert, um seine Bitcoin-Position aufzubauen, mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von etwa 15,95 Millionen Yen pro Bitcoin [2]. Das Unternehmen hat erklärt, dass es bis Ende 2027 einen Bestand von 210.000 Bitcoin anstrebt [2].
Das mNAV (Marktkapitalisierung geteilt durch den Nettowert der Bitcoin-Bilanz) des Unternehmens lag laut jüngster Offenlegung leicht über 1,0 [2], nachdem es zuvor unter diesen Wert gefallen war [1]. Dies bedeutet, dass die Marktbewertung weitgehend mit dem Wert der Bitcoin-Position übereinstimmt.
Trotz der signifikanten Erhöhung des Hebels in diesem Quartal hat Metaplanet nur 280 Millionen US-Dollar an Schulden und rund 135 Millionen US-Dollar an ausstehenden Vorzugsaktien [1]. Demgegenüber stehen mehr als 3 Milliarden US-Dollar an BTC, was einen Hebel von rund 15 Prozent bedeutet [1].
In diesem Jahr erhöhte Metaplanet seine BTC-Bilanz von 1.762 auf 35.102 BTC, sodass eine Aktie nun mehr als sechsmal so viele BTC repräsentiert wie zum Jahresbeginn [1]. Die Aktien von Metaplanet schlossen zuletzt bei etwa 405 Yen [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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