MicroStrategy erwirbt 10.624 Bitcoin für 963 Millionen US-Dollar – Bestand wächst auf über 660.000 BTC

MicroStrategy erwirbt 10.624 Bitcoin für 963 Millionen US-Dollar – Bestand wächst auf über 660.000 BTC

MicroStrategy hat seine Bitcoin-Reserven um weitere 10.624 BTC aufgestockt und hält nun insgesamt 660.624 Bitcoin im Wert von 59 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig trifft Gründer Michael Saylor Staatsfonds im Nahen Osten, um seine Vision von Bitcoin-basierten Kreditinstrumenten zu präsentieren.

Neuer Milliardenkauf trotz Kursschwäche

MicroStrategy, das unter dem neuen offiziellen Namen Strategy firmiert, hat erneut massiv in Bitcoin investiert. Wie das Unternehmen am 8. Dezember in einer Einreichung bei der US-Börsenaufsicht SEC mitteilte, erwarb Strategy zwischen dem 1. und 7. Dezember 10.624 Bitcoin für rund 962,7 Millionen US-Dollar [4]. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 90.615 US-Dollar pro Bitcoin [1].

Damit konnte das Unternehmen seine Bitcoin-Bestände mit einem Rabatt von knapp 30 Prozent im Vergleich zum Allzeithoch ausbauen [1]. Nach diesem Kauf besitzt Strategy nun insgesamt 660.624 BTC, die zu einem durchschnittlichen Preis von 74.696 US-Dollar erworben wurden [4]. Die Gesamtinvestition beläuft sich auf etwa 49,35 Milliarden US-Dollar bei einem aktuellen Marktwert von 59 Milliarden US-Dollar [1].

Finanzierung durch Aktienverkäufe

Die Bitcoin-Käufe wurden durch den Verkauf eigener Aktien finanziert. Strategy verkaufte im genannten Zeitraum etwa 5,13 Millionen Stammaktien der Klasse A, was Nettoerlöse von rund 928,1 Millionen US-Dollar einbrachte [4]. Zusätzlich wurden 442.536 Vorzugsaktien der Serie A mit einem Zinssatz von 10 Prozent verkauft, die weitere 34,9 Millionen US-Dollar generierten [4].

Für das laufende Jahr 2025 weist MicroStrategy einen BTC Yield von 24,7 Prozent aus. Diese Kennzahl beschreibt das Verhältnis der gehaltenen Bitcoin zur Anzahl der ausgegebenen MSTR-Aktien [1].

Treffen mit Staatsfonds im Nahen Osten

Parallel zu den Bitcoin-Käufen intensiviert Gründer und Executive Chairman Michael Saylor seine Bemühungen, institutionelle Investoren für Bitcoin-basierte Finanzprodukte zu gewinnen. Bei der Bitcoin MENA-Konferenz in Abu Dhabi bestätigte Saylor, dass er sich mit Staatsfonds, Banken, Hedgefonds und Regulierungsbehörden der Region getroffen habe [2].

"Meine Botschaft ist sehr einfach. Wir haben jetzt digitales Kapital. Bitcoin ist digitales Kapital. Es ist digitales Gold", erklärte Saylor [3]. Darüber hinaus präsentierte er seine Vision einer neuen Anlageklasse namens "Digital Credit" – Bitcoin-basierte Kreditinstrumente, die "die Volatilität vom Kapital trennen und Rendite liefern" [3].

Saylors Ideen für institutionelle Investoren umfassen drei Stufen: Die "große Idee" sei der Kauf von Bitcoin, BTC-Kreditinstrumenten oder Aktien von Bitcoin-Treasury-Unternehmen [2]. Die "größere Idee" bestehe darin, dass Banken Bitcoin als Kreditsicherheit akzeptieren und somit Kapital von Bitcoinern weltweit anziehen [2]. Die "größte Idee" sei die Schaffung von "High Powered Digital Money" durch Geldmarktfonds, die auf Vorzugsaktien von Bitcoin-Treasury-Unternehmen basieren [2].

Herausforderungen durch möglichen MSCI-Ausschluss

Trotz der aggressiven Kaufstrategie steht die MSTR-Aktie unter Druck. Ein Bericht von JPMorgan warnt vor einem möglichen Ausschluss von Krypto-Treasuries aus dem Indexuniversum von MSCI [1]. Sollte dies im Januar eintreten, könnte es zu Kapitalabflüssen von etwa 2,8 Milliarden US-Dollar kommen [1].

Zudem hatte das Unternehmen kürzlich eine Dollar-Reserve in Höhe von 1,44 Milliarden US-Dollar aufgebaut, um Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit zur Bedienung von Dividenden- und Zahlungsverpflichtungen zu zerstreuen [4]. CEO Phong Le betonte, dass Gerüchte über Zahlungsschwierigkeiten unbegründet seien und lediglich zu Short-Positionen gegen Bitcoin angestiftet hätten [4].

Dennoch bekräftigte Saylor in den sozialen Medien, dass Strategy "nicht von seiner Bitcoin-Wette abrücken" werde [3]. Das Unternehmen veröffentlicht kontinuierlich aktuelle Daten zu seinen Bitcoin-Beständen und Performance-Kennzahlen auf einem öffentlichen Dashboard [4].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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