Morgan Stanley beantragt Zulassung für Spot-Bitcoin-ETF, während Republikaner im Senat Krypto-Gesetzgebung vorantreiben

Morgan Stanley ist die erste große US-Bank, die einen Antrag für einen Spot-Bitcoin-ETF eingereicht hat, während die Republikaner im Senat den Demokraten ein 'finales Angebot' zur lange blockierten Krypto-Marktstrukturgesetzgebung unterbreiten.
Die Kryptowährungsbranche erlebt bedeutende Entwicklungen sowohl auf institutioneller als auch auf regulatorischer Ebene, da Morgan Stanley die Einführung eines eigenen Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds anstrebt, während Gesetzgeber um die Fertigstellung einer umfassenden Gesetzgebung für digitale Vermögenswerte ringen.
Erste große Bank beantragt Spot-Bitcoin-ETF
Morgan Stanley hat bei der Securities and Exchange Commission einen Antrag zur Einführung eines Spot-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds eingereicht – das erste Mal, dass eine große US-Bank die Genehmigung zur Ausgabe eines ETFs beantragt hat, der den Bitcoin-Preis direkt abbildet [1].
Der vorgeschlagene Morgan Stanley Bitcoin Trust würde Bitcoin direkt halten, anstatt Futures, Derivate oder Leverage zu verwenden, wie aus der Registrierungserklärung hervorgeht [1]. Der Fonds würde von Morgan Stanley Investment Management gesponsert, wobei Anteile von autorisierten Teilnehmern in großen Blöcken entweder in bar oder in Form von Sachwerten erstellt und zurückgenommen werden [1].
Der Nettoinventarwert des Fonds würde täglich unter Verwendung einer Preisbenchmark berechnet, die sich aus der Aktivität an großen Spot-Bitcoin-Börsen ableitet, wobei Privatanleger in der Lage wären, Anteile über Standard-Brokeragekonten auf einem Sekundärmarkt zu handeln [1].
Wandel in der Bankenlandschaft
Dieser Antrag stellt einen bemerkenswerten Wandel großer Banken dar – weg vom bloßen Vertrieb von Krypto-Produkten Dritter hin zur Ausgabe eigener Produkte [1]. US-Banken hatten ihre Beteiligung zuvor aufgrund regulatorischer Unsicherheit und Risikokontrollen auf Custody- und Brokerage-Dienstleistungen beschränkt, doch diese Position hat sich weiterentwickelt, nachdem Bundesbehörden klarere Leitlinien zum Engagement im Bereich digitaler Vermögenswerte bereitgestellt haben [1].
Im Dezember erklärte das Office of the Comptroller of the Currency, dass Banken als Vermittler für Krypto-Transaktionen fungieren dürfen, während die SEC die Notierungsstandards für Spot-Krypto-ETFs angepasst hat, was einen reibungsloseren Genehmigungsprozess für neue Emittenten schafft [1].
Der Schritt baut auf Morgan Stanleys Entscheidung vom Oktober auf, die Berechtigung für Krypto-Investitionen auf alle Kunden und Kontotypen in seinem Vermögensverwaltungsgeschäft auszuweiten [1]. Durch das Angebot eines eigenen Bitcoin-ETFs kann das Unternehmen das Produkt direkt in Kundenportfolios integrieren und Verwaltungsgebühren behalten, die andernfalls an konkurrierende Emittenten fließen würden [1].
Der US-Spot-Bitcoin-ETF-Markt ist seit der Genehmigung der ersten Produkte Anfang 2024 durch die Regulierungsbehörden erheblich gewachsen, wobei diese Fonds mittlerweile mehr als 120 Milliarden Dollar an Vermögenswerten verwalten [1]. Spot-Bitcoin-Fonds gehören zu den am schnellsten wachsenden Produkten in der US-ETF-Branche, wobei BlackRocks Bitcoin-ETF bereits im ersten Jahr zu einem der umsatzstärksten Produkte des Unternehmens wurde [1].
Republikaner im Senat beschleunigen Gesetzgebungsbemühungen
Gleichzeitig intensivieren die Republikaner im Senat ihre Bemühungen, die Krypto-Marktstrukturgesetzgebung voranzutreiben, und übermittelten den demokratischen Verhandlungsführern ein von ihnen als "finales Angebot" bezeichnetes Dokument, während der Vorsitzende des Bankenausschusses Tim Scott möglicherweise bereits nächste Woche auf ein Ausschuss-Markup zusteuert [2].
Die Republikaner im Bankenausschuss des Senats übermittelten am Montagabend ein Dokument mit vorgeschlagenen Änderungen am Gesetzentwurf im Vorfeld eines parteiübergreifenden Mitgliedertreffens am Dienstag [2]. Das Dokument enthält mehr als 30 Überarbeitungen zu Titel I, der sich mit der rechtlichen Klassifizierung digitaler Vermögenswerte befasst, sowie zwei neue Titel, die sich auf Anlegerschutz und die Bekämpfung illegaler Finanzgeschäfte konzentrieren [2].
Der Vorschlag kam von Scott und seinen republikanischen Senatskollegen Cynthia Lummis, Bill Hagerty und Bernie Moreno [2]. Senator John Kennedy teilte Punchbowl News mit, dass der Bankenausschuss den 15. Januar als Termin für das Markup anpeile, obwohl der Ausschuss wahrscheinlich vorher einen aktualisierten Gesetzentwurf veröffentlichen müsste [2].
Verbleibende Hindernisse
Trotz der Dynamik bestehen erhebliche Meinungsverschiedenheiten fort. Die Demokraten drängen weiterhin auf Zugeständnisse, darunter Ethikbestimmungen, die gewählten Amtsträgern verbieten, von Krypto-Geschäften zu profitieren, Garantien bezüglich demokratischer Ernennungen in Führungspositionen bei SEC und CFTC sowie Debatten darüber, ob es Krypto-Unternehmen erlaubt sein sollte, zinsgenerierende Produkte anzubieten, die mit traditionellen Banken konkurrieren könnten [2].
Senatorin Catherine Cortez Masto, eine gemäßigte Demokratin im Bankenausschuss, die an den Verhandlungen beteiligt ist, sagte, sie erwarte "definitiv" ein Markup nächste Woche und beschrieb die Gespräche als "sehr produktiv" und auf beiden Seiten offen [2]. Allerdings sehen sich die Gesetzgeber einem engen Legislativkalender gegenüber, wobei am 30. Januar eine bundesstaatliche Ausgabenfrist droht [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.