Die meisten Bitcoin-Wallets sind laut Galaxy-Digital-Analyst nicht unmittelbar durch Quantencomputer gefährdet

Ein Forscher von Galaxy Digital argumentiert, dass Quantencomputing eine reale, aber beherrschbare Bedrohung für Bitcoin darstellt – wobei die Anfälligkeit auf Wallets beschränkt ist, die öffentliche Schlüssel on-chain preisgeben.
Bitcoin-Inhaber sind einer echten, jedoch differenziert zu betrachtenden Quantencomputer-Bedrohung ausgesetzt. Das erklärt Will Owens, Research-Analyst bei Galaxy Digital, der darauf hinweist, dass die tatsächliche Gefährdung weit selektiver ist als gemeinhin angenommen [1].
In einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht erläuterte Owens, dass ein hinreichend leistungsfähiger Quantencomputer theoretisch private Schlüssel aus öffentlichen Schlüsseln ableiten könnte, was einem Angreifer ermöglichen würde, Signaturen zu fälschen und Guthaben zu entwenden. Er betonte jedoch, dass ausschließlich Wallets gefährdet sind, deren öffentliche Schlüssel bereits auf der Blockchain sichtbar sind – oder solche, die öffentliche Schlüssel zum Zeitpunkt einer Transaktion offenlegen [1].
Owens widersprach zudem Behauptungen, dass die Bitcoin-Core-Entwickler quantenbezogene Vorschläge abtäten. Seine Analyse ergab das Gegenteil: Die Entwicklungsaktivität hat sich seit Ende 2025 merklich beschleunigt, mit einer wachsenden Anzahl konkreter Vorschläge – darunter der Soft Fork BIP 360 –, die von erfahrenen Entwicklern aktiv ausgearbeitet, geprüft und diskutiert werden [1].
Eine wesentliche Governance-Herausforderung bleibt jedoch bestehen. Bitcoin verfügt über keine zentrale Instanz, die ein Protokoll-Update verbindlich durchsetzen könnte. Owens argumentierte, dass die universellen finanziellen Interessen dennoch ausreichen könnten, um Miner, Inhaber und Exchanges auf einen gemeinsamen Konsens einzuschwören [1].
„Das Risiko ist real, aber anerkannt – und die Personen, die am besten in der Lage sind, es zu adressieren, arbeiten bereits daran", schloss Owens [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.