Nasdaq beantragt Erhöhung der IBIT-Optionslimits – ARK Invest hält an 1,5 Millionen Dollar Bitcoin-Prognose fest

Die Nasdaq will die Positionslimits für BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT vervierfachen, während ARK Invest trotz Marktkorrektur an ihrer bullischen Bitcoin-Prognose von 1,5 Millionen Dollar bis 2030 festhält.

Institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-Produkten steigt weiter

Die wachsende institutionelle Nachfrage nach Bitcoin-Produkten zeigt sich an zwei bemerkenswerten Entwicklungen: Die Nasdaq hat bei der US-Börsenaufsicht SEC einen Antrag zur massiven Erhöhung der Optionslimits für BlackRocks Bitcoin-ETF IBIT gestellt, während ARK Invest trotz jüngster Marktkorrekturen an ihrer bullischen Langfristprognose festhält.

Die Nasdaq ISE hat beantragt, die Positionslimits für IBIT-Optionen von derzeit 250.000 Kontrakten auf eine Million Kontrakte zu erhöhen[2]. Die Börse begründet dies mit stark gestiegenen Handelsvolumina und wachsenden Bedürfnissen institutioneller Marktteilnehmer.

Starkes Wachstum erfordert höhere Limits

In ihrer Einreichung argumentiert die ISE, dass IBIT in diesem Jahr beschleunigte Optionsvolumina verzeichnet habe und die bestehenden Obergrenzen mittlerweile Market Maker und institutionelle Handelsabteilungen einschränkten, die auf Options-Hedging und Renditestrategien angewiesen sind[2].

Die Börse führte eine detaillierte Analyse verschiedener Marktstatistiken von IBIT an, darunter Marktkapitalisierung, durchschnittliches Tagesvolumen und Liquidität im Vergleich zu ETFs, die bereits Limits von einer Million Kontrakten aufweisen[2]. Bezüglich des Risikos von Marktmanipulation merkte die ISE an, dass selbst eine vollständig ausgeübte Position von einer Million Kontrakten nur etwa 7,5 Prozent des gesamten IBIT-Streubesitzes entspräche und lediglich 0,284 Prozent aller existierenden Bitcoin ausmache[2].

IBIT dominiert den US-Bitcoin-ETF-Markt

IBIT hat sich zum beliebtesten Vehikel für traditionelle Investoren entwickelt, um über regulierte Anlageprodukte Zugang zu Kryptowährungen zu erhalten. Obwohl es mehrere US-Spot-Bitcoin-ETFs am Markt gibt, ist IBIT mit Abstand der größte gemessen an den kumulierten Zuflüssen[2].

Daten von Farside Investors zeigen, dass IBIT seit seiner Einführung Anfang 2024 Gesamtzuflüsse von 62,68 Milliarden Dollar verzeichnet hat. Der zweitgrößte Fonds in dieser Hinsicht ist Fidelitys FBTC mit kumulierten Zuflüssen von 11,96 Milliarden Dollar[2].

ARK Invest hält an bullischer Prognose fest

Trotz der jüngsten Kryptomarktkorrektur hält ARK Invest an ihrer ambitionierten Bitcoin-Preisprognose fest. Anfang April hatte das Unternehmen ein Bitcoin-Kursziel von 1,5 Millionen Dollar bis 2030 in ihrem "Bull Case" vorhergesagt, während das "Bear Case"-Szenario ein Kursziel von 300.000 Dollar vorsieht[1].

Cathie Wood, CEO und Chief Investment Officer von ARK Invest, erklärte während eines Webinars am Montag: "Die Stablecoins haben sich beschleunigt und nehmen Bitcoin einige der Rollen weg, die wir erwartet hatten", fügte jedoch hinzu: "Aber die Goldpreisentwicklung war weitaus größer als wir erwartet hatten. Unterm Strich hat sich unser Bull-Preis, auf den sich die meisten Menschen konzentrieren, wirklich nicht verändert."[1]

Liquiditätsengpass könnte sich bald auflösen

Wood schrieb in einem Beitrag auf X am Donnerstag, dass sich der aktuelle "Liquiditätsengpass", der die Aufwärtsbewegung der Kryptowährungs- und KI-Märkte begrenzt, "in den nächsten Wochen umkehren" dürfte[1].

Analysten bleiben vorsichtig optimistisch. Iliya Kalchev, Analyst bei der digitalen Asset-Plattform Nexo, erklärte gegenüber Cointelegraph, dass die Kryptowährungsmärkte weiterhin keine klare Richtung zeigen werden, bis Bitcoin das Niveau von 92.000 Dollar zurückerobern kann, was "die Tür zu einer breiteren Erholung öffnen könnte, wenn die makroökonomischen Bedingungen passen"[1].

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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