NiceHash enthüllt Identität hinter mysteriösen Bitcoin-Blöcken, die zunächst Solo-Minern zugeschrieben wurden

NiceHash enthüllt Identität hinter mysteriösen Bitcoin-Blöcken, die zunächst Solo-Minern zugeschrieben wurden

Zwei Bitcoin-Blöcke, die Spekulationen über Solo-Mining-Erfolge auslösten, wurden tatsächlich von NiceHash während interner Produkttests gemint, was zeigt, wie schnell Fehlzuschreibungen Marktnarrative befeuern können.

Mysteriöse Blöcke lösen Solo-Mining-Spekulationen aus

Zwei diese Woche geminete Bitcoin-Blöcke erschienen zunächst ohne sichtbare Pool-Tags auf Mempool-Explorern, was weitverbreitete Spekulationen auslöste, dass unabhängige Solo-Miner astronomische Wahrscheinlichkeiten überwunden hätten, um Block-Belohnungen im Wert von jeweils etwa 300.000 US-Dollar zu verdienen [1][2].

Am Donnerstag generierte ein Block eine Belohnung von insgesamt 3,157 BTC, bestehend aus 3,135 BTC Block-Subvention plus Transaktionsgebühren, im Wert von etwa 304.814 US-Dollar zu aktuellen Preisen [1]. Zwei Tage zuvor wurde ein weiterer Block mit einem Wert von rund 295.000 US-Dollar gemint [1].

Das offensichtliche Fehlen einer Mining-Pool-Kennzeichnung führte dazu, dass Beobachter davon ausgingen, es handele sich um seltene Fälle von Solo-Mining-Erfolg, ein "Bitcoin-Lotterie"-Narrativ, das schnell die Aufmerksamkeit des Marktes erregte [2].

NiceHash klärt Fehlzuschreibung auf

Nun hat sich jedoch NiceHash als die Instanz hinter beiden Blöcken zu erkennen gegeben und damit die Solo-Miner-Theorie widerlegt. Das Unternehmen betreibt einen Hashrate-Marktplatz, der Miner mit Käufern von Rechenleistung verbindet, anstatt als traditioneller Mining-Pool zu fungieren [2].

In exklusiven Kommentaren gegenüber Cointelegraph erklärte Sasa Coh, CEO von NiceHash AG, dass die Verwirrung daraus entstand, wie Block-Metadaten angezeigt wurden, und nicht aus irgendeiner beabsichtigten Undurchsichtigkeit [2].

"Das Missverständnis besteht hier nur darin, dass die Blöcke nicht von Mempool gekennzeichnet wurden, obwohl sie mit NiceHashMining getaggt waren", erklärte Coh. "Wir wollten keine Spekulationen auslösen" [2].

Coh bestätigte, dass die Blöcke während interner Tests für ein kommendes Produkt gemint wurden, lehnte es jedoch ab, vor dessen Markteinführung technische Details preiszugeben. "Wir können noch keine Details offenlegen, aber wir arbeiten an einer neuen Produktpalette, die ein vollständiges Funktionsspektrum zusätzlich zum bestehenden Marktplatz bieten wird", sagte er [2].

Die Realität des Solo-Mining

Der Vorfall unterstreicht eine grundlegende Realität des Bitcoin-Mining: Solo-Mining-Erfolge bleiben außerordentlich selten. Typischerweise finden große Mining-Pools – Gruppen von Minern, die ihre Rechenleistung bündeln – die überwiegende Mehrheit der Blöcke, wobei Belohnungen gesammelt und unter den Pool-Teilnehmern verteilt werden [1].

Die meisten Solo-Miner werden aufgrund der extrem niedrigen Wahrscheinlichkeit niemals einen einzigen Block erfolgreich minen [1]. Die probabilistische Natur des Mining macht Auszahlungen für einzelne Betreiber höchst unvorhersehbar, auch wenn sie im Erfolgsfall die volle Block-Belohnung erhalten [2].

Trotz dieser Chancen kommt Solo-Mining vor. "Solo-Mining ist möglich und macht viel Spaß", merkte Coh an und fügte hinzu, dass "Easy Mining bei Nicehash an 17 der insgesamt 36 solo geminten Blöcke im Jahr 2025 beteiligt war" [2].

Institutionelles Mining kann sich nicht auf Zufall verlassen

Für institutionelle Betriebe ist die Unsicherheit des Solo-Mining jedoch unhaltbar. Diese groß angelegten Unternehmen setzen fortschrittliche Strategien ein, die darauf ausgelegt sind, Varianz zu reduzieren und vorhersehbarere Einnahmequellen zu generieren, erklärte Coh [2].

Institutionelles Bitcoin-Mining steht mit jedem Halving-Zyklus vor wachsenden Herausforderungen, der die Gewinnmargen drückt und die Rentabilität unter Druck setzt. Dies hat Betreiber dazu gedrängt, in alternative Einnahmequellen wie künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen zu diversifizieren [2].

Lehren zur Block-Zuordnung

Die Episode unterstreicht, wie die Bildung von Bitcoin-Narrativen oft auf Annahmen statt auf verifizierbaren On-Chain-Signalen beruht [2]. Block-Tags stellen Metadaten dar, keine Protokollgarantien, und wenn vertraute Kennzeichnungen nicht sofort erscheinen, kann der Markt schnell falsche Schlussfolgerungen ziehen [2].

Die schnelle Verbreitung des Solo-Miner-Narrativs zeigt, wie leicht Fehlzuschreibungen auf Kryptowährungsmärkten auftreten können, insbesondere wenn Block-Metadaten mehrdeutig oder unvollständig erscheinen.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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