Nifty Gateway NFT-Marktplatz schließt bis 23. Februar seine Pforten

Die prominente NFT-Plattform, die 2019 von Gemini übernommen wurde, ist in den reinen Auszahlungsmodus übergegangen, während der Abschwung am digitalen Kunstmarkt ein weiteres großes Opfer fordert.
Nifty Gateway, einer der führenden Marktplätze für Non-Fungible Token, kündigte am 24. Januar an, den Betrieb am 23. Februar 2026 dauerhaft einzustellen. Als Grund wurden erhebliche Verluste inmitten des anhaltenden NFT-Marktzusammenbruchs genannt.
Die Plattform, die 2020 gestartet wurde und Ende 2019 von den Gemini-Exchange-Gründern Tyler und Cameron Winklevoss übernommen wurde, ist in den reinen Auszahlungsmodus übergegangen. Nutzer, die USD, ETH oder NFTs halten, werden per E-Mail mit Anweisungen benachrichtigt, ihre Vermögenswerte vor dem Schließungsdatum von der Plattform zu transferieren.
Nifty Gateway zeichnete sich als kuratierter, zentralisierter Marktplatz aus, der exklusive Drops prominenter digitaler Künstler wie Beeple, Pak und Refik Anadol veranstaltete. Die Plattform hat während ihres Betriebs Berichten zufolge über 372 Millionen US-Dollar an Tantiemen aus Sekundärverkäufen an Künstler ausgezahlt.
Die Ankündigung hat bei Künstlern und Sammlern Bedenken hinsichtlich des Schicksals verwahrter Vermögenswerte geweckt. Der digitale Künstler Bryan Brinkman sagte gegenüber Decrypt, dass etwa 500 Werke aus seinen Veröffentlichungen in den Custody-Wallets von Sammlern auf der Plattform verbleiben, obwohl er seine persönliche Sammlung von 175 Stücken abgezogen hat.
Branchenbeobachter führen den Niedergang von Nifty Gateway auf den Aufstieg erlaubnisfreier Marktplätze wie OpenSea und die Popularität von Profilbild-Projekten zurück, die die Aufmerksamkeit der Nutzer von kuratierten Kunstplattformen abgelenkt haben. Die Schließung reiht sich in eine wachsende Liste von NFT-Marktplatz-Ausstiegen im Jahr 2025 ein, darunter Kraken NFT, RTFKT Studio und Bybit NFT.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.