Online-Banking-Störung bei Deutscher Bank: Bitcoin-Netzwerk als dezentrale Alternative

Eine flächendeckende Störung bei der Deutsche-Bank-Gruppe zeigt die Schwächen zentralisierter Finanzinfrastruktur – und die Stärken des dezentralen Bitcoin-Netzwerks.
Am 29. Dezember kam es zu erheblichen Störungen beim Online-Banking der Deutsche-Bank-Gruppe. Kunden von Deutsche Bank, Postbank und Norisbank konnten sich teilweise nicht einloggen. Die Bank bestätigte eine technische Störung, die am Nachmittag behoben wurde [1].
Der Vorfall verdeutlicht die Anfälligkeit zentral betriebener Finanzinfrastruktur: App, Authentifizierung und Kernbankensysteme laufen über wenige hochkomplexe Plattformen. Fällt ein zentraler Login-Server aus, sind alle Nutzer gleichzeitig betroffen.
Bitcoin funktioniert grundlegend anders: Das dezentrale Netzwerk wird von unabhängigen Teilnehmern weltweit betrieben, Transaktionen werden kollektiv validiert. Es gibt keinen zentralen Engpass. Die Verfügbarkeit liegt seit 2009 bei knapp 99,99 Prozent [1].
Allerdings warnen Experten: Wer Bitcoin nur über eine Krypto-Börse hält, schafft sich eine ähnliche Abhängigkeit wie beim Online-Banking. Bei Ausfällen oder Auszahlungsstopps bleibt der Zugang zu den Coins verwehrt. Erst die Selbstverwahrung mit eigenen Private Keys ermöglicht echte Unabhängigkeit – der Kern der Bitcoin-Maxime "Not your Keys, not your Coins" [1].
Quellen
- [1]btc-echo.de
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