Prediction Markets: Rechtliche Grauzone für deutsche Nutzer von Polymarket und Kalshi
Die Nutzung von Prognosemarkt-Plattformen wie Polymarket und Kalshi bewegt sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone – deutschen Nutzern drohen möglicherweise Bußgelder oder strafrechtliche Konsequenzen.
Während Prognosemärkte wie Polymarket und Kalshi international Rekordvolumina verzeichnen, bewegen sich deutsche Nutzer in einer rechtlichen Grauzone. Die Plattformen ermöglichen Wetten auf reale Ereignisse – von Wahlergebnissen über makroökonomische Daten bis hin zu Social-Media-Aktivitäten prominenter Personen.
Nutzer kaufen dabei binäre Kontrakte, deren Preis die vom Markt geschätzte Eintrittswahrscheinlichkeit widerspiegelt. Ein Kontrakt für 63 Cent entspricht etwa einer 63-prozentigen Wahrscheinlichkeit. Die Kontrakte können jederzeit gehandelt werden, was kurzfristige Spekulationsgewinne ermöglicht.
Entgegen Erwartungen verschwand Polymarket nach der US-Wahl 2024 nicht von der Bildfläche. Googles Ankündigung, Wahrscheinlichkeitsdaten dieser Plattformen künftig in Suchergebnissen anzuzeigen, sorgt für zusätzliche Aufmerksamkeit. Viele Beobachter sehen in Prediction Markets ein "kollektives Orakel", das durch finanzielle Anreize Informationen besser bündelt als klassische Umfragen.
Das Problem: Die Plattformen sind in Deutschland nicht reguliert. Das Wetten auf Ereignisse wie Wahlen unterliegt hierzulande strengen Auflagen. Deutschen Nutzern drohen nach Rückfrage bei BaFin, Bundesjustizministerium und Glücksspielbehörde möglicherweise Bußgelder oder strafrechtliche Konsequenzen. [1]
Quellen
- [1]btc-echo.de
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