Quanten-Migration könnte enthüllen, ob Satoshi noch Zugriff auf seine Bitcoin hat, sagt Adam Back

Blockstream-CEO Adam Back erklärt, dass ein künftiges Post-Quanten-Upgrade für Bitcoin Aufschluss darüber geben könnte, ob Satoshi Nakamotos geschätzte Bestände noch zugänglich sind.
Blockstream-CEO Adam Back deutete auf der Paris Blockchain Week an, dass ein geplanter Übergang zu quantenresistenten Bitcoin-Adressen Licht darauf werfen könnte, ob Satoshi Nakamoto noch immer die Kontrolle über seine Coins hat [1].
Jeder Inhaber, der Gelder in quantenanfälligen Adressen schützen möchte, müsste diese in ein neues Format transferieren. Coins, die nach Ablauf des Migrationsfensters unbeweglich bleiben, könnten vernünftigerweise als verloren betrachtet werden, so Backs Argumentation [1].
Schätzungen zufolge belaufen sich Satoshis Bestände auf 500.000 bis 1 Million BTC, so Back, während das Blockchain-Analyseunternehmen Arkham die Zahl auf rund 1,09 Millionen BTC beziffert – was derzeit einem Wert von etwa 81,6 Milliarden US-Dollar entspricht [1].
Trotz der bestehenden Bedenken spielte Back die Dringlichkeit der Quantenbedrohung herunter und erklärte, dass ein Computer, der leistungsfähig genug wäre, um Bitcoins kryptografische Signaturen zu knacken, wahrscheinlich noch mindestens zwei Jahrzehnte entfernt sei. Er bezeichnete aktuelle Quantenmaschinen als weniger leistungsfähig als einen einfachen Taschenrechner und wies darauf hin, dass ihr Energiebedarf mit zunehmender Skalierung erheblich ansteige [1].
Seine Aussagen folgen einem Bitcoin Improvement Proposal, das am Mittwoch von Jameson Lopp und fünf Co-Autoren veröffentlicht wurde und darauf abzielt, künftige Transaktionen von Coins in älteren, quantenanfälligen Adressformaten einzuschränken [1]. Blockstream Research hatte zuvor außerdem ein Hash-basiertes Signaturverfahren als potenzielle quantensichere Alternative zu Bitcoins bestehenden kryptografischen Standards vorgeschlagen [1].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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