Regulierung im Wandel: Russland erweitert Krypto-Zugang, USA verlieren Bitcoin-Vorreiterin Lummis

Während Russland seine Krypto-Regulierung ausweitet und mehr Anlegern den Zugang ermöglicht, verliert die US-Krypto-Community eine ihrer wichtigsten politischen Unterstützerinnen: Senatorin Cynthia Lummis kandidiert 2026 nicht erneut.
Zwei Länder, zwei gegensätzliche Entwicklungen
In der globalen Krypto-Regulierungslandschaft zeichnen sich gegensätzliche Bewegungen ab: Während Russland seine Kryptowährungs-Regulierung erweitert und mehr Anlegern den Zugang ermöglicht, verliert die Bitcoin-Community in den USA eine ihrer prominentesten politischen Unterstützerinnen.
Russland öffnet sich weiter für Kryptowährungen
Seit den internationalen Sanktionen gegen Russland infolge des Krieges gegen die Ukraine öffnet sich das Land zunehmend gegenüber Kryptowährungen [1]. Im Jahr 2024 wurden die Nutzung von Kryptowährungen im internationalen Handel sowie das Mining legalisiert [1].
Nun schlägt die russische Zentralbank eine überarbeitete Krypto-Regulierung für das Inland vor [1]. In den Vorschlägen wird betont, dass Kryptowährungen – einschließlich Stablecoins – zwar als risikoreiche Anlageprodukte eingestuft werden, zugleich jedoch als Vermögenswerte gelten, nicht jedoch als Zahlungsmittel [1].
Gestaffelte Zugangsmöglichkeiten für Anleger
Die Vorschläge der Zentralbank sehen ein differenziertes System vor: Qualifizierte Investoren dürfen alle Kryptowährungen – mit Ausnahme anonymer Coins – ohne Beschränkung des Transaktionsvolumens handeln [1]. Nicht-qualifizierte Anleger hingegen dürfen lediglich bestimmte liquide Kryptowährungen erwerben und unterliegen einem jährlichen Limit von 300.000 Rubel pro Vermittler [1]. Alle Investoren müssen vor dem Handel einen Risikotest absolvieren [1].
Abschied von Senatorin Lummis in den USA
Auf der anderen Seite des Atlantiks verabschiedet sich die Krypto-Community von einer ihrer wichtigsten Stimmen: Cynthia Lummis, US-Senatorin aus Wyoming, gab vor wenigen Tagen ihren Verzicht auf die erneute Kandidatur 2026 bekannt [2].
Die 71-Jährige hatte sich in den vergangenen Jahren als eine der ersten Politikerinnen energisch für den Sektor und eine transparentere Regulierung eingesetzt – vor allem aber für Bitcoin [2]. Der nach ihr benannte Lummis-Plan sieht vor, dass die USA binnen fünf Jahren eine Million BTC kaufen und langfristig halten sollen [2].
Dankbarkeit der Branche
Verschiedenste Krypto-Branchenvertreter drücken ihre Solidarität mit der beliebten Republikanerin aus [2]. "Vielen Dank für Ihren Einsatz, Senatorin", schreibt VanEck [2]. Natalie Brunell, Host von Coin Stories, dankte ihr für das Engagement und dafür, dass "Sie dazu beigetragen haben, die Idee von Bitcoin voranzubringen" [2]. Jayson Browder von MARA Holdings ergänzte: "Ich wünschte, das wäre nicht wahr – Sie sind einer der Allerbesten" [2].
Gegensätzliche Entwicklungen mit Signalwirkung
Während Russland seinen regulatorischen Rahmen für Kryptowährungen strategisch erweitert und systematisiert, verliert die Bitcoin-Community in den USA eine Vorreiterin, die sich insbesondere für die Förderung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen eingesetzt hatte [2]. Lummis hatte auch für eine klare Regulierung von Kryptowährungen gekämpft, um die Branche zu stärken und die Verbraucher zu schützen [2].
Die Krypto-Community wird Cynthia Lummis für ihren Einsatz für den Krypto-Sektor und ihre Vision für eine transparentere Regulierung in Erinnerung behalten [2].
Quellen
KI-gestützter Inhalt
Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.