Regulatorische Herausforderungen: MiCAR-Zulassung für Coinfinity und wachsende Kritik an Prognosemärkten

Regulatorische Herausforderungen: MiCAR-Zulassung für Coinfinity und wachsende Kritik an Prognosemärkten

Während das österreichische Unternehmen Coinfinity nach monatelangem Aufwand die MiCAR-Lizenz erhält, geraten Prognosemarkt-Plattformen wie Polymarket zunehmend unter Druck der Aufsichtsbehörden.

Coinfinity erhält MiCAR-Zulassung nach monatelangem Verfahren

Das österreichische Krypto-Unternehmen Coinfinity hat noch vor Jahresende die begehrte MiCAR-Lizenz erhalten. Mit dem Inkrafttreten von MiCAR Ende 2024 ist der regulatorische Rahmen zwar auf EU-Ebene klar definiert, doch in der Praxis zeigte sich, dass die Umsetzung stark von den nationalen Aufsichtsbehörden abhängt [1].

Monate der Unsicherheit für Anbieter

Die Unsicherheit war groß für viele Anbieter in ganz Europa und auch in Österreich, wo sich die Verfahren bei der Finanzmarktaufsicht über viele Monate hinzogen [1]. Die nun erteilte Zulassung sorgt entsprechend für Erleichterung bei Coinfinity.

Geschäftsführer und Mitgründer Max Tertinegg macht in einer Pressemitteilung deutlich, wie aufwendig der Weg zur Lizenzierung war: "Die MiCAR-Zulassung war mit enormem Aufwand verbunden – wir haben viele Monate intensiv daran gearbeitet, alle rechtlichen, technischen und organisatorischen Anforderungen zu erfüllen" [1].

Rechtssicherheit für den Geschäftsbetrieb

Mit der Genehmigung sei nun der Weg frei, das Angebot weiterzuentwickeln. Tertinegg betont zudem den europäischen Kontext: "Mit der Zulassung ist nun der Weg frei, unser Bitcoin-Angebot in ganz Europa weiterzuentwickeln – sicher, technologisch verlässlich und kundenorientiert" [1].

Die erteilte Lizenz bedeutet vor allem Rechtssicherheit. Coinfinity kann seinen Geschäftsbetrieb nun ohne Unterbrechung fortführen und muss keinen regulatorisch bedingten Stillstand zum Jahreswechsel befürchten [1]. Der Fall zeigt exemplarisch, wie stark der Druck bei der nationalen Umsetzung europäischer Vorgaben für Unternehmen werden kann [1].

Prognosemärkte unter regulatorischem Druck

Während traditionelle Krypto-Unternehmen um Lizenzen ringen, gerät ein anderer Sektor zunehmend ins Visier der Aufsichtsbehörden: die Prognosemärkte. Kaum ein Branchenzweig innerhalb der Krypto-Industrie erfuhr in den letzten Monaten solch einen Aufschwung wie die Prognosemärkte [2].

Durch Wetten auf reale politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Ereignisse haben Anbieter wie Kalshi oder Polymarket einen Nerv getroffen und verzeichnen enormes Nutzerwachstum, hohe Handelsvolumina und milliardenschwere Fundings [2].

Vorwürfe des illegalen Glücksspiels

Mit dem rapiden Aufschwung wächst jedoch auch die Kritik an den Plattformen – Manipulation, Insidertrading und immer wieder auch der Vorwurf des illegalen Glücksspiels [2]. Die Regulatoren schlagen Alarm und stellen die Frage, ob diese Märkte tatsächlich illegales Glücksspiel betreiben [2].

Zu diesem Thema gibt es viele Meinungen. Einige sagen, dass es sich um illegales Glücksspiel handelt, während andere argumentieren, dass es sich um eine legale Form der Prognose handelt [2].

Gegensätzliche Entwicklungen im Krypto-Sektor

Die aktuellen Entwicklungen zeigen die gegensätzlichen Herausforderungen im Krypto-Sektor: Während etablierte Unternehmen wie Coinfinity durch aufwendige Zulassungsverfahren um Rechtssicherheit kämpfen, stehen neue Geschäftsmodelle wie Prognosemärkte vor der grundsätzlichen Frage ihrer Legalität. Beide Fälle verdeutlichen, wie komplex und vielschichtig die regulatorische Landschaft für Krypto-Unternehmen in Europa geworden ist.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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