Regulierungsfortschritte und Konflikte: Ripple erhält UK-Zulassung während DeFi-Debatte in den USA eskaliert

Regulierungsfortschritte und Konflikte: Ripple erhält UK-Zulassung während DeFi-Debatte in den USA eskaliert

Während Ripple mit der britischen FCA-Registrierung einen wichtigen Meilenstein erreicht, entbrennt in den USA ein Kampf um die Regulierung dezentraler Finanzdienstleistungen im Rahmen des CLARITY Act.

Ripple sichert sich regulatorische Anerkennung in Großbritannien

Das Blockchain-Zahlungsunternehmen Ripple hat über seine lokale Tochtergesellschaft Ripple UK Ltd. offiziell die Registrierung bei der britischen Finanzaufsichtsbehörde Financial Conduct Authority (FCA) erhalten [1]. Die Genehmigung bestätigt, dass das Unternehmen die britischen Vorschriften für Krypto-Geschäfte erfüllt, einschließlich der Anforderungen zur Bekämpfung von Geldwäsche [1].

Die Lizenz erlaubt Ripple die Durchführung eingeschränkter Krypto-Operationen wie Exchange- und Zahlungsdienstleistungen unter FCA-Aufsicht, wobei das vollständige Angebot von Finanzdienstleistungen in Großbritannien weiterhin ausgeschlossen bleibt [1]. Die Zulassung stellt dennoch einen bedeutenden Schritt für Ripples Präsenz in Europa dar und unterstreicht das Engagement des Unternehmens für Compliance-Standards [1].

Förderung der XRP-Adoption durch regulatorische Klarheit

Die regulatorische Genehmigung könnte die Verwendung von XRP, der Kryptowährung von Ripple, die weithin für grenzüberschreitende Zahlungen genutzt wird, weiter stärken [1]. Aktuelle Projekte, darunter die von Ripple unterstützte Evernorth-Initiative, zielen darauf ab, die Liquidität auf dem XRP Ledger zu erhöhen und XRP für internationale Zahlungen nützlicher zu machen [1].

Die klare regulatorische Zulassung gibt Institutionen mehr Vertrauen in die Zusammenarbeit mit Ripple [1]. Dieses Vertrauen hat bereits zu Kapitalzuflüssen geführt, darunter 300 Millionen US-Dollar von Investoren wie dem koreanischen Vermögensverwalter Lean Ventures und VivoPower [1]. Ripple verfügt auch über Lizenzen in anderen Ländern, einschließlich Singapur, und die britische Genehmigung ergänzt die globale Strategie des Unternehmens [1].

Anti-DeFi-Kampagne in den USA zielt auf Gesetzgebung

Während in Großbritannien regulatorische Fortschritte zu verzeichnen sind, eskaliert in den Vereinigten Staaten die Debatte um die Regulierung dezentraler Finanzen. Eine Organisation namens "Investors For Transparency" hat eine Werbekampagne gestartet, die sich gezielt gegen DeFi-Bestimmungen im Rahmen der geplanten Krypto-Marktregulierung richtet [2].

Aus am 9. Januar veröffentlichten Screenshots geht hervor, dass die Gruppe mehrere Anzeigen auf Fox News schaltete [2]. Die Zuschauer werden darin aufgefordert, ihre Senatoren telefonisch zu kontaktieren und sich für die Verabschiedung des CLARITY Act ohne bestimmte DeFi-Bestimmungen einzusetzen [2]. Die Anzeigen enthalten Aufrufe wie "Tell Your Senator: Pass Crypto Legislation Without DeFi Provisions" und den Slogan "Don't Let DeFi Stall Innovation" sowie eine Hotline-Nummer zur direkten Kontaktaufnahme mit Abgeordneten [2].

Bankenbranche befürchtet Einlagenverluste

Im Zentrum der Kritik stehen Bestimmungen, die Stablecoin-Emittenten erlauben würden, verzinste Produkte anzubieten [2]. Bankenvertreter warnen, dass solche Angebote bankähnlichen Einlagen gleichkommen könnten [2]. Das US-Finanzministerium schätzte im April, dass bei breiter Nutzung von Stablecoins bis zu 6,6 Billionen US-Dollar an Einlagen aus dem klassischen Bankensystem abfließen könnten [2].

Die Werbeoffensive fällt zeitlich mit der Ankündigung des Senatsausschusses für Bankenfragen zusammen, der eine offizielle Beratung des CLARITY Act angesetzt hat [2]. Innerhalb der Krypto-Branche stößt die Kampagne auf deutliche Kritik. Uniswap-Labs-Chef Hayden Adams bezeichnete die Kampagne als "ironisch und wenig überraschend" und verwies darauf, dass die Organisation ihre Finanzierungsquellen nicht offenlege [2].

Mit dem CLARITY Act steht ein Gesetzentwurf zur Marktstruktur digitaler Vermögenswerte im Kongress zur Abstimmung, dessen Verabschiedung bereits im Januar erfolgen dürfte [2]. Die unterschiedlichen regulatorischen Entwicklungen in Großbritannien und den USA zeigen die globale Fragmentierung bei der Herangehensweise an Krypto-Regulierung.

KI-gestützter Inhalt

Dieser Artikel wurde mit KI-Unterstützung erstellt. Alle Fakten stammen aus verifizierten Nachrichtenquellen.

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