SEC kündigt liberale Krypto-Regulierung an – OCC fordert Gleichbehandlung von Banken und Krypto-Unternehmen

US-Börsenaufsicht SEC unter Paul Atkins plant umfassende Regulierungsreformen für digitale Vermögenswerte ab Januar. Zeitgleich spricht sich der Leiter der US-Bankenaufsicht für eine Gleichbehandlung von traditionellen Finanzinstituten und Krypto-Firmen aus.
Die US-amerikanische Krypto-Regulierung steht vor einem grundlegenden Wandel. SEC-Vorsitzender Paul Atkins hat weitreichende Reformpläne angekündigt, während die Bankenaufsicht OCC eine Gleichstellung von Finanzinstituten und Krypto-Unternehmen fordert.
SEC plant Regulierungspaket für Januar
Beim Blockchain Association Policy Summit in Washington stellte SEC-Chef Paul Atkins konkrete Maßnahmen für den Jahresbeginn in Aussicht. "Sie haben noch nichts gesehen", erklärte er gegenüber US-Medien und kündigte eine Reihe regulatorischer Schritte an, die den Zugang zum US-Markt für digitale Vermögenswerte vereinfachen sollen [1].
Bereits gegen Ende Januar soll ein Vorschlag für eine sogenannte "Innovation Exemption" veröffentlicht werden [1]. Dieser zeitlich begrenzte regulatorische Rahmen soll Krypto- und Fintech-Projekten niedrigere Compliance-Hürden ermöglichen und Innovationen beschleunigen.
Token Taxonomy und Project Crypto
Die geplanten Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Agenda zur Neustrukturierung der SEC-Einordnung digitaler Vermögenswerte. Die Behörde arbeitet parallel an einer "Token Taxonomy", die klare Kriterien definieren soll, wann ein digitales Asset als Wertpapier einzustufen ist [1].
Zudem läuft intern das "Project Crypto", ein Reformpaket zur Modernisierung bestehender SEC-Regeln für digitale Märkte [1]. Atkins gilt als Unterstützer des Kryptomarktes und signalisiert damit einen deutlichen Kurswechsel der Behörde.
OCC fordert Gleichbehandlung
Parallel zu den SEC-Entwicklungen hat Jonathan Gould, Leiter des Office of the Comptroller of the Currency (OCC), eine bemerkenswerte Stellungnahme abgegeben. Gould erklärte, dass Banken und Krypto-Unternehmen gleich behandelt werden sollten [2]. Diese Aussage hat in der Krypto-Community erhebliche Aufmerksamkeit erregt.
Die OCC steht an vorderster Front der Krypto-Regulierung in den USA [2]. Eine Gleichbehandlung könnte zu einer verstärkten Adoption und Integration von Kryptowährungen in die traditionelle Finanzwelt führen. Gleichzeitig wirft sie Fragen zu potenziellen Risiken und Herausforderungen auf, die mit der Volatilität und Sicherheit von Krypto-Assets verbunden sind [2].
Marktreaktion und Fed-Entscheidung
Die positiven regulatorischen Signale fallen in eine Phase erhöhter Marktvolatilität. Bitcoin notierte zuletzt bei rund 94.000 US-Dollar, wobei Analysten vor möglichen Schwankungen im Zusammenhang mit der anstehenden Zinsentscheidung der US-Notenbank warnen [2].
Die CME-Futures-Märkte zeigen eine Wahrscheinlichkeit von 88,6 Prozent für eine Zinssenkung um 0,25 Prozentpunkte [2]. "Bitcoin steigt wahrscheinlich aufgrund der Erwartungen einer Zinssenkung, aber es ist derzeit schwer zu sagen, was nach der morgigen Fed-Sitzung passieren wird", erklärte Jeff Mei, Chief Operations Officer der BTSE-Börse [2].
Ausblick
Die angekündigten Regulierungsreformen markieren einen potenziellen Wendepunkt für den US-Kryptomarkt. Mit klareren Regeln und niedrigeren Eintrittsbarrieren könnte sich die Branche weiter professionalisieren und institutionelle Investoren anziehen. Die kommenden Wochen dürften zeigen, inwieweit die angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden und welche konkreten Auswirkungen sie auf den Markt haben.
Quellen
KI-gestützter Inhalt
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